Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft-CEO Guillemot verteidigt das Monetarisierungsmodell

Kommentare (7)

Nachdem Ubisoft bereits einräumte, dass "Ghost Recon Breakpoint" hinter den internen Erwartungen zurückblieb, In einem Statement ging Ubisofts CEO Yves Guillemot noch einmal auf das kommerzielle Abschneiden von "Breakpoint" ein und sprach dabei auch über die kritisierten Mikrotransaktionen.

Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft-CEO Guillemot verteidigt das Monetarisierungsmodell

Im Rahmen des aktuellen Geschäftsberichts wies Ubisoft darauf hin, dass sich „Ghost Recon Breakpoint“ unter den internen Erwartungen verkaufte.

Eine Begebenheit, die eigentlich nicht überraschend kommt. So fiel das Feedback der Kritiker sowie der Spieler recht durchwachsen aus. Ins Fadenkreuz der Kritik rückten vor allem die Mikrotransaktionen, die von einem großen Teil der Spieler als recht aufdringlich und offensiv aufgefasst wurden. Ein Thema, auf das Ubisofts CEO Yves Guillemot in einem aktuellen Statement noch einmal einging.

Guillemot spricht über das Monetarisierungsmodell

Wie Guillemot ausführte, hält er die Kritik der Spieler schlichtweg für übertrieben, da „Ghost Recon Breakpoint“ trotz der Mikrotransaktionen ohne Pay2Win-Mechaniken auskommt. Stattdessen wird den Spielern lediglich die Möglichkeit geboten, ausgewählte Inhalte käuflich zu erwerben und so etwas Zeit einzusparen.

„Im Falle von Ghost Recon ist es unsere Philosophie, dass der Spieler das gesamte Spiel zu 100% spielt, ohne Geld ausgeben zu müssen“, so Guillemot „Wir haben keine Pay-to-Win-Elemente in unseren Spielen, und was wir sagen können, ist, dass [dies] die Philosophie ist, die wir bei all unseren Spielen verfolgen.“

Zum Thema: Ghost Recon Breakpoint: Ubisoft sehr enttäuscht von den Verkaufszahlen

Gleichzeitig wies Guillemot darauf hin, dass das Monetarisierungsmodell von „Ghost Recon Breakpoint“ auf dem Erfolg basiert, den Ubisoft mit dem Igame-Store des Vorgängers „Ghost Recon Wildlands“ feierte. Guillemot weiter:

„In Live-Spielen wie Ghost Recon Wildlands hatten wir bereits einen Store, in dem die Spieler eingekauft haben. Zum Launch von Breakpoint haben wir einfach nur mehr Optionen angeboten. Uns ist klar, dass der Store als zu groß angesehen wurde und dass es überhaupt nicht geschätzt wurde. Aber es kam von der Tatsache, dass die Spieler Zeit im Store verbrachten und Dinge in Wildlands kauften. Dadurch dachten unsere Teams, dass sie ihnen die Gelegenheit geben könnten, mehr Auswahl zu haben. Das kam nicht gut an, war allerdings unser Ziel.“

„Ghost Recon Breakpoint“ ist für die Xbox One, den PC sowie die PlayStation 4 erhältlich.

Quelle: Gamingbolt

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Kommentare

  1. Nathan_90 sagt:

    Heißt: solange es Idioten gibt, die den Schwachsinn kaufen, wird er auch weiterhin angeboten und es ändert sich nichts.

  2. StevenB82 sagt:

    Wie war das in Breakpoint, konnte man alles aus dem Shop auch im Spiel bekommen? Und wie teuer ist der?
    In Odyssey war der Shop ja ne bodenlose Frechheit

  3. LangzeitFaktor sagt:

    Was noch schlechter ankommt ist eine tote Spielwelt, eine weniger schöne und weniger natürliche Umgebung als in Wildlands, eine merkwürdige, schwammige Steuerung und ein im Vergleich zu Wildlands verrissener PvP. Glückwunsch! -.-

  4. King Azrael sagt:

    Also hier wird dramatisiert. Die Spiele machen auch Spaß, ohne einen zusätzlichen Cent in die Hand zu nehmen. Also aus meiner Sicht weit entfernt von bodenloser Frechheit. Bei toter Spielwelt gebe ich eher recht, und das muss man Breakpoint schon anrechnen

  5. flikflak sagt:

    Also doch nix gelernt.

  6. LangzeitFaktor sagt:

    @flix
    Eher einiges scheinbar wieder verlernt.

  7. edel sagt:

    Er spricht nur einen (!) Aspekt der Monetarisierung an, alles andere was dazu gehört (benutzt wurde), wurde wegkaschiert bzw. beschönigt oder weggelassen. Da kann man mit soviel ausweichenden Rechtfertigungsgründen argumentieren wie man will ...

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