PS5 & Xbox Scarlett: Wird die Spielentwicklung teurer? Das sagt Take-Two

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Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick geht nicht davon aus, dass die beiden Konsolen PS5 und Xbox Scarlett für steigende Entwicklungskosten sorgen werden. Stattdessen glaubt er, dass die neue Hardware dem Publisher in erster Linie Vorteile bringen wird, beispielsweise bei der kreativen Ausrichtung. Die PS5 und Xbox Scarlett kommen Ende 2020 auf den Markt.

PS5 & Xbox Scarlett: Wird die Spielentwicklung teurer? Das sagt Take-Two

In diesem Jahr rücken zum Weihnachtsgeschäft nochmals die drei aktuellen Konsolen PS4, Xbox One und Switch in den Vordergrund. Doch schon im kommenden Jahr liegt die Next-Gen-Hardware PS5 und Xbox Scarlett in den Regalen der Händler. Ohne Spiele hält sich der Nutzen der neuen Konsolen in Grenzen. Allerdings sind zahlreiche Publisher bestrebt, erste Spiele für die PS5 und Xbox Scarlett produzieren zu lassen, darunter Take Two.

Die beiden Konsolen PS5 und Xbox Scarlett bieten aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit mehr Potential als die beiden Vorgänger. Doch welchen Einfluss haben die neuen Möglichkeiten auf die Produktionskosten?

Kein wesentlicher Kostenanstieg erwartet

Im Rahmen der Goldman Sachs Communacopia Conference erklärte der Take-Two-CEO Strauss Zelnick den Investoren, dass die neuen Systeme von Sony und Microsoft die Produktionskosten voraussichtlich nicht in nennenswerter Weise in die Höhe treiben werden.

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„Wir erwarten mit der neuen Generation keine wesentlichen Kostenänderungen“, so Zelnick im Wortlaut. „Jedes Mal, wenn wir über eine neue Technologie verfügen, die es uns ermöglicht, mehr zu tun, wollen die Entwickler mehr machen. Und das kann ein bisschen mehr kosten. Wir gehen jedoch derzeit nicht davon aus, dass es zu einem Kostenanstieg kommt.“

Laut Zelnick war auch der Übergang von der letzten zur aktuellen Generation für den Publisher und die Branche in Bezug auf die Kosten keine allzu große Belastung.

PC-Format wird relevanter

Zudem habe sich der Umsatzanteil mehr in Richtung des PC-Formates verschoben. „Die Welt hat sich verändert. Wenn wir über eine Konsolenversion nachdenken, kann das PC-Format jetzt 40 oder 50 Prozent dieses Umsatzes betragen. Vor zehn Jahren lag diese Zahl bei 1 oder 2 Prozent. Offensichtlich verändert sich die Welt. Ein zuvor geschlossenes System verwandelt sich in der Tat in ein offenes System“, so Zelnick.

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Zelnick fügte hinzu, dass die neuen Möglichkeiten der PS5 und Xbox Scarlett den Entwicklern von Take-Two die Möglichkeit bieten, „kreativer zu sein und den Rahmen zu erweitern“, was dem Publisher zugute komme.

„Ich denke, das schafft echte Chancen. Und wir sehen keinen negativen Einfluss auf unser Geschäft oder unseren Spielekatalog“, so Zelnick abschließend.

Die beiden Konsolen PS5 und Xbox Scarlet kommen Ende 2020 auf den Markt. Preise wurden noch nicht genannt, allerdings gibt es gewissen Erwartungen. In den vergangenen Monaten wurden unzählige Angaben zur verbauten Technik gemacht. Unsere Meldungen zur PS5 findet ihr in der verlinkten Themen-Übersicht.

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Kommentare

  1. Ifosil sagt:

    Ja 😀 Der PC wird immer relevanter. So muss das sein. Damit steigt das Innovationspotenzial.

  2. 3DG sagt:

    haha, der war gut .

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