Capcom: Publisher spricht sich entschieden gegen Lootboxen aus

Kommentare (15)

In der Vergangenheit setzten immer mehr Publisher auf Lootboxen und ähnliche Mechaniken. Wie die Verantwortlichen von Capcom hingegen im aktuellen Geschäftsbericht versichern, wird das japanische Unternehmen auch weiterhin Abstand von solchen Praktiken halten.

Capcom: Publisher spricht sich entschieden gegen Lootboxen aus
Capcom wird auch weiterhin auf Lootboxen verzichten.

Im aktuellen Geschäftsbericht sprach der japanische Publisher Capcom unter anderem über Lootboxen und ähnliche Mechaniken, die in der Vergangenheit in immer mehr Videospielen Einzug hielten.

Wie das Unternehmen ausführte, wird vor allem der japanische Markt von immer mehr Titeln heimgesucht, die auf sogenannte Gatcha-Mechaniken setzen. Hierbei habe man es mit „lotterieähnlichen Spielmechaniken“ zu tun, die verstärkt in Mobile-Titeln untergebracht und im Westen in mehreren Ländern verboten wurden. Capcom selbst möchte auf diesen Zug nicht aufspringen und sprach sich im aktuellen Geschäftsbericht klar gegen Lootboxen und Gatcha-Mechaniken aus.

Videospiele sollten genug Spannung liefern

„Als Schöpfer von Unterhaltungskultur ist Capcom der Ansicht, dass Spiele für den Unterhaltungswert genossen werden sollten, den sie mit dem Gameplay bieten, und nicht für den Nervenkitzel, der mit dem Gewinn einer Lotterie zu vergleichen ist. Wir wollen keine Spiele sehen, die Menschen glücklich machen sollten, aufgrund übermäßiger Gebühren jedoch den gegenteiligen Effekt haben. Aus diesem Grund arbeiten wir daran, dass alle Benutzer unsere Spiele fair und sicher genießen können“, so Capcom.

Zum Thema: Electronic Arts: Niederländisches Gericht stuft Lootboxen als Glücksspiel ein

Und weiter: „Im Prinzip minimieren wir Gacha-Elemente in den von uns entwickelten Handyspielen. In unseren Heimvideospielen stellen wir alle Inhalte zur Verfügung, die erforderlich sind, um das gesamte Spiel kostenlos zu genießen, und bieten einige zusätzliche Inhalte zu geringen Kosten an.“

Zu den nächsten großen Titeln von Capcom gehört unter anderem „Resident Evil Village“, das am 7. Mai 2021 für den PC und die Konsolen veröffentlicht wird.

Quelle: Wccftech

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Kommentare

  1. Gurkengamer sagt:

    Capcom is n guter

  2. AloytheHunter sagt:

    Sehr gut!!!!

  3. NyanCat sagt:

    Solange es wie bei Resident Exil Resistance ist, habe ich damit kein Problem. Hier sind zwar auch Gegenstände enthalten, die das Gameplay verändern, aber man kann die Lootboxen nur mit Ingame-Währung kaufen und die Ingame-Währung kann man nur durch das Spielen von Resistance erhalten.

    Overwatch ist mittlerweile auch ein gutes Beispiel wie Lootboxen funktionieren sollten. Alles rein kosmetische und solange noch Gegenstände in der vorhandenen Raritätsklasse vorhanden sind, bekommt man diese auch oder eben Ingame-Währung.

    Natürlich kann man in Overwatch auch Lootboxen mit richtigen Geld kaufen, aber das ist eher etwas für die Ungeduldigen.

  4. Nathan Drake sagt:

    Schön zu hören. Leider zocke ich keine Capcom Games 🙁

  5. VincentV sagt:

    Dann verpasst du aber einiges. ö.ö

  6. Nathan Drake sagt:

    VincentV

    Was denn? Ich bin überzeugt, dass Capcom meist gute Qualität liefert, aber die Games sprechen mich nicht an. Was empfiehlst du denn?

  7. dharma sagt:

    @Nathan

    Resident Evil
    Monster Hunter
    Devil May Cry

  8. Highman sagt:

    Dafür aber street fighter v in tausend versionen mit neuen outfutd ausbringen und dadurch das geld einstecken. Ist ja auch recht einfach sich gegen lootboxen auszusprechen, wenn capcom hauptsächlich Singleplayer spiele macht. Die haben ja nicht viele spiele wo lootboxen sinn machen würden.

  9. VincentV sagt:

    Was dharma + Megaman.

    @Highman

    So wie jedes Fighting Game auf dem Markt auch

  10. VincentV sagt:

    dharma sagt* :p

  11. Nathan Drake sagt:

    dharma

    Horror, ist mir zu anstrengend.
    Devil May Cry fand ich nie gefallen daran.
    Und Monster Hunter habe ich die Demo oder Beta gespielt. Das hat mir zu wenig story und zu viel Geschnetzel und grind.

    Heisst natürlich nicht, dass die Games schlecht sind, ich mag die Genres oder die Aufmachung bzw Gameplay nur nicht

  12. Tobse sagt:

    Faith in developer restored

  13. Endverbraucher sagt:

    SFV ist leider auch nicht monetarisiert. Da spielt man sich wund bis man mal was freischaltet. Für neue Charaktere Geld zu verlangen finde ich okay, weil die ja auch lange entwickelt und gebalanct werden müssen. Aber wenigsten neue Kostüme und stages sollten sich freispielen lassen. Man erhält viel zu wenig fight money.

  14. Endverbraucher sagt:

    * nicht gut monetarisiert

  15. DanteAlexDMC84 sagt:

    Capcom ist auf den richtigen weg. Weiter so!