Review

PS4-TEST: Alien Isolation

von Olaf Bleich | 05.10.2014 - 17:37 Uhr
8.0

Auch Xenomorphen haben ihre Probleme. Seit gefühlten Urzeiten gibt es kein vernünftiges Spiel mehr zur „Alien“-Filmlizenz. „Aliens: Colonial Marines“ von Gearbox Software floppte erst im vergangenen Jahr auf ganzer Linie. „Alien Isolation“ allerdings wird von den Strategieexperten von Creative Assembly entwickelt. Das Team will nicht nur die Xenomorphs wiederbeleben, es will euch auch mächtig Angst machen. „Alien Isolation“ ist altmodischer Survival-Horror mit modernen Schwachstellen. Aber ob es wirklich taugt, das erfahrt ihr im Test!

Was wir gut finden

H.R. Giger wäre stolz
Selten wurde eine Filmlizenz mit derart viel Liebe und Detailtreue umgesetzt wie in „Alien Isolation“. Das Spiel verströmt „Alien“ wirklich in jeder Sekunde und mit jedem Pixel. Amanda Ripley ist auf der Suche nach ihrer Mutter Ellen (alias Sigourney Weaver) und erhofft sich auf der Sevastopol Antworten. Schließlich wurde hier unlängst der Flugschreiber der Nostromo gefunden. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Sevastopol das gleiche Schicksal ereilte. Die Stimmung der von einem Xenomorph infizierten Station wird nahezu perfekt eingefangen. Die Level-Architekturen sind kühl, metallisch und steril. Aber durch die Zerstörung wird die Sevastopol zum Leben erweckt. Sie verwandelt sich in einen kranken Organismus, der um sein Leben kämpft und diesen Streit zu verlieren droht. Wechselnde Lichtverhältnisse, aufgerissene Wände und Verwüstung sind allerorten und machen die Angst der wenigen Überlebenden greif- und spürbar.

Dann sind da noch die vielen Kleinigkeiten, die einfach direkt aus dem ersten „Alien“ aus dem Jahr 1979 stammen könnten. Alle Gerätschaften wirken mit ihren pixeligen Anzeigen und Piepssounds herrlich antiquiert und wie aus einer fernen Welt. Mini-Spiele – etwa beim Knacken von Türschlössern – sind wunderschön umgesetzt und zehren an den Nerven, laufen sie doch in Echtzeit ab. Bedeutet: Seid ihr zu langsam, überrascht euch vielleicht das Alien. Auch Ripleys Arsenal an Hilfsmitteln passt zum Szenario: Im Crafting-Menü schraubt ihr mit kryptischen Symbolen Technik-Schrott zu Geräuschmachern, Medikits, verschiedenen Granaten oder Leuchtfackeln zusammen. Entsprechend sehen diese Objekte dann auch aus. Ein Geräuschmacher ist nicht viel mehr als ein Lautsprecher mit einer Batterie und jeder Menge Klebeband. „Alien Isolation“ erschafft ein optisch und akustisches Abbild der „Alien“-Filme. Wer genau drauf achtet, wird sogar Soundeffekte wieder erkennen. Auf diese Weise kreiert das Spiel einen hohen Wiedererkennungswert und schnell lassen sich zischende Rohrleitungen kaum mehr vom Ausatmen des Aliens unterscheiden. „Alien Isolation“ erschafft auf einfache Weise Panik und Paranoia, bleibt dabei aber stets dicht an der Vorlage!

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Im Schrank hört dich niemand schreien
Der wichtigste Tipp für „Alien Isolation“: Nur weil ihr es aus der Ego-Perspektive spielt, ist es noch lange kein Shooter! Lasst den Revolver stecken. „Alien Isolation“ ist ein story-basiertes Schleichspiel. Letztlich geht es darum, in den jeweiligen Arealen Aufgaben zu lösen, ohne dabei von dem Alien oder anderen feindlichen Subjekten – also etwa anderen Überlebenden oder gar Syntheten – entdeckt zu werden. Zwar könnt ihr theoretisch mit der Pistole oder später auch dem Flammenwerfer Schaden anrichten, in der Praxis bewährte sich diese Taktik aber nicht. Vielmehr führte allzu offensives Vorgehen schnell zum Bildschirmtod.

Deshalb ist Schleichen das Mittel der Wahl. Selbst Sprints enden oft tödlich. So huscht ihr auf euren Streifzügen durch die Sevastopol von einem Schrank zum nächsten, versteckt euch unter Schreibtischen oder in Spinden. Wertvolles Hilfsmittel ist dabei der Bewegungsmelder. Dieser zeigt nicht nur die ungefähre Position anderer Lebewesen, sondern auch den Weg zum nächsten Ziel an. Sehr schön: Das Piepsen dröhnt zunächst aus dem Lautsprecher im Controller und wirkt dadurch unmittelbarer. Auch die Unschärfefilter – abhängig davon, ob ihr auf das Display oder in die Spielwelt blickt – ist eine schöne Ergänzung. Wer übrigens eine Kamera an seine PS4 anschließt, wird sein blaues Wunder erleben. Denn das Spiel hört mit und das Alien reagiert dann auf Geräusche, die in eurer Wohnung stattfinden.

„Alien Isolation“ spielt mit der Verwundbarkeit der Hauptdarstellerin. Sie übersteht nur eine Attacke des Aliens und auch nur wenige Angriffe anderer Feinde. Der Nervenkitzel entsteht also aus einer Mischung aus der starken Atmosphäre und dem puren Überlebenswillen heraus. Das Alien agiert vollkommen zufällig, reagiert aber auf Geräusche – etwa beim Rennen, Schießen oder sogar dem Öffnen von Türen. Diese Unberechenbarkeit passt hervorragend zum Motiv des „Wilden Jägers“ und unterstützt die emotionale Stimmung. Leider ist diese Unberechenbarkeit Segen und Fluch zugleich. Aber dazu weiter unten mehr!

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Eine Oldschool-Herausforderung
Ganz böse formuliert würde man sagen: „Alien Isolation“ ist ein Arschloch! Denn es bestraft einen für Fehler und gibt sich selbst auf den niedrigeren Schwierigkeitsstufen absolut gnadenlos. Aber genau diese Härte machen es in der heutigen Zeit so außergewöhnlich und anders. Gespeichert wird nur an vorgegebenen Stellen. Auto-Save gibt es nicht. Geht ihr zwischen zwei dieser „Telefonzellen“ drauf, müsst ihr den absolvierten Missionsverlauf neu spielen. Das kann mitunter frustrieren – gerade dank der unberechenbaren Alien-KI.

Ganz ähnlich läuft es bei der Erkundung der Sevastopol. Zu Beginn sind viele Türen noch verriegelt und somit nicht zugänglich. Ihr werdet daher viele bereits bekannte Areale mehrfach durchforsten und Stück für Stück neue Gebiete freischalten. „Alien Isolation“ lässt sich Zeit beim Spielfortschritt. Es gibt sich linear, belohnt aber gleichzeitig Ausflüge und Entdeckungstouren. An Computern erfahrt ihr mehr über die Vergangenheit der Station und über die habgierigen Machenschaften, die dahinter stecken. „Alien Isolation“ erzählt seine Geschichte auf allen Ebenen und kaut sich euch nicht vor. Es ist in vielerlei Hinsicht altmodisch und genau dadurch macht es sich interessant. Es ist eine ganz andere Art von Herausforderung als man sie heute von Videospielen kennt. „Alien Isolation“ ist schwierig, unbequem und manchmal sogar fies. Trotzdem hat es mehr Charakter als viele andere Spiele auf dem Markt!

Was wir schlecht finden

Der Schrecken geht vorbei …
Die ersten Spielstunden von „Alien Isolation“ sind absolut fantastisch. Man fühlt mit Amanda Ripley, zittert und leidet mit ihr. Das Alien ist eine gruselige Bedrohung – unterstützt von der heruntergekommenen Sevastopol. Doch Menschen sind Gewohnheitstiere und wir fürchten am meisten das Unbekannte. Nach einiger Zeit verliert sich allerdings die Angst vor dem Alien und damit auch ein Teil der Gruselatmosphäre. Der Xenomorph ist dann kein furchteinflößendes Monster mehr, sondern ein Schreckgespenst oder im schlimmsten Fall ein Hindernis. Soll heißen: „Alien Isolation“ fehlt auf lange Sicht die dramatische Wendung und eine Entwicklung seines Hauptcharakters – dem Alien. Natürlich agiert das Biest unberechenbar. Natürlich ist es tödlich und natürlich jagt es einen Schrecken ein, wenn es plötzlich zuschlägt. Aber der Nervenkitzel der ersten Spielstunden geht nach einiger Zeit verloren. Darunter leidet die Atmosphäre spürbar und damit auch der Nervenkitzel.

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Ungereimtheiten
Ein Spiel sollte stets nachvollziehbar sein. Nur so kann der Benutzer aus Fehlern lernen und sein Scheitern akzeptieren. Die unberechenbare KI sorgt besonders in der höchsten Schwierigkeitsstufe für Frust. Nicht nur, dass sich der Xenomorph vom kleinsten Pups anlocken lässt. Es patrouilliert stellenweise auch enorm lange in einzelnen Arealen. Bedeutet für euch: Ihr hockt ewig lange im Schrank und wartet darauf, dass sich die Kreatur endlich verzieht. Ein klares Minus, weil das Alien in solchen Momenten eher lästig als gruselig ist. Seine Unberechenbarkeit äußert sich aber auch durch spontane Zwischensprints in die Aufzugsschächte oder quer über die aktuelle Karte.

Darüber hinaus passt Creative Assembly das Alien an seine Spielmechanik an. Das schwarze Monstrum ist immun gegen Kugeln und flüchtet auch vor einem Stoß mit dem Flammenwerfer nur für kurze Zeit. Während Spieler diesen Winkelzug problemlos akzeptieren können, müssen sich Filmfans fragen, ob sie diese Art der „Mutation“ mögen. Schließlich war gerade Feuer ein probates Mittel gegen die Xenomorphs.

Eine Kleinigkeit störte den Autor dieser Zeilen allerdings besonders: Die Spielwelt der Sevastopol ist zu leblos und inaktiv. Herumstehende Kisten sind nur Dekoration. Bereits kleinste Hindernisse stellen für Ellen Ripley Grenzen dar. Die Gute kann sich zwar ducken, aber nicht springen. Die Navigation innerhalb der Spielwelt wirkt dadurch hölzern und unflexibel. Passend dazu sind Interaktionspunkte oftmals fummelig klein, sodass man das Fadenkreuz extremst präzise ausrichten muss.

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Schwächen in der Präsentation
„Alien Isolation“ hätte noch einige Wochen mehr Feinschliff vertragen können. Deutlichstes Indiz dafür sind die ruckelnden Zwischensequenzen. So detailreich die Grafik gerade in den Einspielern auch sein mag, so dürfen solche Technikpatzer bei vorberechneten Sequenzen nicht passieren. Gerade die Anfangsphase mit den beeindruckenden Panoramabildern der Torren und der Sevastopol leidet massiv unter der springenden Bildrate. Hier verschenkt Creative Assembly viel Potenzial und so zerbricht die Illusion eines spielbaren „Alien“-Films jedes Mal, wenn die Geschichte in Form von Sequenzen weitergeführt wird.

Doch auch die Dialoge in Spielgrafik sind weiß Gott keine Offenbarung. Zwar ist die Sprachausgabe selbst ganz ausgezeichnet gelungen, doch sie ist absolut nicht lippensynchron. Immer wieder bewegen Figuren weiter ihre Lippen, obwohl sich die Dialoge in einer Gesprächspause befinden. Dazu mangelt es den Charakteren an Mimik. Man hat beinahe das Gefühl, als würden sich in den Plaudereien lediglich die Kiefer bewegen. Enttäuschend!

System: PlayStation 4
Vertrieb: Sega
Entwickler: Creative Assembly
Releasedatum: 07. Oktober 2014
USK: ab 16
Offizielle Homepage: http://www.alienisolation.com/

8.0

Wertung und Fazit

PS4-TEST: Alien Isolation

Mein bestes Alien, du machst es mir nicht leicht! Ich will dich lieben und ich will dich fürchten. Aber es gibt einige Probleme, die mir den Spielspaß und die Atmosphäre ganz gewaltig vermiesen. Das beginnt bei den ruckelnden Zwischensequenzen, geht weiter bei der leblosen Spielwelt und kulminiert schließlich bei der unberechenbaren Monster-KI. Bei „Alien Isolation“ türmen sich viele Kleinigkeiten zu einem Stapel an Schwachstellen auf, der eine höhere Wertung leider verhindert. Aber als Film-Fan und Freund von unkonventionellen Spielideen gefällt mir „Alien Isolation“ ganz ausgezeichnet. Weil es nicht dem Trend der Hauruck-Shooter folgt, sich in seiner Erzählweise Zeit und mich die Atmosphäre genießen lässt. Wie Creative Assembly die Stimmung und die Bauweise der „Alien“-Filme in Bits und Bytes einfängt, ist beeindruckend und macht für mich einen Großteil der Faszination des Spiels aus. Das Schleich-Gameplay wirkt dagegen sehr konventionell und lässt mich zu oft in Schränken versauern, was wiederum der Stimmung schadet. Sei es drum, „Alien Isolation“ ist vielleicht nicht das erhoffte Meisterwerk, aber allemal ein kleiner Hoffnungsschimmer am First-Person-Horizont. Spannend, authentisch, Nerven aufreibend – aber eben nicht perfekt!

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Kommentare

  1. Shaft sagt:

    @melony
    alle meine aussage sind durch szenen in den filmen belegt. alle deine aussagen sind reine annahmen deinerseits, die sich durch keine szenen in den filmen belegen lassen. und warum auch. das alien im film hat offensichtlich überlegene sinne und kann sich durch enge luftschächte, zwischendecken und kanalisation problemlos bewegen und weiß jederzeit, wo seine beute ist. es ist allein deshalb schon blanker unsinn, daß das alien im spiel dumm in der gegend rumläuft. in sämtlichen filmen hatte es das nicht nötig, deshalb ist es falsch, wenn es das im spiel tut.

    " Außerdem wissen wir nicht, ob dieses Alien nicht irgendwie gereizt wird. z.B. durch Pheromone in der Lüftung, Geräuschen, oder auch menschen selbst. "

    diese aussage entbehrt jeglicher logik. es kann pheromone in der lüftung wahrnehmen, riecht dann aber nicht den angstschweiß des opfers im schrank?
    wenn das alien im spiel die gleichen sinne hat, wie in den filmen, dann weiß es ganz genau, wenn man sich unter einem schreibtisch oder in einem schrank versteckt.

    wenn du jetzt bitte darauf verzichten würdest, die unlogik des spiels durch die hintertür mit an den haaren herbeigezogenen annahmen nachvollziehbar machen zu wollen. wenn es dir gefällt, spiel es. ein spiel mit echten aliens wird es dadurch trotzdem nicht

  2. King Kool Savas sagt:

    An Melony, Shaft,Napoleon87 , Glueckkeks oder wie sie alle auch heißen.,Wenn ihr wollt , dass ihr ernst genommen werdet müsst ihr aufjedenfall weniger schreiben.der über mir macht 205 Wörter die aber auch Null sinn ergeben + die von Melony´s geschätzten 500 Wörter sind echt lächerlich. Die Kommentare müssen kurz und knackig sein im Endeffekt sind wir hier nicht im Bibliothek oder Bücherei sondern auf PLAY3,Jetzt mal Hands auf Herz , ich spreche hier für 90% aller Play3 Bürger , die die ich genannt haben haben keine Ahnung von Videogames und wollen hier nur irgendwas und irgendwie uns vollalbern aber das hat mit HipHop nichts zutun. Ich fordere euch alle 1vs1 zu Fifa heraus oder 1vs1 zin Call Of Duty egal welches Spiel ihr werdet verlieren und ich gewinnen, weil ich nach wie vor der unangefochtene King of Play3 bin

    Hier ein Autogramm

  3. BigBOSS sagt:

    KING DINGILING HAT GESPROCHEN XD

  4. Maria sagt:

    @Napoleon87

    Kann dir in allen Punkten recht geben. Wieder mal ein Alien Spiel, das verkackt wurde, wegen nicht ausgeschöpften Potential.

    Für Fans wenn es denn preiswerter wird trotzdem einen Blick wert. Viel Alien Spiele gibts ja leider nicht.

  5. Akhenaten sagt:

    @king kool savas
    Ich hab es dir schon einmal gesagt, du bist ein schlechter troll. Deine inzentionen sind viel zu durchschaubar und der charakter, den du hier präsebtierst nimmt stetig eine unterlegene position ein. Deswegen nehm ich mal an, dass du kein troll im klassischen sinne bist und einfach viek zeit darin investierst andere zu unterhalten wofür ich dir sehr dankbar bin.

  6. Nacktenschrank sagt:

    Hail to the King!
    Kommentare mit mehr wie 15 Wörtern sind Kokolores! :mrgreen:

  7. DynastyWarrior sagt:

    Seit wann ist ein Spiel mit einer Durchschnittsbewertung von 80% nur was für echte Fans? Dazu müsste es wohl eher 60% haben. Und echt traurig mit anzusehen, wie einige hier mit aller Macht versuchen, diese 80% zu leugnen und daraus eine 50% oder so machen wollen. "Nein nein nein nein nein (eine Szene aus Inglorious Bastar*s XD), dieses Spiel hat keine 80%. Ich habe damals gesagt, dass es Schei*e wird, und genau das hat es jetzt zu sein. BASTA." XD

  8. Yamaterasu sagt:

    Ich bin ja der Meinung, dass eine unberechenbare und unvorhersehbare KI in unseren Zeiten, in denen Spiele immer leichter werden und Gaming-Journalisten ein ums andere Mal eine dumme KI kritisieren, ein wahrer Segen ist.

    Just my 2 cents.

    Ich kann noch nichts über das Spiel sagen, hab's noch nicht gespielt. Aber gerade diesen Kritikpunkt verstehe ich einfach nicht. Ich kann zwar nachvollziehen, dass es dann frustrierend werden kann, doch gerade so ungewisse Situationen, wo man eben schauen und genau aufpassen muss, wo man nicht einfach so durch die Gänge rennen kann, wo man die KI nicht durchschauen und austricksen kann, das trägt zum großen Teil zur Horror-Atmosphäre bei. Daher würde ich sagen – perfekt getroffen.

  9. Napoleon87 sagt:

    Die Menschen können hier schreiben was Sie wollen !!! Was ist los ? Hast du Zuhause nichts zu sagen ?? 😀 Danke Maria !!! 😀

  10. Shaft sagt:

    @yamaterasu

    "Ich bin ja der Meinung, dass eine unberechenbare und unvorhersehbare KI ... ein wahrer Segen ist."

    findest du? sehe ich total anders. eine unberechenbare und unvorhersehbare KI bedeutet im gaming eigentlich nur, daß das ganze gar nicht von einer KI gesteuert wird, sondern purer zufall ist. ein spiel, in dem unlösbare situationen entstehen, ist kein spiel, sondern ein kobayashi maru test.

    eine echte KI macht zwei dinge: sie reagiert auf aktionen und sie schafft situationen, die der spieler lösen muß. das bedeeutet aber auch, daß der spieler sie lösen kann. und das ist offensichtlich in dem spiel nicht immer der fall, sonst wäre es nicht so ein deutlicher kritikpunkt.

    in mehreren interviews haben die entwickler die ausgeklügelte KI hochgejubelt, und jetzt scheint sie nicht zu existieren oder wenn, dann ist sie weitestgehend am spieler vorbei entwickelt worden. und das kann nun beim besten willen nicht sinn eines spiels sein, daß der spieler durch ein spiel rennt, alles richtig macht und das alien ihn trotzdem willkürlich umbringt.

  11. Maria sagt:

    @DynastyWarrior

    Die Wertung 80% ist imo viel zu hoch. Schon alleine weil es im Grunde genommen nur drei Spielsituation gibt: Die Szene ist geskriptet und das Alien erscheint auf jeden Fall, das Alien kann erscheinen, muss aber nicht, das Alien erscheint gar nicht, egal wie viel Krach man macht. In Alien: Isolation gibt es dadurch eigentlich immer nur den Weg, welchen die Entwickler vorgegeben haben.

    Möchtet ihr menschliche Gegner aus eurem Weg räumen, indem ihr das Monster mit einem Geräuschmacher anlockt, das Spiel sieht dies an der Stelle allerdings nicht vor, passiert überhaupt nichts. Eigens erdachte Taktiken fallen so vollkommen aus dem Raster womit das eigentliche Spielprinzip broken ist.

    Von daher würde ich eher zu einer Wertung im 60er Bereich tendieren - für Fans halt.

  12. Mai'q der l�gnr sagt:

    Ihr Büffelbauer streitet euch wieder un solch schnöden Mist. Trinkt lieber einen Skooma im schönen Tamrie.
    @Maria

    Sie sind doch nicht ganz klar im Headel !
    Solch einen Mist von sich zu geben, sie sollte man zwingen Skooma zu trinken.

    @Stuhlgangprofi

    Sie sind ein Gott, jetzt weiß meine Wenigkeit wie man Ordnungsgemäß kotet, darauf trink ich mal einen mit Mondzucker gewürtzten Skooma.

  13. Kratos4ever sagt:

    Die 8.5 wurde wohl von der 8.0 abgelöst und scheint fortan wohl die neue Lieblingswertung von Play3 zu sein. inFAMOUS Second Son, Destiny, Fifa 15, jetzt Alien Isolation...

    Es ist nicht so, dass Play3 nicht kritisches zum Ausdruck bringt, sondern eher die Sache, dass es, zumindeste meiner Meinung nach, trotz aller Kritikpunkte nicht zur Gesamtwertung passt.

  14. ps3hero sagt:

    ich finde es gut das der hauptdarsteller keinen charakter aufgeklebt bekommen hat. genauso wie ich es gut finde wenn ein spiel keine musik im hintergrund dudeln lässt. genauso wie ich es gut finde wenn einem die b-movie story nicht ständig vorgekaut wird sondern man sie selbst erspielen muss. dark souls halt. seit dark souls bin ich versaut, ich freu mich aber trotzdem auf alien isolation 🙂

  15. s-alex sagt:

    Hallo leute!!

    Also ich spiel seit Samstag Alien Isolation. Das spiel ist der hammer, ja es hat ein paar macken siehe lippen synchronisieren, bugs alien geht durch eine wand oder durch eine schrank wo zu ist, aber die schok zeit usw der hammer. Dazu wenn man ins mirco redet oder sein kopfbewegt das Hört und sieht das alien. Also man muss leise sein. Zum punkt das game ist ein muss auch mit Schönheit fehler.

  16. Ridgewalker sagt:

    @Shaft
    Und seit ist ein Alien eine KI?
    Die Entwickler wollten dass das Alien so echt wie möglich reagieren soll. Eine KI wird nur verwendet weil es bisher technisch nie anders möglich war. KI gibt es nur bei Robotern aber nicht bei Lebewesen.

  17. Strat0_maniA sagt:

    So also zum Spiel: Ich finds ok. Der Test spiegelt das ganze schon recht gut wieder. Am Anfang ein außergewōhnliches Survival Adventure, jedoch zum Ende hin war ich irgendwie froh das es endlich durch war. Ich gehōrte zu den Spielern die nicht minutenlang im Schrank warteten, sich mit allen Gegnern anlegte und das Alien mit jedem einzelnen Schub des Flammenwerfers in die Flucht trieb. Es kann sein das es nicht 100% mein Spiel war, aber darūber lāsst sich streiten, hm!? Was mich hier ankotzt sind diese Schwachkōpfe, die hier von 'Facebook-Generation' reden. Was genau haben rotzfreche, respektlose kleine Pisser mit Facebook zu tun? Verstehe ich da etwas falsch oder verallgemeinert ihr da was? Ach und die Story von Far Cry 3 ist genial. Sowie der Rest des Spiels. X)

  18. Khazuyan sagt:

    Hey, muss nicht heissen, dass nur wenn jemand beleidigend ist, es aus der jüngeren Generation kommt. Es gibt sowohl in dieser, als auch in der älteren Generation, respektlose, beleidigende, dumme, aber auch kluge, nette und respektvolle Menschen. Schiebt nicht immer alles auf die jüngeren, DAS ist unreifes Verhalten.

    @Topic, ich hab mir PewDiePie's walkthrough videos angesehen und bin zwischendurch fast eingeschlafen

  19. PS4loving sagt:

    Keine Ahnung, warum so viele sich über das Spiel beschweren? Wir zocken es gerade und sind begeistert. Es macht vieles anders als andere Spiele und genau das macht den Reiz aus. Das Alien überrascht immer wieder, bei uns geht der Horror nicht verloren. Vielleicht sind wir einfach nicht so "abgehärtet" wie andere und lassen uns einfach gerne auf was neues ein. Bildfehler sind uns kein einziges mal aufgefallen. Man kann das Alien gut mit dem Bewegungsmelder verfolgen. Für uns ist es ein gutes Spiel (jetzt keine bößen Worte hier, wir zocken viel, wir kennen viele Spiele, unser Geschmack und unsere Meinung ist einfach so, jeder wie er möchte). Auf die Lippensyncronisation achten wir gar nicht so, stört uns nicht. Für uns hat sich das Spiel gelohnt und wir haben unseren Horrorspaß damit.

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