Marvel’s Avengers: Entwickler sprechen über den holprigen Start – Feedback wird sehr ernst genommen

Kommentare (15)

Crystal Dynamics' Studiooberhaupt Scot Amos hat über den holprigen Start von "Marvel's Avengers" gesprochen. Die Entwickler sind in Zukunft etwas demütiger und wollen sich das Feedback der Spieler zu Herzen nehmen.

Marvel’s Avengers: Entwickler sprechen über den holprigen Start – Feedback wird sehr ernst genommen

Im September 2020 veröffentlichten Square Enix und das Entwicklerstudio Crystal Dynamics, das vor allem für die „Tomb Raider“-Reihe bekannt ist, den Multiplayer-Actiontitel „Marvel’s Avengers“. Allerdings hatte das Spiel bereits von Beginn an mit Problemen zu kämpfen und konnte nur die wenigsten Spieler vollends überzeugen.

Nachdem Crystal Dynamics mit dem 2013er „Tomb Raider“-Reboot und „Rise of the Tomb Raider“ große Erfolge feiern konnte, waren die Erwartungen an „Marvel’s Avengers“ sehr hoch. Schließlich konnte man gemeinsam mit Freunden in die Rollen ikonischer Superhelden wie Iron Man, Thor, Captain America, Hulk, Black Widow und Ms. Marvel schlüpfen und den Bösewichten einen auf die Nase geben.

Demütiger, ehrgeiziger und noch motivierter

In einem Gespräch mit Game Informer betonte Scot Amos, das Studiooberhaupt von Crystal Dynamics, dass die Entwickler stolz auf ihre Erfolge mit „Marvel’s Avengers“ sind, auch wenn das Spiel aktuell eine schwierige Phase durchmacht. Allerdings habe man durch den holprigen Start auch Demut gelernt. Zudem hört man sich das Feedback der Spieler ganz genau an und stellt sich den Beschwerden und der Kritik, wobei man sich auch andere Veröffentlichungen wie „Destiny“ und „Anthem“ angeschaut hat, um aus ihren anfänglichen Problemen zu lernen.

„Wir hören zu. Das tun wir wirklich. Wir hören, was ihr sagt. Wir hören, was die Presse sagt, was die Medien sagen. Es ist unser Job all dies zu nehmen und zu verarbeiten. Das Gute sowie das Schlechte und wir werden sagen: ‚Wie nutzen wir dies, um unsere Philosophie anzupassen?'“, sagte Amos. „Wir hatten all die Herausforderungen, die jeder im letzten Jahr mit der Arbeit von zuhause aus zu bewältigen hatte. Wir haben dies nie zuvor getan. Wie haben sicherlich nie ein Spiel in dieser Art veröffentlicht und dann realisiert, wie viel schwieriger es ist, solch ein Spiel nicht nur zu veröffentlichen, sondern auch danach zu unterstützen. Alles dauert drei- oder viermal länger.“

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Selbstverständlich spricht Amos die Einschränkungen an, die die Pandemie seit Anfang 2020 der ganzen Welt auferlegt. Durch das Home Office dauern alle Abläufe der Entwicklung länger, wodurch es komplizierter ist neue Inhalte und Verbesserungen in einem gewohnten Tempo zu liefern. Crystal Dynamics habe mehrere Monate benötigt, um sich den Umständen anzupassen.

Abschließend betonte Amos, dass die Entwickler „Marvel’s Avengers“ zu einem Spiel machen möchten, das die „Fans möchten und verdienen.“

Quelle: Game Informer (via PlayStation LifeStyle)

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Kommentare

  1. jorgus666 sagt:

    Start? Das Spiel ist immer noch total verbuggt...

  2. Nathan_90 sagt:

    Da haben die auch mehr von Anthem abgeschaut.

  3. Cult_Society sagt:

    Das Game ist lahm je Hölle und nicht mehr zu retten !

  4. Eloy29 sagt:

    Ich hatte auf der PS5 in ca 25 Stunden nicht einen einzigen Bug und lahm ist es zumindest im SP auch nicht.

  5. kuw sagt:

    Ernst genommen wird hier nix. Ansonsten hätte man nach der BETA die Notbremse gezogen und diesen Müll verschoben.

  6. Red Hawk sagt:

    Die IronMan Mission im Space ist richtig geil gemacht.

  7. jorgus666 sagt:

    @Eloy29
    Ich hatte dieses Wochenende viel Zeit zu zocken und es gab nicht eine einzige Mission die ohne ein neuladen des Checkpoints durchlief...

  8. KeksBear sagt:

    @jorgus666

    Ich hab es mit 2 Freunden gespielt (getrennt) und niemand von uns musste dies je tun. Ich hatte vielleicht mal ein kleinen Bug aber starke Fehler hat dieses Spiel absolut nicht

  9. DANIEL1 sagt:

    Feedback von ner Handvoll Menschen.... Das lohnt.

  10. Stuka sagt:

    Die sollen das Spiel in den gamepass stecken.

  11. Obito sagt:

    Das problem sind nicht die bugs, sondern die eintönigen, immer gleichen mission, gegnertypen und welten. Gameplay ist leider auch fürn arsch

  12. jorgus666 sagt:

    Solange, dass es eintönig wird hab ich mich mit dem Spiel noch nicht beschäftigt, hab erstmal die Story durch und 1 charakter auf 50 gebracht; aber musste wie gesagt diese 2 tage am wochenende sehr sehr oft den checkpoint neu laden weil zb die gegnergruppe die man töten muss einfach nicht gespawnt ist, kann aber auch sein dass an der PS5 version liegt und die ps4 keine solchen bugs hat, was ich bezweifle ^^

  13. Giwen sagt:

    @ jorgus666
    Ich habe nicht einmal die Story (bin keine lvl 18) geschafft weil mir langweilig wurde. Nicht die Zwischensequenzen aber die Missionen… immer das gleichen gefühlt 3 Gebieten und 3 Räumen.

  14. Argonar sagt:

    Vielleicht ist das Genre einfach nichts für euch?
    Es gibt Leute die spielen tausende von Stunden Diablo 2/3 oder auch Dynasty Warriors und deren Ableger.

    Die größte Schwäche am Anfang waren die technischen Probleme, die aber deutlich besser geworden sind. Aktuell fehlt dem Spiel einfach (Endgame)Content, aber das ist bei dieser Art von Spielen immer so und soll ja auch nachgereicht werden.

  15. jorgus666 sagt:

    habs gestern nochmal versucht, 3 missionen 5 mal checkpoint laden neee da wart ich aufn patch...