Hogwarts Legacy in der Vorschau: Ein wahrlich magisches Abenteuer?

Seit Jahren fiebern Wizarding World-Fans dem Release von "Hogwarts Legacy" entgegen und nun steht dieser endlich kurz bevor. Wir durften die PS5-Version des magischen Abenteuers bereits anspielen und verraten euch hier, wie es uns gefiel.

Hogwarts Legacy in der Vorschau: Ein wahrlich magisches Abenteuer?

"Hogwarts Legacy" erscheint zunächst am 10. Februar 2023 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und den PC.

In den vergangenen Jahren hat Warner Bros. sein „Harry Potter“-Franchise mit seiner Wizarding World sukzessive ausgebaut. Nach drei „Fantastische Tierwesen“-Kinofilmen erscheint bald mit „Hogwarts Legacy“ auch ein neues potentielles Blockbuster-Game. Wir gehörten zu den ersten Journalisten weltweit, die das kommende Action-Adventure im Rahmen eines Preview-Events anspielen durften und sagen euch, ob hier ein magisches Abenteuer auf uns zukommen könnte.

Willkommen in Hogwarts

Ehe wir unseren ersten Fuß in die legendäre Zauberschule setzen konnten, durften wir unsere Spielfigur in einem angenehm umfangreichen Charaktereditor erstellen. Anschließend mussten wir nur noch einen Namen eingeben, wir haben uns für Vash Briefs entschieden, und dann ging es schon los. Die Figur wird als neuer Schüler beziehungsweise neue Schülerin in Hogwarts akzeptiert und nach einem turbulenten Intro erreichten wir schließlich die Schule.

Worum es in der Story genau gehen wird, hat sich uns aus den rund 90 Minuten, die wir in „Hogwarts Legacy“ hineinschnuppern durften, übrigens nur bedingt erschlossen. Es scheint einmal um uralte Magie zu gehen und auch Wilderer waren während unseres Ausflugs recht prominent vertreten. Wie genau diese Facetten letztendlich zusammenhängen und wie packend all das erzählt sein wird, können wir an dieser Stelle allerdings noch nicht einschätzen.

Dafür durften wir uns an der altehrwürdigen Zaubererinstitution etwas mehr umschauen. Genauer durften wir uns in einem kleinen Gartenabschnitt umsehen, wo andere Schüler aus den vier Häusern (Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw, Slytherin) umhergingen, sich unterhielten oder das schöne Wetter genossen. Darüber hinaus wartete hier ein kleines Minispiel namens Accio auf uns, in dem es darum ging, mithilfe unseres Zauberstabs Kugeln heranzuziehen und in einem von drei markierten Bereichen anhalten zu lassen. Je näher die Kugel an uns dran war, desto mehr Punkte gab es. Ein ziemlich kurzweiliger Zeitvertreib.

Ein magischer Rundgang

Anschließend haben wir uns noch mit unserem getreuen Besen hoch in die Lüfte geschwungen, um uns das Areal ein bisschen aus der Vogelperspektive anzuschauen. Wir sind über die erwähnte Grünfläche geflogen, vorbei an einem Quidditch-Feld – das wir leider in „Hogwarts Legacy“ nicht benutzen dürfen – und herum um einen Teil des Gemäuers. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, ging es endlich hinein ins Schulgebäude.

Hier herrschte ein reges Treiben: Schüler wuselten durch die Gänge, unterhielten sich miteinander, Bücher flogen ihnen hinterher und auch eine kurze Nebenmission wartete auf uns. Hierfür galt es, ein kleines Bilderrätsel zu lösen und dann mit einem unserer Zauber eine magische Motte anzulocken und in einen Bilderrahmen zu sperren. Leider durften wir nur bestimmte Teile des Gebäudes etwas genauer in Augenschein nehmen.

Neben der just erwähnten Eingangshalle durften wir auch in die Bibliothek gehen, wo es allerdings nicht allzu viel zu erledigen gab. Doch die Stimmung, dass angehende Zauberer hier fleißig lernen, kam durchaus gut rüber. Außerdem durften wir ins Gewächshaus gehen, das mit seiner schönen Lichtstimmung und den darin dominierenden warmen Farben eine angenehm entspannte Atmosphäre verströmte, die wir, wie einige Mitschüler, kurz auf uns wirken ließen.

Bereits in diesen ersten Momenten wird klar: Die Atmosphäre stimmt und wir fühlten uns wirklich so, als würden wir selbst durch Hogwarts laufen, das mit viel Liebe zum Detail für das Action-Adventure nachgebildet wurde. In Kombination mit dem tollen orchestralen Soundtrack, der uns etwas an die Melodien der Filme erinnerte, konnten die Macher in diesen Momenten definitiv wunderbare „Harry Potter“-Vibes transportieren.

Zauberhafte Kämpfe mit Potential

Natürlich hatte unsere Zeit mit „Hogwarts Legacy“ noch mehr als nur gemütliches Herumschlendern durch die massiven Steinmauern zu bieten. In die in den Trailern bereits zu sehenden Zauberkurse durften wir zwar nicht reinschnuppern, dafür ging es im einem Duell-Training ziemlich actionreich zur Sache.

Zunächst übten wir an einer Puppe einige Zaubersprüche, ehe es in einen Kampf mit Mitschülern ging. Die Zaubersprüche sind in unterschiedliche Farbkategorien unterteilt: Um einen gelben Schild zu brechen, braucht es gelbe Magie.

Ehrlicherweise brauchten wir ein bisschen Zeit, um mit dem Kampfsystem des Titels warm zu werden, schließlich wurden wir, wie unsere Spielfigur, mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen. Doch nach mehreren Runden hatten wir langsam den Dreh raus und das Ergebnis sah ziemlich schick aus. Das lag einmal an den schönen Effekten, die auf dem Bildschirm zu sehen waren, und außerdem an den Posen, die die Magier währenddessen einnahmen, die einen Kampf fast schon wie einen durchchoreographierten Tanz aussehen ließen. Deshalb kam bei uns nie das Gefühl auf, nur mit magischen Projektilen um uns zu schleudern.

Doch wie Wizarding World-Fans wissen, gibt es viele verschiedene Zauber und so durften auch wir aus unterschiedlichen Sprüchen wählen – inklusive unverzeihlicher Flüche wie Crucio. Wir hatten in einer späteren Mission, in der wir eine Gruppe Wilderer durch den Wald in der Nähe der Schule verfolgen mussten, zudem die Möglichkeit, einige Feinde schleichend auszuschalten. Mit einem kleinen Tarnzauber machten wir uns unsichtbar und konnten den ahnungslosen Gegnern so in den Rücken fallen, um sie auszuschalten. Zumindest, bis wir dann doch entdeckt wurden und einen richtigen Kampf austragen mussten.

Ein solcher wartete auch am Ende des Preview-Events auf uns, in dem wir es mit einer größeren Gruppe von Wilderern in einer Arena zu tun bekamen. Hier wurde es dann zwischenzeitlich auch ziemlich chaotisch auf dem Bildschirm. Angesichts mehrerer Feinde, die auf verschiedenen Ebenen der Arena standen, und der Zauber, die durch die Gegend flogen, spielte sich vor uns zwar ein ziemlich eindrucksvolles Spektakel ab, allerdings wurde es hier auch etwas unübersichtlich.

Doch insgesamt machte das Kampfsystem von „Hogwarts Legacy“ während unserer Zeit mit dem Spiel einen vielversprechenden Eindruck auf uns und es hat wirklich Spaß gemacht, zu überlegen, wie die Gegner mit verschiedenen Zaubern überrumpelt werden könnten. Mit den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Zaubern und den Möglichkeiten, unterschiedlich an einige Situationen herangehen zu können, haben die Kämpfe durchaus Potential.

Auch technisch magisch?

Ehe wir zu unserem Preview-Fazit kommen, noch ein paar Worte zur Technik des kommenden Action-Adventures. Wie zuvor bereits erwähnt, fängt das Spiel die Atmosphäre, in dieser Welt und vor allem diesem magischen Ort zu sein, wirklich wundervoll ein. Oftmals sind es die kleinen Details, die eine Spielwelt erst glaubhaft machen, und hier kann der Titel mit seinen schwebenden Büchern und Gießkannen definitiv punkten.

Alles wirkt in der von uns gespielten PlayStation 5-Version in sich stimmig und in Kombination mit dem schönen Soundtrack sowie der gut gelungenen deutschen Sprachausgabe, die bereits in unserer Anspielversion enthalten war, wie aus einem Guss. Wir hätten Hogwarts sehr gerne noch länger und genauer erkundet.

Allerdings sind uns auch noch ein paar Baustellen aufgefallen. Die Charaktermodelle der wichtigen Figuren sind sehr detailreich gestaltet inklusive einiger überzeugender Gesichtsanimationen. Die Gesichter einiger anderer NPCs, etwa der herumlaufenden Schülerinnen und Schüler, wirkten ab und an jedoch fast schon leblos auf uns. Zudem gab es manchmal Clippingfehler, matschige Texturen und Texturnachlader zu sehen. Hier liegt noch etwas Arbeit vor dem Entwicklerteam.

Einschätzung: gut

Wir hatten, wie ihr euch sicherlich denken könnt, wirklich eine gute und viel zu kurze Zeit mit "Hogwarts Legacy". Vor allem die Atmosphäre des Action-Adventures hat es uns angetan, denn dank vieler kleiner Details fühlten wir uns wirklich, als würden wir durch die Hallen der ikonischen Zauberschule laufen. In Kombination mit den wunderschönen Melodien kam hier eine wohlige "Harry Potter"-Atmosphäre auf, die wir gerne noch ausgiebiger genossen hätten.

Doch nicht nur die Stimmung in der magischen Lehrinstitution konnte uns neugierig machen, sondern auch das Kampfsystem. Dieses dürfte gerade im späteren Spielverlauf, wenn unser Charakter mehrere Zauber gelernt hat, Potential für verschiedene Spielstile bieten. Allerdings gibt es auch noch ein paar Fragezeichen, denn wie spannend die Story und wie abwechslungsreich die Missionen sein werden, lässt sich noch nicht einschätzen.

Da uns hier eine reine Singleplayer-Erfahrung erwartet, sind dies auch keine unwichtigen Punkte. Hinzukommen ein paar technische Ungereimtheiten, die etwas am positiven Gesamteindruck nagen, weshalb es bei unserer Einschätzung erstmal "nur" bei einem "Gut" bleibt. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass insbesondere Fans dieser zauberhaften Welt hier auf ihre Kosten kommen und sich in wenigen Wochen in ein magisches Abenteuer stürzen dürfen.

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