PS5 & Next Xbox: Capcom erwartet längere Entwicklungszyklen und weniger AAA-Spiele

Kommentare (6)

Laut Capcom wird die Anzahl der großen AAA-Produktionen auf den Next-Gen-Konsolen aufgrund der steigenden Komplexität der Entwicklung abnehmen. Dafür werden große Titel deutlich länger Unterstützung erhalten als bisher.

PS5 & Next Xbox: Capcom erwartet längere Entwicklungszyklen und weniger AAA-Spiele

Mit dem jüngsten Geschäftsbericht hat der japanische Publisher und Entwickler Capcom bereits deutlich gemacht, dass man glaubt, die passende Engine für die bevorstehende Einführung der Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Scarlett bereits im Einsatz zu haben. Inzwischen wurden weitere Details zu Capcoms Erwartungen an die nächste Konsolengeneration ans Tageslicht gefördert.

Zuvor bestätigte Capcom bereits, dass man glaubt, mit der RE Engine eine perfekte Engine in Verwendung zu haben. Die Engine sei bereits von Anfang an darauf ausgelegt, auch für die Next-Gen-Produktionen optimiert werden zu können. Die RE Engine wurde unter anderem bereits bei „Resident Evil 7“, „Resident Evil 2“ und  „Devil May Cry 5“ verwendet. Auch in Zukunft soll die Engine stetig weiterentwickelt und genutzt werden.

Capcom erwartet weniger AAA-Entwicklungen

Bei Capcom geht man derzeit davon aus, dass neuen technischen Möglichkeiten der kommenden Konsolen PS5 und Xbox Scarlett die Entwicklungszyklen verlängern werden. Entsprechend werden auf den kommenden Next-Gen-Konsolen wohl weniger AAA-Produktionen zu erwarten sein. Es wird wohl nicht die Regel sein, dass mehrere Blockbuster im Jahr veröffentlicht werden können.

„Es ist eine Tatsache, dass die Entwicklungsdauer von Spielen, die einem weltweit führenden Standard entsprechen, immer länger werden. Aufgrund der Zusammensetzung unserer Spiele-Pipeline ist es daher möglich, dass es in einem bestimmten Geschäftsjahr nur eine einzige große Neuerscheinung geben wird“, bestätigte Capcom.

Zum Thema: PS5 und Xbox Scarlett: Capcom hat die richtige Engine für die Next-Gen-Plattformen

Die Einnahmen und die Gewinne sollen darunter aber nicht leiden. Denn laut Capcom werden die wenigen AAA-Produktionen über einen längeren Zeitraum unterstützt, sodass diese länger Gewinne abwerfen als in den meisten Fällen bisher.

Weitere Meldungen zu , .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. martgore sagt:

    Klingt logisch. Die Spiele werden immer teurer in der Produktion. Die Spiele selber dürfen aber nicht teurer werden. Also muss man den Kunden länger an sein Produkt binden, so das er irgendwie nochmal Geld einwirft. Nichts verwerfliches dabei, ist halt so.

  2. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Ubisoft nur so: ,,hold my beer..."

  3. Rookee sagt:

    Das hätte Capcom mal bei Streetfighter V machen sollen. Das Spiel ist eine Frechheit.

  4. Doc Milu sagt:

    Wird so mMn nicht kommen. Nur ein AAA-Spiel pro Jahr birgt ein enormes Risiko für Kapitalgesellschaften. Ein Flop - und schon ist man am Aktienmarkt in Nöten. Bei nur einem AAA-Spiel könnte man das nicht wiedergutmachen. Denke eher, es geht in Richtung EA und Ubi, also drei bis vier große Titel pro Jahr.

    Außerdem gibt es noch Sony, die Systemseller brauchen und diese, wie bei der PS4 schon geschehen, auch liefern werden.

  5. Das_Krokodil sagt:

    Im Zitat wird doch nur von „einem bestimmten Geschäftsjahr“ gesprochen, nicht allgemein von jedem Geschäftsjahr.
    Wurde hier nur falsch reininterpretiert ist das ein Übersetzungsfehler?

  6. Argonar sagt:

    hoffentlich nicht.

    Vielleicht versteht die Spielebranche ja, dass nicht alle Spiele eine riesen open world benötigen und die Grafik auch nur zweite Geige spielt. Gameplay, Gameplay, Gameplay und damit sind keine Fetch Quests gemeint.

Kommentieren

Reviews