Final Fantasy VII Remake Intergrade: Square Enix erklärt die Optimierung für PS5

Kommentare (57)

Auf der Webseite von der Unreal Engine wurde ein Interview mit mehreren Square Enix-Entwicklern veröffentlicht. Dort gingen sie näher auf die technische Optimierung vom "Final Fantasy VII Remake" für die PS5 ein.

Final Fantasy VII Remake Intergrade: Square Enix erklärt die Optimierung für PS5
Die PS5-Version vom "Final Fantasy VII Remake" verfügt über eine bessere Performance und kürzere Ladezeiten.

Ein paar Entwickler von Square Enix führten vor kurzem ein Interview mit den Verantwortlichen der Unreal Engine. Darin wurde ausführlich über die technischen Maßnahmen gesprochen, mit denen die Grafik verbessert und die Ladezeiten verkürzt werden konnten.

Unter anderem erklärten die Entwickler wie genau die Ladezeiten der PS5-Version massiv reduziert wurden. Wegen der SSD der neuen Konsole ist der I/O-Speed kein Problem mehr gewesen. Stattdessen sind das Time-Slicing und die CPU-Auslastung für die langen Ladezeiten verantwortlich. Deshalb haben sie den Ladefluss mit einer eindeutigen Serialisierung optimiert, wodurch die Belastung während der Deserialisierung verringert wurde.

Durch diese Vorgehensweise konnten die Ladezeiten von zwölf auf sechs Sekunden und damit um die Hälfte reduziert werden. Daraufhin suchten sie nach weiteren Optionen, um die Ladezeiten noch schneller zu gestalten. Das Team stellte dabei fest, dass der Lader nicht effizient gearbeitet hat. Deshalb wurden zwei Funktionen (Unversioned Property Serialization und IOStore) integriert, die mit der Unreal Engine-Version 4.25 dazugestoßen sind.

Weil das „Final Fantasy VII Remake“ auf Basis der Unreal Engine 4.18 läuft, mussten zuerst einige Änderungen umgesetzt werden. Letztendlich konnte die Ladezeit auf gerade einmal zwei Sekunden begrenzt werden, weshalb sich dieser Prozess mehr als gelohnt hat.

Geringere Dateigröße trotz hochwertigeren Texturen

Als Nächstes mussten die Beschränkungen des PS5-Speichers umgangen werden, weshalb die Entwickler auf ein höheres Bildformat und hochauflösendere Texturen verzichten mussten. Auch auf der neuen Sony-Konsole reichte die Speicherkapazität nicht immer aus, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Aus diesem Grund hat das Entwicklerteam die Oodle Texture-Technologie eingesetzt, was selbst bei hochwertigeren Texturen zu einer geringeren Dateigröße der PS5-Version führte. Auch der größere Speicher und das Mip Map Streaming System haben beim Laden der Texturen geholfen. Darüber hinaus konnten mehr hochauflösende Lightmaps verwendet und damit eine genauere Beleuchtung ermöglicht werden.

Zum Vergleich: Die Größe der PS4-Version beträgt rund 86 Gigabyte, während die umfangreichere PS5-Version zum Release 81 Gigabyte groß war.

Das persönliche Hauptziel von Co-Director Naoki Hamaguchi war, ein erstes Gefühl für die neue Hardware zu bekommen. Die gesammelten Erfahrungen sollen in die Entwicklung der zweiten „Final Fantasy VII“-Episode einfließen.

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„Final Fantasy VII Remake Intergrade“ ist am 10. Juni für PS5 erschienen. Mit der überarbeiteten Version bekommt ihr eine höhere Auflösung, eine höhere Framerate, realistischere Beleuchtungen und schnellere Ladezeiten geboten. Zudem dürft ihr eine zusätzliche Episode spielen, in der ihr die Ninja-Kämpferin Yuffie spielt. Von Digital Foundry wurde die New-Gen-Version als „das bisher zufriedenstellendste PS5-Upgrade“ bezeichnet.

Quelle: Unreal Engine

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Kommentare

  1. Beowulf2007 sagt:

    @Fortheplayers5
    Wenn du sooooo auf die Grafik siehst und FPS dann kauf dir'n nen Highend PC und das sage ich nicht nur zu dir sondern zu allen wo Grafik und FPS geil sind.

  2. GeaR sagt:

    @Nudelz

    Es wird gemolken?

    So viel Liebe und datails zur Story, den Charakteren und die watchtime der ganzen Charakteren ist so geil für Fans gemacht. Aber ja, wer nur auf die Spielzeit aus ist, der kann auch einfach Assassins creed spielen gehen und da endlos die Welt durchlaufen und immer wieder gleiche Aktivitäten machen ohne wirklicher Story oder cinematics.

    Ich finde es so krass, dass so viele nach Spielzeit schreien aber das ganze Werk nicht als ganzes betrachten. Hauptsache man kann seine kostbare Zeit mit farmen vergeuden. Deswegen gibt es immer weniger hochwertige Story Games.

    Mich interessiert die Story, Soundtrack, interpretation, gameplay, Herausforderungen und wie die Programmierer einen emotional berühren können.

    Ich würde mal gerne deiner Meinung positive Beispiele sehen. Sogar das super tolle Nier Automata ist nach wenigen Stunden durch, wenn man sich nicht durch die meist langweiligen nebenaktivitäten und dem sinnlosen zweiten aufgezwungen zweiten Durchgang durchbeißen muss.

  3. Schtarek sagt:

    Fortheplayers a man on a mission

  4. Fortheplayers5 sagt:

    Auf welcher Mission?
    Mir ist die Auflösung zu wenig.

    Langsam wirds hier sehr lustig

    Dachte nichts würde xd toppen, aber der kommentar Bereich hier. Puh
    Gut liegt vlt daran, dass man da sofort gebannt wird =)=)=)

  5. signature88 sagt:

    @Gear: und die Nebenaktivitäten bei FF sind spannend und sinnvoll? 😀

  6. ras sagt:

    Definitiv spannender und sinnvoller als deine Beiträge.

  7. GeaR sagt:

    @signature88

    1. Ja sind sie
    2. Jede Nebenaktivität ist anders
    3. Es sind nicht viele Nebenaktivitäten die das ganze Spiel ausmachen
    4. Gute Balance aus Story + Nebenmissionen

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