GTA Online: Take-Two geht gegen Cheat-Webseite vor – Einnahmen werden gespendet

Kommentare (5)

Take-Two Interactive konnte einen weiteren Erfolg gegen die Cheater-Problematik in "GTA Online" verbuchen. Nach einem Gespräch mit den Betreibern einer Cheat-Software wurde die entsprechende Webseite offline genommen. Zudem werden die erzielten Einnahmen an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet.

GTA Online: Take-Two geht gegen Cheat-Webseite vor – Einnahmen werden gespendet
Die Anbieter einer Cheat-Software haben nach einem Gespräch mit Take-Two ihre Webseite geschlossen.

In „GTA Online“ wimmelt es nur so vor Cheatern und Betrügern. Vor allem nachdem das Spiel im Mai 2020 über den Epic Games Store kostenlos angeboten wurde, hat sich die Situation weiter verschärft.

Take-Two Interactive setzt sich bereits seit Jahren dafür ein, allen Spielern ein faires Spielerlebnis zu ermöglichen. Doch bisher gelang es dem US-amerikanischen Konzern nicht, das Cheater-Problem in den Griff zu bekommen. Jetzt ist den Verantwortlichen des Unternehmens ein großer Schlag gelungen: Eine Webseite, auf der zahlreiche Cheats für den Online-Modus von „GTA 5“ verkauft wurden, machte jetzt ihre Pforten dicht. Wenn ihr die Seite namens LunaCheats aufruft, wird nur noch ein Hinweis der Betreiber eingeblendet.

Dort heißt es, dass Take-Two mit ihnen ein Gespräch geführt habe und sie deshalb die Webseite mit sofortiger Wirkung offline stellen. Dies betrifft sowohl die Entwicklung als auch den Vertrieb der Cheat-Dienste. Die bis dato generierten Einnahmen sollen an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet werden, die von Take-Two ausgesucht wird. Im letzten Satz entschuldigen sich die Betreiber der Webseite für alle verursachten Probleme.

Diese Cheats standen den Käufern zur Verfügung

Die angebotene Cheat-Software verschaffte dem Nutzer zahlreiche Vorteile im Spiel. Unter anderem konnte dadurch Ingame-Währung generiert oder Fahrzeuge gespawnt werden. Zudem konntet ihr euch unverwundbar machen. Damit haben die Besitzer der verbotenen Software anderen Spielern gewaltig den Spaß verdorben.

Zwar gehören Cheater in „GTA Online“ jetzt nicht schlagartig der Vergangenheit an, doch handelt es sich dabei um einen weiteren wichtigen Schritt im Kampf gegen die Anbieter. Rockstar Games plant nämlich auch in diesem Jahr zahlreiche neue Inhalte für den Online-Titel. Darüber berichten wir in der Regel ein Mal pro Woche. Über die letzten Neuerungen könnt ihr euch hier informieren:

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In diesem Jahr kommt Rockstars Top-Hit „GTA 5“ und der inzwischen eigenständige Multiplayer „GTA Online“ auch auf die New-Gen-Konsolen. Hier könnt ihr euch auf technische und visuelle Verbesserungen freuen. Möglicherweise kommt eine aktualisierte Version der RAGE-Engine zum Einsatz, die beim zweiten Teil von „Red Dead Redemption“ verwendet wurde.

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Kommentare

  1. Tobse sagt:

    Respekt! Das Spiel gibt es jz seit fast 7,5 Jahren und jetzt geht man gegen eine Cheatingwebsite vor?

  2. BasSsFreAK sagt:

    Wer sagt denn das die Seite von Anfang dabei war? Wer sagt denn das es ein Kinderspiel ist solche Betreiber zu überzeugen? Schon bissel kurz Gedacht der Kommentar.

  3. AloytheHunter sagt:

    @BasSsFreAK

    Er meint nicht dass sie auf DIESE Cheatseite reagiert haben sondern dass sie im Allgemeinen mal etwas gegen Cheater tun! xD

  4. Tobse sagt:

    @Aloy: Korrekt, danke

    @Basssssssssfreak: Ich glaube das ein 3/4 Jahr nach Release der Warzone gegen mehrere Cheat / Hackanbieter vorgegangen ist.
    Hacker in Spielen haben sind für die Entwickler doch ein zweischneidiges Schwert, solange der Shitstorm der Community über Hacker sich in Grenzen hält muss man auch nicht sonderlich aktiv werden.
    Hinzu kommt das bei einem Bann die Chance sehr hoch ist das der potenzielle Hacker mit einem neuen Account, meist verbunden mit dem Neukauf des Spiels, zurück kommt

  5. Noir64Bit sagt:

    @Tobse völlig korrekt.
    Allerdings finde ich das Rockstar, bzw. TakeTwo hier sehr moderat unterwegs sind. Denn letztlich werden sie den Betreiber der Seite vor die Wahl gestellt haben sich entweder vor Gericht zu verantworten, oder eben die Einnahmen zu spenden!
    Das finde ich schon ein riesiges entgegenkommen, obwohl sie das nicht müssten.