Charaktersystem, Kämpfe und Parkour: So funktioniert Dying Light 2

Das Charakter- und Inventarsystem von „Dying Light 2: Stay Human“ im Fokus: Wie unterfüttert Techland die Gameplay-Eckpfeiler Kampf und Parkour und wie viel Rollenspiel steckt in „Dying Light 2“?

Charaktersystem, Kämpfe und Parkour: So funktioniert Dying Light 2

Das vom polnischen Team Techland entwickelte „Dying Light 2: Stay Human“ ist ein First-Person-Actionspiel, welches in einer dystopischen Spielwelt angesiedelt ist. Als „Wanderer“ Aiden Caldwell sucht ihr in der letzten Stadt der Menschen nach eurer Schwester Mia.

„Dying Light 2“ verbindet seine offene Spielwelt mit Parkour-Gameplay und Kämpfen aus der Ego-Perspektive. Techland erweitert jedoch das Charaktersystem und nimmt stärkere Anleihen am Rollenspiel-Genre. Crafting, Charakter-Progression und andere Ideen finden in „Dying Light 2“ ebenso wieder wie schnelle Action und Umgebungsrätsel.

Im dritten Artikel unserer Reihe beschäftigen wir uns daher mit den Kämpfen, dem Parkour und den angesprochenen Rollenspielelementen.

Kampf und Parkour

Kampf und Parkour sind die beiden Gameplay-Säulen des Spiels. In Auseinandersetzungen mit Infizierten und Menschen setzt ihr im Nahkampf auf Schlagwaffen wie Äxte, Messer oder sogar Hämmer. Mit Kicks und Ausweichmanövern schafft ihr Raum zwischen euch und die Angreifer. Mit Schlägen bringt ihr diese sogar ins Taumeln und könnt so etwa über sie drüber springen und Attacken in den Rücken platzieren. „Dying Light 2“ ist schnell und brutal, erfordert aber auch gute Koordination am Gamepad.

Zugleich aber laden die dank des Talent-Systems erweiterbaren Möglichkeiten auch zu Experimenten ein. Die Steuerung basiert vor allem auf dem richtigen Timing: Nach hohen Sprüngen müssen wir uns bei der Landung per Tastendruck abrollen. Auch beim Entlanghangeln an Stangen müssen wir erst Schwung holen und dann abspringen. Beim Klettern behalten wir die Ausdauerleiste im Blick, damit wir nicht die Kontrolle verlieren und abstürzen.

So funktioniert das Charaktersystem

In „Dying Light 2“ besitzt ihr somit gleich mehrere Bereiche, in denen ihr Erfahrungspunkte sammelt: Für euer übergeordneten Charakter, für Kampf und Parkour. Als wir etwa einen Demolisher bei Nacht schlagen, erhalten wir jeweils rund 200 XP in diesen beiden Punkten. Steigen wir im Rang auf, erhalten wir Talentpunkt in den jeweiligen Kategorien.

Parkour und Kampf besitzen eigene Talent-Bäume mit jeweils 24 teils auf einander aufbauenden Fähigkeiten. Ihr erweitert also Stück für Stück eure aktiven und passiven Fertigkeiten – abhängig von der eigenen Spielweise. Die Kampf-Technik „Ground-Pound“ etwa erlaubt es euch, eine Gegnergruppe aus der Luft anzuspringen und mit einer Art Druckwelle aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Parkour-Fähigkeit „Tic Tac“ ermöglicht euch dagegen Wall-Runs. Zudem verbessert Aktionen wie etwa den Umgang mit Pfeil und Bogen oder auch das Klettern an sich. Eure Spielweise und eure ausgewählten Verbesserungen spiegeln sich also massiv in der Auswahl der eigenen Talente wider.

Grundwerte wie Gesundheit, Ausdauer und Immunität wiederum stärkt ihr mit Hilfe von in der Umgebung versteckten Upgrades, sowie klassischen Level-Ups. Hier gehen also Progression und Erforschung der Umgebung Hand in Hand.

Das steckt im Inventar

Im Inventar landet neben Hilfsmitteln, Verbrauchsgegenständen und Waffen aber auch eure Ausrüstung – etwa die Schutzbrille, Oberteile, Handschuhe, Schuhe, Hose und Beinschützer. Wie in einem Rollenspiel besitzen diese einen Seltenheitsgrad und eine übergeordnete, aber nicht entscheidende Klasse (Brawler, Medic oder Tank). Ein klassenbasiertes Spiel ist „Dying Light 2“ nicht, vielmehr weist diese Zuweisung eher auf die Ausrichtung der betreffenden Gegenstände hin und zeigt euch somit fix an, in welche Richtung eure Spielfigur zumindest in Sachen Ausrüstung geht.

Ansonsten gilt: Je seltener ein Item, desto besser ist es auch. Rare Objekte verfügen über bestimmte Resistenzen oder zusätzliche Schadenswerte. Wie in einem Rollenspiel wertet ihr so also eure Fähigkeiten passiv auf und könnt eure Spielweise prägen. Wie weit diese Entwicklung geht, ließ sich natürlich in der vier- bis fünfstündigen Hands-On nicht herausfinden. Allerdings ergänzen die Optionen den Spielverlauf sinnvoll und bieten zusätzliche Tiefe.

Ich bau mir was!

In diesen Sektor spielt das Crafting- und das Waffensystem mit hinein. Auch Waffen verfügen über Seltenheitsgrade und besitzen mehrere Ausbauslots – etwa für einen Talisman, sowie den Griff oder die Spitze der Waffe. Wie schon im Vorgänger könnt ihr eure Prügel aufrüsten und ihnen so beispielsweise Elementarschäden oder andere Funktionen verleihen. Wichtig: Alle Objekte gehen mit der Zeit kaputt und zerbrechen, wenn ihr sie allzu ausgiebig einsetzt. Ihr müsst sie dann mit entsprechenden Ressourcen reparieren lassen.

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Eine wichtige Rolle beim Ausbau des eigenen Arsenals nimmt der so genannte Craftmaster ein. Bei ihm könnt ihr Blaupausen zum Crafting kaufen und aufrüsten. Upgrades bescheren euch stärkere Endergebnisse. Allerdings erfordern sie Trophäen, die ihr durch das Jagen und Erledigen spezieller Infizierter wie dem Demolisher erhaltet.

Andere Objekte wie Medi-Packs oder Pfeile basteln wir übrigens bequem unterwegs – mit gesammelten Zutaten. Für einen Erste-Hilfe-Kasten etwa benötigen wir u.a. Honig, den wir in Bienenstöcken auf den Dächern der Stadt finden. Wer nicht ständig beim Händler seine Vorräte auffrischen möchte, muss also fröhlich sammeln gehen.

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questmaster

questmaster

20. November 2021 um 19:54 Uhr