Rockstar Games: Take-Two-Chef äußert sich zum Abgang von Dan Houser

Kommentare (8)

In der aktuellen Finanzkonferenz sprach Take-Two-Geschäftsführer Strauss Zelnick über den überraschenden Abgang von Rockstar Games-Mitgründer Dan Houser und die weitere Zukunft des Entwicklerstudios.

Eine der überraschendsten Nachrichten der Woche war sicherlich der Abgang von Rockstar Games-Mitgründer Dan Houser, der in den letzten Jahren unter anderem die Geschichten zu „Grand Theft Auto V“ und „Red Dead Redemption 2“ geschrieben hatte. Im März wird Houser das Unternehmen verlassen, nachdem er bereits seit Frühling 2019 eine lange Pause einlegt.

Rockstar Games ist unter Sam Houser weiterhin gut aufgestellt

Allerdings hatten weder Rockstar Games noch der Mutterkonzern Take-Two Interactive konkrete Details zu den Hintergründen des Abschieds genannt. Im Rahmen der aktuellen Finanzkonferenz ging Take-Two-Geschäftsführer Strauss Zelnick auf das Thema ein, da die Aktienkurse des Unternehmens nach dem Abgang von Dan Houser deutlich eingebrochen waren. Die Investoren wollten zumindest einige Informationen erhalten.

„Dan Houser war seit Anfang Frühling 2019 in einer erweiterten Auszeit“, sagte Zelnick. Er dankte Dan Houser für seine Leistungen und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Selbst Houser, der sich im Allgemeinen selten zu Wort meldet, nimmt keine Stellung zu seinem Abschied.

Strauss Zelnick lenkte das Thema in eine andere Richtung und betonte, dass Sam Houser weiterhin der Präsident von Rockstar Games ist und das Studio bereits seit den Anfangstagen leitet. Nach den Erfolgen von „Grand Theft Auto V“ und „Red Dead Redemption 2“ sei Rockstar Games „niemals stärker gewesen.“ Beide Spiele konnten zusammengenommen mehr als 150 Millionen Verkäufe erzielen, wobei auch die Online-Modi weiterhin von Erfolg gekrönt sind.

Die Arbeitsbedingungen wurden verbessert

Im Weiteren unterstrich Zelnick, dass seine Arbeitsbeziehung mit Sam Houser sehr positiv verläuft. Zudem habe sich die Kultur innerhalb des Studios in den letzten Jahren verbessert.

„Ich spreche normalerweise nicht für andere Leute, aber ich kann selbstbewusst sagen, dass sich Sam der Organisation im höchsten Maße verschrieben hat. Sam und ich arbeiten sehr eng zusammen; es ist ein enormes Vergnügen mit Sam und dem gesamten Team bei Rockstar im Geschäft zu sein. Kulturell habe ich nur weitere Verbesserungen bei Rockstar gesehen. Ich habe nur Wachstum und Engagement und Innovation gesehen“, sagte Zelnick.

Mehr: Rockstars Dan Houser – Der Mitgründer und kreative Kopf hinter GTA5 und RDR2 verlässt das Studio

Rockstar Games setzt seiner Meinung nach einen Standard, wenn es um die ständige Verbesserung der eigenen Arbeiten, der Arbeitsbedingungen und der Kultur geht. Zelnick könnte laut eigener Aussage nicht stolzer auf die Arbeiten des Labels sein. Des Weiteren werden keine weiteren Abgänge bei Rockstar Games erwartet. Die Mitarbeiter bleiben im Unternehmen, da sich um sie gekümmert wird und sie für ihre Arbeit belohnt werden. Unter anderem können Mitarbeiter Bonuszahlungen für ihre Leistungen verdienen, wobei Take-Two in den letzten neun Monaten insgesamt 166,4 Millionen US-Dollar an Bonusgelder zahlte.

„Die Dinge könnten bei Rockstar nicht besser laufen. Und um sehr konkret zu sein: Nein, wir erwarten keine weiteren Abgänge. Als Ganzes haben wir als Organisation eine außergewöhnlich geringe Rate an Arbeitskräfteabgang; erheblich geringer als der Industriedurchschnitt. Ich denke, dass es daran liegt, da wir einen großartigen Arbeitsplatz bei all unseren Labels und auch Take-Two bieten. Bis zu dem Ausmaß, dass wir immer besser werden wollen, falls wir das Ziel mal nicht erreichen“, betonte Zelnick abschließend.

In Zukunft wird sich zeigen müssen, ob Dan Housers Abgang einen negativen Einfluss auf die nächsten Spiele von Rockstar Games haben wird. Einen Grund haben wir weiterhin nicht erhalten.

Quelle: GameSpot

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Kommentare

  1. killer-X9 sagt:

    Blabla Mr. Zelnick blabla.

  2. Moonwalker1980 sagt:

    155 Mille an Boni in 9 Monaten? Nicht schlecht bei nur 2000 Mitarbeitern, kann man nur hoffen dass die Verteilung halbwegs gerecht war, und nicht etwa 5% der Kohle an 80% der Belegschaft oder so ähnlich.

    Killer: immerhin besser als dein Blabla oder was das auch immer sein soll.

  3. Noir64Bit sagt:

    @Moonwalker1980, wenn es 2000 Mitarbeiter sind, wären das 83200$ pro Nase. Das dürfte einem Jahresgehalt entsprechen.
    Das ist in der Tat schon ordentlich!
    Was den Rest angeht, er redet in der Tat viel um den heißen Brei herum!
    Und bei solchen Bonuszahlungen würde ich natürlich auch nicht wechseln wollen! Aber, diese werden sie nur wegen dem Online Geschäft finanzieren können!
    In dem Moment wo sie Online nicht mehr so viel verdienen wie aktuell werden die Bonusse drastisch sinken!

  4. Manhattan sagt:

    Hallo, wie siehts mit Agent aus? 😀

  5. blnboy88 sagt:

    @Noir64Bit 83.200 Dollar Bonus pro Kopf das würde bedeuten das die Entwickler 6.900 Dollar im Monat verdienen. Denke nicht das sie so viel verdienen

  6. Richi+Musha sagt:

    Sollen sie doch 1 Mio pro Woche verdienen, das macht sie auch nicht zu kreativen Köpfen.
    Sehe echt schwarz für Rockstar trotz Sam Houser.

  7. 3DG sagt:

    "Unter anderem können Mitarbeiter Bonuszahlungen für ihre Leistungen verdienen"

    Können ist das Zauberwort. Und da steht nicht wieviel sie wirklich verdienen könnten. Glaube kaum das die normal PC schufter mehr als 2000 Dollar im Jahr bekommen würden.

    Aber es klingt immer gut.

  8. Neurontin sagt:

    Ich weiß nicht, wie manche Leute in diese Titel Echtgeld investieren können.
    Genauso verstehe ich nicht, wie manche Leute sich Unlock-All-Accounts (UAA) für GTA Online kaufen können, so spannend ist das Spiel nun auch nicht, dass ich da irgendwelchen Moddern Geld für ihre bedenklichen Accounts geben würde.

    RDO ist nun auch nicht so gut, als dass ich mich dort dazu entscheiden würde Goldbarren zu kaufen.
    Mich reizt das Spiel zudem nicht so, auch wenn es grandios gemacht ist.
    Ich hoffe und denke, dass RDR2 auch für die PS5 und XBox Series X verföffentlicht wird, denn diese zusätzliche Einnahmequelle lässt sich Rockstar sicherlich nicht entgehen.
    Es wäre aber auch schön zu sehen, wie RDR2 auf diesen Systemen aussieht.

    Es freut mich, sollten die Arbeitsbedingungen und die Gehälter besser geworden bzw. gestiegen sein.

    Jetzt sollte Rockstar noch schauen, dass die Community sich in deren Onlinespielen auch wohfühlt.
    Es sollte strikter und härter gegen Modder, sowie UAA-Verkäufer und Accounts vorgegangen werden.
    Zudem sollte Rockstar schauen, dass sich Leute, die im freien Modus einfach nur spielen wollen und unberechtigt angegriffen werden, sich besser von solchen Leuten fernhalten können, ohne Einschränkungen eingehen zu müssen.

    Mich nerven Leute wie z.B. GerThunderlord und seine Anhängerschaft, solche Typen, die sich mit ihrer asozialen Spielweise rühmen und/oder dazu anstacheln gehören sofort permanent gebannt.

    Ich greife auch grundlos Leute an, keine Frage, wenn diese aber schreiben, dass ich aufhören soll, dann mache ich das auch.

    Wer Schreib- und Tippfehler findet, darf diese gerne behalten…

    ————————————————————————

    @Moonwalker1980:

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Mille_Zahl_Menge