Resident Evil Village: Art-Director spricht über das Design von Lady Dimitrescu

Kommentare (6)

In einem Interview mit IGN sprach Art-Director Tomonori Takano darüber, welche Charaktere als Inspiration für Lady Dimitrescu dienten. Zudem äußert er sich zum positiven Feedback der Fans und bekräftigt noch einmal den hohen Umfang des Horrorspiels.

Resident Evil Village: Art-Director spricht über das Design von Lady Dimitrescu
Lady Dimitrescu kommt bei der Community äußerst gut an.

Tomonori Takano, der Art-Director von „Resident Evil: Village“, äußerte sich in einem Interview mit IGN zu den Ursprüngen von Lady Dimitrescu. Darin erzählte er, dass gleich drei Figuren als Inspiration für die überproportionale Lady dienten.

Mit Elizabeth Báthory wurde unter anderem eine reale Person als Vorbild genommen. Dabei handelt es sich um eine Serienmörderin aus Ungarn, die im Jahre 1611 verurteilt wurde. Daraus ist die Legende der Blutgräfin entstanden, die als Vorlage für verschiedenste künstlerische Werke diente.

Als Nächstes diente die Filmfigur Morticia Addams als Vorlage. Dieser Charakter ist aus der TV-Serie „The Addams Family“ bekannt. Sie wird als vampiristisch veranlagte Frau beschrieben, die stets lange schwarze Kleider trägt.

Zu guter Letzt haben sich die Entwickler von der japanischen Internetlegende Hasshakusama inspirieren lassen. Darunter könnt ihr euch ein Gespenst in weiblicher Form vorstellen, das etwa 2,40 Meter groß ist. Damit ist es jedoch bei weitem nicht so groß wie die daraus entworfene Lady Dimitrescu. Erst in der vergangenen Woche teilte Takano mit, dass die finstere Dame mit ihren High-Heels und dem auffälligen Hut auf eine Körpergröße von 2,90 Meter kommt.

Die Entwickler waren vom Feedback überrascht

Die Trailer-Szene, in der Lady Dimitrescu den Kopf einziehen muss, um durch die Tür zu passen, war die erste Konzeptzeichnung von Takano. Ab diesem Moment war ihm klar, dass er diese Szene auf jeden Fall umsetzen möchte. Das Entwicklerteam hat jedenfalls nicht damit gerechnet, dass der Charakter so gut bei den Fans ankommt. Speziell bei Kommentaren von der Sorte „ich möchte von ihr gejagt werden“ war der langjährige Art-Director erstaunt.

Auch ein paar allgemeine Worte zum Design verlor Takano. Bei der Entwicklung versuchte er, vergangene Design-Entwürfen hinter sich zu lassen, Stattdessen überlegte er sich, wie man am besten Angst erzeugen könnte. Daraus sind ähnliche Konzepte wie im Vorgänger entstanden, der sowohl Zombies als auch normale Menschen als Gegner vermissen lässt.

Zu Beginn der Entwicklung konzentrierte sich das Team auf das Schloss und Vampire als übergeordnetes Thema. Dabei wollten sie sich allerdings nicht auf die klassische Darstellung der Unterhaltungsindustrie beschränken. Der Art-Director betont, dass „Resident Evil: Village“ viel mehr als Lady Dimitrescu, das gezeigte Schloss und das angrenzende Dorf sei. Damit wird noch einmal unterstrichen, dass der Umfang im Vergleich zum siebten Teil zulegen soll.

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„Resident Evil: Village“ erscheint am 7. Mai 2021 für die PS5, Xbox Series X/S, PS4, Xbox One und den PC.

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Kommentare

  1. M4g1c79 sagt:

    Dolly Buster, sie haben Dolly Buster vergessen zu erwähnen...

  2. VerrückterZocker sagt:

    Ganz normaler Charakter, weiß gar nicht was daran anstößig sein soll.

    Zum Glück war das Feedback größtenteils positiv. Bin gespannt wie das Endprodukt sein wird.

  3. bulku sagt:

    Also bei mir kommt sie garnicht gut an, nur überdimensioniert, sonst nix...

  4. El Chefè sagt:

    Die sollten sich mal ein Beispiel an den "Laura"-Boss aus The Evil within nehmen! DAS nenne ich gruselig!
    youtube.com/watch?v=i9uk17RyMp8

  5. Hartz IV Gamer sagt:

    @bulku
    Spätestens wenn du dich im Spiel unter ihren Rock schleichst, und den großen Bären am Nachthimmel erblickst, wirst auch du nicht widerstehen können 😉

  6. DanteAlexDMC84 sagt:

    El Chefè: Wohl wahr... die wahr extrem abartig.