Premiere: Assassin's Creed IV – Black Flag - Jungfernfahrt für das Piratenabenteuer!

Weltpremiere in Düsseldorf: Ubisoft präsentiert „Assassin’s Creed IV – Black Flag“. Das Action-Game spielt zur Blütezeit der Piraterie im 18. Jahrhundert. Und damit rund 60 Jahre vor „Assassin’s Creed 3“. Hauptfigur des Freibeuterabenteuers ist Edward Kenway. Der Vater von Haythem Kenway.

Edward ist britischer Abstammung und wurde von Assassinen trainiert. Allerdings geht damit keinesfalls ein edles Gemüt einher. Stattdessen beschreibt ihn Creative Designer Jean Guesdon als egoistisch, arrogant und wagemutig. Ein typischer Rebell eben, der uns spontan an eine Mischung aus Heath Ledger und Brad Pitt erinnerte.

Über seine Beweggründe und seine Rolle innerhalb des Universums von „Assassin’s Creed“ ist wenig bekannt. Er stolpert irgendwie in den Konflikt zwischen Assassinen und Templern hinein. Allerdings bezieht er zunächst keine direkte Stellung.

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Der Animus glüht!
Mit „Assassin’s Creed 3“ endet der Zyklus rund um Desmond Miles und dessen Abenteuer im Animus. Für den vierten Teil wagte Ubisoft einen Neuanfang ohne echten Protagonisten in der „realen“ Welt.

Ähnlich wie in „Assassin’s Creed: Liberation“ dringt der Spieler selbst in das Unternehmen von Abstergo ein und verschafft sich Zugang zu den Informationen. Dabei hackt er sich in die DNA verschiedenere Charaktere ein und übernimmt so die Rolle von Edward Kenway.

Jean Guesdon dementierte allerdings, dass es – wie in „Assassin’s Creed 3“ – mehrere Helden geben würde. Stattdessen wolle man sich ganz auf Edward Kenway konzentrieren.

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Piraten der Südsee
Als Pirat navigiert Edward sein Schiff, die Jackdaw (zu deutsch „Dohle“), durch die Gewässer der Karibik. Kuba, Jukatan, Haiti und die Bahamas – insgesamt bietet „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ 50 erkundbare Orte, darunter auch die Piratenhochburg Nassau, Dschungel und versteckte Grotten.

Wer jetzt die großen Städte aus den früheren „Assassin’s Creed“ vermisst, sei beruhigt. Mit Havanna und Kingston gibt es weiterhin riesige Ortschaften, in denen ihr Missionen erledigt. Laut Jean Guesdon seid ihr rund 60 Prozent der Spielzeit an Land unterwegs und 40 Prozent auf See.

Einen echten Level präsentierten Ubisoft allerdings noch nicht, sondern nannten nur einige beispielhafte Aufträge wie etwa den Untergang von Nassau oder auch die Zerstörung einer spanischen Armada.

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Verspielte Geschichte
Immer wieder betonte Jean Guesdon zudem, dass man kein romantisiertes Bild des Piratenlebens kreieren wolle. „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ werde daher düster und auch auch in seiner Darstellung drastisch sein.

In seiner Funktion als Freibeuter baut sich Edward Kenway mit jeder erfolgreichen Kaperfahrt einen (zweifelhaften) Ruf in der Karibik auf. Allianzen mit den Großmächten England und Frankreich sind nicht möglich.

Als Mentor dient ihm der berühmte Blackbeard, zudem trifft er auf bekannte Freibeuter wie Ben Hornigold, Anne Bonny, Charles Vane oder Calico Jack. Wieder einmal jonglieren Ubisoft fröhlich mit der Geschichte.

Eure Mannschaft spielt für euren Erfolg eine entscheidende Rolle: Sobald ihr die Enterhaken ausgeworfen habt, stürmen die Burschen an Bord. Ein echtes Moralsystem gibt es zwar nicht. Aber ihr müsst mit Gold und Verpflegung dafür sorgen, dass eure Jungs fit bleiben. Ansonsten verlieren die Sensibelchen an Kampfkraft. Neue Crew-Mitglieder rekrutiert ihr bei Befreiungsmissionen oder in Nassau.

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Das Leben als Seebär
Ein zentrales Spielelement von „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ ist logischerweise die Jackdaw selbst. Mit dem erbeuteten Geld rüstet ihr das Schiff auf, verpasst ihm einen ganz eigenen Touch. Hier soll es viele Individualisierungsmöglichkeiten geben.

Außerdem bekommt ihr neben den Erkundungstouren an Land auch weitere maritime Aufgaben spendiert: Edward Kenway kann nun Walfische harpunieren oder unter Wasser nach verborgenen Schätzen suchen.

Der Übergang zwischen Land und See ist fließend. Edward springt also an Bord und auf Tastendruck lichtet die Crew den Anker. Auf diese Weise sollen die Seeschlachten und die Landmissionen dynamischer werden. „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ verzichtet über weite Strecke auf Ladebildschirme.

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Waffen und Next-Generation?
Edward Kenway ist ein ausgebildeter Assassine und besitzt daher auch die übliche Ausrüstung der Weißröcke. Er schwingt zwei Säbel und greift alternativ zu den versteckten Klingen. Außerdem trägt er zwei Pistolen direkt am Mann. Diese besitzen allerdings jeweils nur einen Schuss und müssen danach mühsam nachgeladen werden.

Bomb-Crafting wie in früheren Ausgaben von „Assassin’s Creed“ wird es nicht geben. Über weitere Details zum Kampfsystem schweigt sich Jean Guesdon bislang noch aus.

Ähnlich ergeht es uns auch, als wir ihn auf die Playstation 4 ansprechen. Natürlich nutzt „Assassin’s Creed IV – Black Flag“ die zusätzliche Hardware-Power für erweiterte Physik-Effekte und hübschere Grafik. Aber auf Details wie etwa die Unterstützung des neuen Dualshock-Controllers geht Jean leider nicht ein. Stattdessen vertröstet er uns auf zukünftige Veranstaltungen.

System: PlayStation 3, Playstation 4
Vertrieb: Ubisoft
Entwickler: Ubisoft
Releasedatum: Herbst 2013
USK: noch nicht bekannt

Eigentlich ist das Piraten-Setting eine logische Weiterentwicklung aus den Seeschlachten von „Assassin's Creed 3“. Und glücklicherweise verwandelt Ubisoft „Assassin's Creed IV – Black Flag“ nicht ein zweites „Fluch der Karibik“, sondern in ein erwachsenes Freibeuter-Abenteuer. Die wenigen gezeigten Gameplay-Passagen sahen sehr gut, wenn auch nicht weltbewegend anders aus als der direkte Vorgänger. Natürlich ist das Szenario frisch und angenehm anders. Aber wir sind noch skeptisch, ob wir wirklich 40 Prozent der Spielzeit auf hoher See verbringen möchten. „Assassin's Creed IV – Black Flag“ jedenfalls ist eine faustdicke Überraschung und wendet sich mit rauen Ideen wie Kaperfahrten, Schatzsuchen und dem Ausbau des eigenen Schiffs ein wenig von dem Saubermann-Image früherer Tage ab. Der technische Quantensprung bleibt allerdings auf der aktuellen Konsolengeneration aus. Da werden wir wohl auf Material der PS4-Version warten müssen.

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