Electronic Arts: Angeblich Gespräche mit Disney, Apple und Co über eine Übernahme oder Fusion

Steht in der Videospielbranche der nächste Mega-Deal bevor? Unbestätigten Berichten zufolge ist auch Electronic Arts daran interessiert, übernommen zu werden oder eine Fusion einzugehen.

Electronic Arts: Angeblich Gespräche mit Disney, Apple und Co über eine Übernahme oder Fusion

Nachdem sich im Januar Finanzexperten zu Wort meldeten und betonten, dass Electronic Arts der nächste Übernahmekandidat sein könnte, erklärte EAs Chief Financial Officer Blake Jorgensen im Februar, dass der Publisher selbst wachsen möchte, was weitere Akquisitionen offenbar mit einschließt.

Unabhängig davon scheint der Publisher hinter Blockbustern wie „FIFA“, das bald anders heißen wird, die Fühler nach Käufern oder Partnern auszustrecken. Einem Bericht von Puck zufolge soll sich EA sogar in der Endphase eines Deals mit NBC Universal befunden haben, bevor die Verhandlungen am Preis scheiterten.

Disney, Apple und Amazon

Ebenfalls sollen Disney, Apple und Amazon auf der Liste der Unternehmen gestanden haben, an die Electronic Arts herantrat.

„In den letzten Jahren, in denen Medienunternehmen ein größeres Interesse an der schnell wachsenden Spieleindustrie gezeigt haben, haben [EA CEO Andrew] Wilson und Electronic Arts Gespräche mit einer Reihe verschiedener potenzieller Käufer geführt, darunter Disney, Apple und Amazon, wie mir Quellen, die mit diesen Gesprächen vertraut sind, mitteilten“, so der Medienreporter Dylan Beyers auf Puck.

Auch wenn es scheint, dass derzeit keine großen Deals in Arbeit sind, wird im Bericht erwähnt, dass EAs Bestreben, übernommen zu werden, nach der Ankündigung der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft noch einmal zugenommen hat.

„Mehrere Quellen, die mit diesen Gesprächen vertraut sind, sagen, dass EA hartnäckig einen Verkauf anstrebt und durch den Microsoft-Activision-Deal nur noch ermutigter geworden ist“, so Beyers weiter.

Vor allem mit Disney gab es in den vergangenen Jahren eine engere Beziehung, da über ein Jahrzehnt hinweg von EA mehrere „Star Wars“-Titel veröffentlicht wurden. Darauf aufbauend heißt es im Bericht, dass der Publisher erst im März dieses Jahres an Disney herangetreten sein soll, in der Hoffnung auf eine engere Beziehung außerhalb regulärer Lizenzabkommen.

Das sagt Electronic Arts

Es handelt sich um Gerüchte, Mutmaßungen und Spekulationen, die Electronic Arts nicht bestätigen möchte. Als Reaktion auf den Artikel von Puck heißt es in einer Stellungnahme, dass der Publisher „stolz darauf ist, aus einer Position der Stärke und des Wachstums heraus zu agieren“ und eine „sehr vielversprechende Zukunft“ vor sich hat.

Der EA-Sprecher John Reseburg stellte jedoch klar, dass EA „Gerüchte und Spekulationen in Bezug auf Fusionen und Übernahmen nicht kommentiert“. Das kann alles und auch nichts bedeuten, da die Spekulationen weder bestätigt noch dementiert wurden.

Fest steht aber, dass sich die Branche in einer Phase der Konsolidierung befindet und in den vergangenen Monaten und Jahren selbst Mega-Übernahmen wie der 68-Milliarden Dollar-Deal zwischen Activision Blizzard und Microsoft schon fast nur Normalität wurden.


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Auch die 3,6 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Bungie durch Sony und Berichte über die Annäherung von Ubisoft an Private-Equity-Firmen sorgten in der jüngeren Vergangenheit für eine Menge Gesprächsstoff.

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keepitcool

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21. Mai 2022 um 22:10 Uhr
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21. Mai 2022 um 23:12 Uhr
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22. Mai 2022 um 00:16 Uhr
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22. Mai 2022 um 10:27 Uhr