Activision Blizzard: Neuer Ausschuss soll die Verbesserung der Arbeitsplatzkultur überwachen

Wie Activision Blizzard in einer Pressemitteilung bestätigte, wurde ein neuer und unabhängiger "Ausschuss für betriebliche Verantwortung" gegründet. Dieser soll dazu beitragen, die Arbeitsplatzkultur bei Activision Blizzard zu verbessern und Fälle von Diskriminierung und Belästigung zukünftig zu unterbinden.

Activision Blizzard: Neuer Ausschuss soll die Verbesserung der Arbeitsplatzkultur überwachen

Bobby Kotick, der CEO von Activision Blizzard, steht weiter in der Kritik.

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde deutlich, dass der Publisher Activision Blizzard in der Vergangenheit immer wieder mit schwerwiegenden Fällen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexueller Belästigung zu kämpfen hatte. Nachdem sich in den vergangenen Tagen sogar CEO Bobby Kotick schwere Vorwürfe gefallen lassen musste, gab Activision Blizzard nun die Gründung eines „Ausschuss für betriebliche Verantwortung“ bekannt.

Laut dem Vorstand des Publishers wird der Ausschuss dazu beitragen, die Bemühungen der Verantwortlichen zu überwachen, „neue Richtlinien, Verfahren und Verpflichtungen erfolgreich umzusetzen, um die Arbeitsplatzkultur zu verbessern und alle Formen von Belästigung und Diskriminierung zu beseitigen“. Geleitet wird der neue Ausschuss von der unabhängigen Direktorin Dawn Ostroff, die bei ihren Arbeiten von Reveta Bowers unterstützt wird.

Externe Berater können den Ausschuss unterstützen

Des Weiteren bestätigte Activision Blizzard in der entsprechenden Pressemitteilung, dass ein neuer Direktor in den Vorstand aufgenommen werden soll, der die Vielfalt der Belegschaft vorantreibt. In den kommenden Monaten verpflichtet sich die Führungsetage des kalifornischen Publishers zudem dazu, dem „Ausschuss für betriebliche Verantwortung“ in regelmäßigen Abständen Bericht zu erstatten. Der Ausschuss wird auch „befugt sein, externe Berater oder Berater, einschließlich unabhängiger Rechtsberater, zur Unterstützung seiner Arbeit heranzuziehen“.

Zum Thema: Activision Blizzard: Unternehmen reagiert auf Kritik von Sony und Microsoft

In wie weit die aktuellen Schritte zu einer Verbesserung der Arbeitsplatzkultur bei Activision Blizzard führen werden, bleibt abzuwarten. Zuletzt forderten sowohl Angestellte als auch Investoren den Rücktritt von Bobby Kotick. Diesen lehnt der CEO von Activision Blizzard zumindest aktuell noch ab. Allerdings deutete Kotick an, dass er zu einem späteren Zeitpunkt einen Rücktritt in Betracht ziehen könnte, wenn es ihm nicht gelingen sollte, die Probleme in seinem Unternehmen schnell zu beheben.

Wir halten euch über die weitere Entwicklung bei Activision Blizzard natürlich auf dem Laufenden.

Quelle: Activision Blizzard

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