Remedy: Bestehende Probleme von Koop-Spielen sollen gelöst werden

Kommentare (4)

Aktuell arbeiten die "Control"-Entwickler von Remedy an mehreren Projekten. Unter anderem befindet sich ein Koop-Titel in Entwicklung, mit dem die Entwickler einige Probleme des Genres endlich lösen möchten.

Remedy: Bestehende Probleme von Koop-Spielen sollen gelöst werden

Das finnische Entwicklerstudio Remedy, bekannt für Titel wie „Control“, „Alan Wake“ und „Quantum Break“, arbeitet mit Hochdruck an neuen Projekten. Unter anderem arbeitet man an einem kooperativen Multiplayer-Titel namens „Vanguard“, zu dem sich der Geschäftsführer Tero Virtala in einem aktuellen Interview mit GamesIndustry zu Wort meldete.

Nicht alle Inhalte können von Hand gefertigt werden

Demnach wird es für den Erfolg von „Vanguard“ von entscheidender Bedeutung sein, dass man das ständige Verlangen nach neuen Inhalten stillen kann. Dies sei vor allem in kooperativen Spielen stets ein immenses Problem für die Entwickler. So sagte Virtala:

„Multiplayer-Gaming ist ein hochkompetitiver Raum, vor allem wenn man über PvP- oder Team-gegen-Team-Spielen spricht, aber im kooperativen Raum gibt es nur wenige sehr erfolgreiche Spiele. Es gibt einen eindeutigen Grund dafür: In PvP- und Team-gegen-Team-Spielen ist die Inhaltserstellung kein großes Problem, da die anderen Spieler den Inhalt darstellen ─ sie erschaffen immer die neue Erfahrung. Sitzung über Sitzung.

 In kooperativen Spielen war meistens die Inhaltstretmühle die Herausforderung. Um langbestehende Erfahrungen zu erschaffen, kann sich der Entwickler nicht nur auf das Handwerk verlassen und jedes einzelne Level und jede einzelne Mission einzigartig machen, da es normalerweise kein Weg ist, den man aufrechterhalten kann. Wir haben gesehen, dass es ungelöste Probleme dazu gibt, wie ein langbestehendes, Service-basiertes Koop-Spiel erschaffen werden können. Falls wir diese Probleme lösen können … falls wir die Art, wie wir Geschichten über die Welt und die Erkundungen erzählen, abliefern können, könnten dies Elemente sein, die wir im Koop (PvE) besser als im PvP nutzen könnten.“

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Da stellt sich die Frage, wie Remedy diese Probleme lösen möchte. In der Vergangenheit hatten sich verschiedene Entwickler bereits an prozedural generierten Inhalten versucht, wobei die nur selten zum Erfolg führten. Die Zeit wird zeigen, wie „Vanguard“ die Spieler langfristig bei Laune halten soll.

Die Spieler sollen mehr Zeit in den Welten verbringen

Des Weiteren sprach Virtala auch über die beiden Spiele, die Remedy aktuell für Epic Games entwickelt. Schließlich versucht sich Epic Games in Zukunft auch als Publisher und hat sich dafür unter anderem Remedy ins Boot geholt.

„Als wir uns darauf konzentrierten nur eine einzige Geschichte zu erschaffen, dachte ich nicht, dass wir genügend der ganzen harten Arbeit nutzten, die wir für die Erschaffung der Hintergründe dieser Welten machten. Mit Control gingen wir den ersten Schritt, um Spielern mehr Gründe zu geben mehr Zeit in der Welt zu verbringen, sie zu erkunden und das war ein Erfolg.

Mit dem Projekt, das wir mit Epic machen, sind wir in einer Welt, in der wir die Spieler mehr Zeit verbringen sehen möchten. Es gibt mehr Möglichkeiten, um die Welt und die Marke zu erkunden, als in einem einzigen Spiel.“

Eine offizielle Enthüllung der neuen Spiele steht noch aus, weshalb Fans des Studios durchaus gespannt sein können, wie Remedy das eigene Universum weiterspinnen wird.

Quelle: GamesIndustry (via WCCFtech)

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Kommentare

  1. xjohndoex86 sagt:

    Sollen bei ihren Leisten bleiben und stilvolle Shooter mit Storyschwerpunkt produzieren und nicht MP Gedöhns, das es schon zu Hauf gibt.

  2. big ed@w sagt:

    Welcome to roguelike coop shooters,gähhhhn.

    Könnte allerdings dann funktionieren,wenn zufallsgenerierte Level
    per Hand nachoptimiert u ausbalanciert werden.
    Wenn das dann nicht mehr als 2-3 Wochen Zeit in Anspruch nimmt,gibt es konstante Versorgung in kurzen Abständen.

  3. AgentJamie sagt:

    Die Spieler sollen mehr Zeit in den Welten verbringen.

    Danke, aber ich habe noch so etwas, was man "Real Life" nennt. Keine Zeit, mich unendlich in eine Welt zu verlieren um die schöneren Dinge des lebens außer acht zu lassen.

  4. Bezumcker sagt:

    Alan wake,der einzigste Grund für ne 360!