PS5 & PSVR 2.0: Personelle Änderungen bei Sony Interactive Entertainment

Kommentare (15)

Bei Sony Interactive Entertainment (SIE) wurde ein wenig am Personalkarussell gedreht. Es kam zu mehreren Änderungen und Beförderungen.

PS5 & PSVR 2.0: Personelle Änderungen bei Sony Interactive Entertainment
Die PS5-Konsolen stehen derzeit im Fokus der Bemühungen von Sony.

Sony Interactive Entertainment (SIE) nimmt auf der Management-Ebene eine personelle Umstrukturierung vor. Dazu gehören Änderungen im Führungsteam des Unternehmens im Bereich der Technik.

John Kodera, der bisher die für die Infrastruktur des PlayStation Networks zuständigen Teams leitete, übernimmt eine neue Rolle, die die Leitung der digitalen Transformation für das gesamte Unternehmen beinhaltet.

Weitere Beförderungen

Hideaki Nishino, der im Jahr 2000 zu SIE kam und eine Schlüsselrolle bei vielen Innovationen in der PS4- und PS5-Produktentwicklung einnahm, wurde zum SVP Platform Experience befördert. Der in San Mateo, Kalifornien, ansässige Nishino berichtet direkt an Jim Ryan, CEO von SIE, und wird neben der Produkt- und Plattformentwicklung auch die Bereiche Netzwerktechnik und -betrieb, F&E, Design, Datenstrategie und -betrieb leiten.

Michael Pattison, derzeit VP of Global Third Party Relations, wird in seiner neuen Rolle als SVP Platform Planning and Management an Nishino berichten. Im Zuge seiner fast achtjährigen Tätigkeit für das Unternehmen gilt der in London ansässige Pattison als Schlüsselfigur beim Aufbau von SIEs Portfolio an PS4- und PS5-Geschäftspartnerschaften und als führender Fürsprecher der Indie-Entwicklergemeinde.

Kazuhiko Takeda, der stellvertretende Präsident und Chief Financial Officer von SIE, wird im Juni 2021 nach fast 40 Jahren bei Sony in den Ruhestand gehen. In dieser Abteilung stößt Lin Tao hinzu und wird ab Juli 2021 in den Bereichen Finanzen, Unternehmensentwicklung und Strategie an Ryan berichten. Zuvor war sie fünf Jahre im PlayStation-Geschäft und sieben Jahre im Mobiltelefon-Geschäft tätig.

PlayStation gab außerdem mehrere Neuerungen im Vorstand von SIE Tokyo bekannt. Neben dem stellvertretenden Direktor, Präsidenten und CEO Jim Ryan werden Masayasu Ito als stellvertretender Direktor und stellvertretender Präsident, Lin Tao als Direktor und stellvertretender Präsident und Takeshi Shibata als Direktor tätig sein.

Weitere Neuerungen bei Sony Interactive Entertainment: 

Die Umstrukturieren laufen bei Sony schon länger. Im Februar gab das Unternehmen beispielsweise bekannt, dass die Entwicklung von Originalspielen beim Japan Studio eingestellt wird. Nach einer Reihe von Entlassungen werden die Überreste des Japan-Studios mit Wirkung zum 1. April in das „Astro Bot“-Studio Team ASOBI eingegliedert, das als eigenständiges Studio innerhalb von Sony Japan fortbestehen wird.

Sony konzentriert sich momentan voll und ganz auf die Vermarktung und Verbreitung der PS5. Auch wurde kürzlich ein Nachfolger des beliebten Virtual Reality-Headsets PlayStation VR angekündigt.

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Kommentare

  1. Squall Leonhart sagt:

    Wusste gar nicht dass da bei SIE so viele Japaner eine wichtige Rolle inne haben. Sonst heißt es immer wieder von einigen Play3 Usern hier dass SIE vollkommen in der Hand der Amerikaner liegt, ist anscheinend doch vollkommen so 😉
    Freut mich wirklich sehr dass vor allem fie japanischen Kollegen sehr hohe Rollen zugeteilt bekommen haben. Noch schöner ist das ein Japaner der stellvertretende Präsident bei SIE wird. War also nicht nur Japan Studio das neu strukturiert wurde^^

  2. Squall Leonhart sagt:

    *ist anscheinend doch nicht

  3. AgentJamie sagt:

    Filme und Serien werden im August im PSN nicht mehr verkauft und nicht mehr geliehen. Ist das auch eine neue Strategie von Sony oder war die Konkurrenz wie Netflix, Disney und Amazon stärker?

  4. AgentJamie sagt:

    *Verliehen

  5. Juan sagt:

    Von Sony kommt bal ein eigener Streaming Diemst Namens Braviacore, könnte damit zusammenhängen.

  6. Juan sagt:

    *bald

  7. Juan sagt:

    *Dienst xD

  8. Squall Leonhart sagt:

    @ Juan
    Das ist mir ein experimenteller Probelauf für die Premium Modelle von Sony TVs. Der Dienst soll nur einige Jahre laufen aber mehr hat Sony dazu nicht gesagt.

  9. Squall Leonhart sagt:

    *nur

  10. SuperC17X sagt:

    lol, in der Überschrift steht "und PSVR 2.0"
    ich dachte da wäre ein Anteil dazu in dem Bericht,
    leider nur ein Link zu vorhandenem Beitrag.

    Mich als PSVR 1 Besitzer, interessiert das Thema natürlich brennend ; >

    Und das es "so viele Japaner sind" wie Squall schrieb, ist nicht so!
    John Kodera, Michael Pattison und Lin Tao?
    Ganz zu schweigen von Jim Ryan >_>~

    Und da sie in Amerika ihren Hauptsitz haben,
    wird sich dieser Trend fortsetzten.

  11. AgentJamie sagt:

    Wohlmöglich, daß der neue Dienst im PSN landet. Irgendwas muss Sony als ersatz anbieten, wenn sie die Playstatation als Multimedia Konsole weiter vermarkten möchten.

  12. Evermore sagt:

    Ist heute der „wir korrigieren jeden scheXXX“ Tag? xD

  13. Saowart-Chan sagt:

    xDDD

  14. Squall Leonhart sagt:

    @Superc17x
    Ich würde nochmals den Bericht lesen.
    Hier werden 7 Personen erwähnt darunter auch Jim Ryan, der übrigens Brite ist.

    John Kodera ist ein Japaner zumindest sein Vater und sieht auch dem Familiennamen.

    Hideaki Nishino ist Japaner.

    Michael Pattison ist ein Brite.

    Kazuhiko Takeda ist Japaner.

    Masayasu Ito ist Japaner.

    Lin Tao ist Asiatin.

    Takeshi Shibata ist Japaner.

    In Relation gesetzt sind die Mehrheit Japaner und mir ging es nicht um fie durchschnittliche Belegschaft, sondern um die vorkommenden Personen im Bericht.

    All diese Japaner bekleiden sehr hohe Positionen und somit ist dieser Unsinn „SIE ist amerikanisch“ völliger Humbug. SIE untersteht immer noch dem japanischen Mutterkonzern Sony und somit kann auch Jim Ryan nicht wie immer gemutmaßt wird völlig alleine wichtige Entscheidungen fällen.

  15. xjohndoex86 sagt:

    "die Überreste des Japan-Studios" ... könnte man fast drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Hätten sie doch wenigstens den Namen behalten können.