Death Stranding: COVID-19-Pandemie hat den Blick auf das Spiel verändert

Kommentare (6)

In einem Interview blickte Jay Boor, der Head of Publishing von Kojima Productions, noch einmal auf die Arbeiten an "Death Stranding" zurück. Wie er ausführte, hat sich die Art und Weise, wie die Spieler den Titel wahrnehmen, aufgrund der COVID-19-Pandemie verändert.

Death Stranding: COVID-19-Pandemie hat den Blick auf das Spiel verändert
"Death Stranding" verkaufte sich mehr als fünf Millionen Mal.

In einem aktuellen Statement bestätigten die Verantwortlichen von Kojima Productions nicht nur, dass „Death Stranding“ die internen Erwartungen übertraf und sich mittlerweile mehr als fünf Millionen Mal verkaufte.

Gleichzeitig wies Jay Boor, der Head of Publishing von Kojima Productions, in einem aktuellen Interview darauf hin, dass die COVID-19-Pandemie die Art und Weise, wie die Spieler „Death Stranding“ aufgenommen haben, veränderte. Bekanntermaßen leidet der von Norman Reedus verkörperte Protagonist Sam Bridges unter einer Aphephosmophobie – also der Angst, andere Menschen zu berühren oder von diesen berührt zu werden. Eine Krankheit, die viele Menschen aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen sozialen Einschränkungen nun deutlich besser nachvollziehen können, wie Boor meint.

Spieler fühlen sich mit Sam verbunden

„Aufgrund der aktuellen Situation, in der wir leben, machen wir alle bis zu einem gewissen Grad eine vergleichbare Reise durch. Neben der Erkenntnis oder der Erinnerung daran, wie wichtig Paketzustellungen für diese Gesellschaft sind, muss sich ein Großteil der Welt auch mit der Bewältigung von Berührungsängsten und Gefühlen der Isolation auseinandersetzen“, führte Boor aus.

Zum Thema: Death Stranding: Nächster Verkaufsmeilenstein erreicht – Social Strand-System wird erweitert

Er ergänzte: „Die Spieler fühlten diese Verbindung zu Sam, einem Charakter, der sich ironischerweise nicht um Beziehungen kümmert. Wir konnten uns alle irgendwie mit dem identifizieren, was er durchgemacht hat. Mit den Spielern über die sozialen Medien zu sprechen und diese Erfahrungen zu teilen, ist nach wie vor sehr bewegend.“

„Obwohl wir immer noch nicht in der Lage sind, physische Events abzuhalten, bei denen man normalerweise andere Spieler von Angesicht zu Angesicht trifft, können wir dennoch tiefe Verbindungen aufbauen und aufrechterhalten. Das ist im Endeffekt doch das, worum es in Death Stranding geht“, heißt es abschließend.

Quelle: Gamesindustry

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. Technikeinsiedler sagt:

    Der Unterschied ist dass die BTs und der Zeitregen tatsächlich gefährlich sind, während wir nur von einer inkompetenten Regierung eingeschränkt werden.

  2. Rikibu sagt:

    Verändert schon, aber auch nicht zwangsweise zum Besseren. Gerade weil in der Pandeme viel bestellt wurde und die Zusteller am Limit liefen, wirkte die Spiel gewordene Paketzustellerei doch gerade deshalb so absurd bis lächerlich. Wenn denn wenigstens Lizenzen von DHL und co. vorlägen, sodass der Protagonist mit der typisch gelben Oberbekleidung rumläuft... aber nein, leider hats nur zu so Pipi in Getränkedosen gereicht.

    Jedenfalls wäre bei Death Stranding 2 mehr drin, zb. Kommisionierung der zu liefernden Pakete im Lager, oder als Picker bei nem Versandhaus... wird wieder ein Brüller

  3. Sakai sagt:

    Soviel Müll geschrieben. Vermutlich das Spiel nicht mal selbst gespielt.

  4. xjohndoex86 sagt:

    Verdammt sieht das immer noch fantastisch aus. Der Launch Trailer war auch wieder ein kleines Kunstwerk für sich. Und ja, der Punkt mit den Berührungsängsten hat tatsächlich auf einmal eine viel greifbarere Wirkung.

  5. GeaR sagt:

    Bei den Straßen die ich gebaut hab, frag ich mich, wieso man nicht einfach Mitarbeiter einstellen kann, die einem die Sachen hin und her fahren. Nein, ich meine nicht diese Roboter die 10 Stunden laufen und dann nur ein packet tragen können.
    Mich hat das hin und her irgendwann genervt. Anfangs wollte man die geilste Straße bauen und siehe da, man farmt ewig langweilig die Aufgaben um am Ende ne Straße zu haben aber nichts machen kannst, weil du ja die Straße als Ziel hattest. Naja irgendwem sollte man ja durch den Bau geholfen haben. Bin gespannt ob meine Straßen und seilbahnen noch stehen.

  6. Feuchtmacher sagt:

    Hab es vor paar Wochen auch wieder installiert - und jetzt steht ja auch der DC an...
    Ist für mich einer der besten Titel der letzten Gen. Hat mich mehr als 100 Stunden unterhalten - und jetzt beim Wiedereinstieg sogar noch 2 neue Prepper gefunden.

    Die Art der Kommunikation mit anderen Spielern sucht seinesgleichen - selten das man ausschließlich positive Interaktionen mit anderen erfährt - weil negative einfach nicht möglich sind.

    Ich heiße Sam...