Square Enix: Blockchain, KI und Cloud - Publisher begründet Verkauf von Studios

Square Enix verkauft Crystal Dynamics, Eidos Montreal und Square Enix Montreal sowie dazugehörige Marken für 300 Millionen Dollar an die Embracer Group. Nach der überraschenden Ankündigung sorgte der Square Enix-Publisher für eine Begründung.

Square Enix: Blockchain, KI und Cloud – Publisher begründet Verkauf von Studios

Square Enix trennt sich von einem Teil des Unternehmens und verkauft die westlichen Studios Crystal Dynamics, Eidos Montreal und Square Enix Montreal an die Embracer Group. Der Deal, der ein Volumen von 300 Millionen Dollar hat, umfasst ebenfalls bekannte Marken wie „Tomb Raider“, „Deus Ex“, „Thief“ und „Legacy of Kain“.

Die heutige Ankündigung kam überraschend und warf die Frage auf, was mit dem restlichen Publisher passieren wird. Spekuliert wurde gar, dass die Abspaltung der genannten westlichen Studios eine Vorbereitung auf die Übernahme von Square Enix durch Sony sein könnte.

Blockchain, KI und Cloud

In einer offiziellen Erklärung betonte Square Enix jedoch, dass der Deal dem Publisher die Möglichkeit bieten soll, sich auf Investitionen in Blockchain, KI und Cloud zu konzentrieren.

„Die Transaktion wird dem Unternehmen helfen, sich an die Veränderungen im globalen Geschäftsumfeld anzupassen, indem eine effizientere Ressourcenallokation geschaffen wird, die den Unternehmenswert durch die Beschleunigung des Wachstums in den Kerngeschäften des Unternehmens im Bereich der digitalen Unterhaltung steigern wird“, so Square Enix.

Darüber hinaus soll die Transaktion den Start neuer Geschäftsbereiche ermöglichen, indem sie Investitionen in Bereiche wie Blockchain, KI und die Cloud vorantreibt. Der Schritt basiere auf der Politik der Optimierung der Geschäftsstruktur, die das Unternehmen im Rahmen der am 13. Mai 2021 vorgestellten mittelfristigen Geschäftsstrategie festgelegt hat.

Schon im vergangenen Monat betonte der Square Enix-Präsident Yosuke Matsuda, dass der Publisher verstärkt auf Blockchain-Spiele setzen möchte. Eine Konzentration auf traditionelle Games sei für das Unternehmen in Zukunft „nicht genug“. Zugleich beschrieb Matsuda seine Vision von Titeln, in denen Benutzer Inhalte erstellen und für ihre Arbeit belohnt werden können.

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Nach anfänglicher Kritik räumte Matsuda im Laufe des Jahres ein, dass die Mehrheit der Leute „spielen, um Spaß zu haben“. Allerdings glaube er auch, dass es eine gewisse Anzahl von Leuten geben wird, deren Motivation darin besteht, „zu spielen, um etwas beizutragen“, womit Spiele spannender gestaltet werden sollen. NFTs und ähnliche Systeme könnten bei der Vermarktung der Inhalte behilflich sein.

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Darth_Banane567

Darth_Banane567

02. Mai 2022 um 14:27 Uhr
darkbeater

darkbeater

02. Mai 2022 um 15:04 Uhr
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02. Mai 2022 um 15:24 Uhr
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02. Mai 2022 um 15:50 Uhr
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02. Mai 2022 um 16:23 Uhr