Oblivions Pferderüstung und mehr: „Die Spieler kaufen alles“, so Todd Howard zu umstrittenen DLCs

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Zu den ersten umstrittenen DLCs auf den Konsolen gehörte die kostenpflichtige Pferderüstung zum Rollenspiel "The Elder Scrolls IV: Oblivion". Doch wie denken die Verantwortlichen von Bethesda Softworks heute über dieses Thema?

Oblivions Pferderüstung und mehr: „Die Spieler kaufen alles“, so Todd Howard zu umstrittenen DLCs

Zu den ersten Titeln, die die technischen Möglichkeiten der letzten Konsolen-Generation unter Beweis stellte, gehörte das Open-World-Rollenspiel „The Elder Scrolls IV: Oblivion“.

Dieses wurde im März 2006 für die Xbox 360 veröffentlicht und begeisterte seinerzeit vor allem mit seiner offenen Welt und der eindrucksvollen High-Definition-Grafik. Allerdings blieb das Rollenspiel aus einem ganz anderen Grund vielen in Erinnerung. So wurde „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ im April 2006 mit dem sogenannten „Horse Armor Pack“ bedacht. Einem der ersten kostenpflichtigen DLCs auf Konsolen überhaupt.

Todd Howard blickt zurück

Seinerzeit wurde das „Horse Armor Pack“ für 200 Microsoft-Punkt angeboten. Umgerechnet in etwa 2,50 Euro. Ein Preis, der schnell für hitzige Diskussionen führte und dafür sorgte, dass DLCs auf den Konsolen einen denkbar schlechten Start hatten. Doch wie denkt der für „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ verantwortliche Executive Producer Todd Howard heute über dieses Thema?

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Howard kurz und knapp: „Die Menschen kaufen alles. Das bedeutet nicht, dass man es tun sollte. Aber sie werden alles kaufen. Auch wenn das schrecklich klingt.“

Laut Howard war an der Pferderüstung als DLC an sich nichts auszusetzen. Rückblickend war allerdings der viel zu hohe Preis das Problem.

Sollte der DLC ursprünglich günstiger angeboten werden?

„Die Pferderüstung ist nicht schlecht. Ich denke, die Pferderüstung ist in Ordnung. Der damalige Preis war das Problem. Wir dachten, das ist es wahrscheinlich wert. Ich werde nicht verraten, wer bei Microsoft sagte: ‚Nun. Wir verkaufen Themes für weniger. Ein Wallpaper kostet sogar mehr. Ihr solltet das verlangen. Ihr könnt den Preis immer noch senken.‘ Wir sagten: ‚Okay!'“

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Was im Jahr 2006 für kontroverse Diskussionen sorgte, hat sich laut Howard mittlerweile zu einem Running Gag entwickelt. In den darauffolgenden Jahren verkaufte Bethesda Softworks die Pferderüstung als Aprilscherz für den doppelten Preis.

Viele Spieler griffen dennoch zu, da sie einfach ein Teil dieses Scherzes sein wollten.

Quelle: IGN

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Kommentare

  1. SchatziSchmatzi sagt:

    Schlimm genug, das er die Wahrheit sagt, leider ist es so. Man muss die Käufer sich an dieser Form von Abzocke dran gewöhnen lassen bis sie es akzeptieren. Psychologie in der Wirtschaft über alles.

  2. Spastika sagt:

    Da hat Play3 wohl gemerkt wie unbeliebt Todd Howard mittlerweilen ist.

    Zum Glück gibts genug möchtegern schlaue Klugscheisser wie mich die bei jeder "news" kräftig Clicks und Kommentare generieren.

  3. President Evil sagt:

    Lol! Erfrischend ehrliche Aussage ^^

  4. Fakeman sagt:

    Also , von mir gibt es für diese News kein Click ! 😉

  5. Spieletreff sagt:

    Ihhh falsch,nicht die Spieler sondern die Lemminge unter ihnen,die einfach alles fressen,wie Pac Man

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