Studie: 56 Prozent der deutschen Familien spielen Videospiele – Gemeinsames Spielen beliebter als Sport

Kommentare (14)

Wie sich einer von Microsoft in Auftrag gegebenen Studie entnehmen lässt, gewinnt gemeinsames Videospielen in deutschen Wohnzimmern immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile ist das gemeine Spielen von Videospielen sogar beliebter als Aktivitäten wie Einkaufsbummel oder gemeinsamer Sport.

Studie: 56 Prozent der deutschen Familien spielen Videospiele – Gemeinsames Spielen beliebter als Sport

Im Rahmen einer Studie, die von Microsoft in Auftrag gegeben wurde, wurden 12.000 Familien aus ganz Europa nach ihrem Konsumverhalten im Bereich der Videospiele befragt – darunter 2.000 Familien aus Deutschland.

Wie aus den Erhebungen der Daten hervorgeht, nehmen Videospiele in den deutschen Wohnzimmern einen immer größer werdenden Stellenwert ein. So gaben 56 Prozent der befragten Familien an, dass gemeinsames Videospielen zu den Familien-Aktivitäten gehört. Im Durchschnitt spielen deutsche Eltern sieben Mal im Monat Videospiele mit ihrem Nachwuchs. In diesem Zusammenhang besonders interessant: Eltern geben an, dass das gemeinsame Videospielen ihrer Meinung nach für eine bessere Verbundenheit sorgt als beispielsweise gemeinsames Fernsehen.

Gemeinsames Spielen von Videospielen wird immer beliebter

Ganze 65 Prozent der Befragten berichten von einem verbesserten Verhältnis zu ihren Kindern durch gemeinsames Gaming. 61 Prozent hingegen sind der Meinung, dass sie die Persönlichkeit ihrer Kinder durch das gemeinsame Spielen besser verstehen beziehungsweise kennenlernen. Überdies fühlen sich 51 Prozent der Eltern durch das Spielen mit ihren Kindern besser informiert über aktuelle, popkulturelle Themen.

Zum Thema: Studie: Millenials nutzen Mikrotransaktionen in Spielen am häufigsten

Besonders deutlich wird die zunehmende Bedeutung von Videospielen übrigens in Spanien. Hier gaben drei von vier beziehungsweise 75 Prozent der befragten Familien an, regelmäßig gemeinsam Videospiele zu spielen. In Italien hingegen spielen Familien mit durchschnittlich zehn Mal im Monat öfter zusammen. Spanische Familien brachten es auf neun Mal, dicht gefolgt von französischen Familien mit durchschnittlich acht Mal pro Monat.

Eltern informieren sich über das Hobby ihrer Kinder

Ebenfalls geht aus der Studie hervor, dass 75 Prozent der befragten Eltern der Meinung sind, genau zu wissen, welche Spiele von ihrem Nachwuchs gespielt werden. Für Skepsis sorgt trotz der steigenden Akzeptanz von Videospielen die Online-Kommunikation. Hier gaben elf Prozent der befragten Erziehungsberechtigten an, nicht genau zu wissen, mit wem die eigenen Kinder online kommunizieren.

Zum Thema: Videospiele in Deutschland: Aktuelle Studie zum Wachstumsmarkt Gaming

Abschließend umfasst die von Microsoft in Auftrag gegebene Studie eine Top 10 der beliebtesten Aktivitäten deutscher Familien. Wie ein Blick auf die entsprechende Übersicht verdeutlicht, landet das gemeinsame Spielen von Videospielen mittlerweile auf dem vierten Platz und verdrängte andere Aktivitäten wie gemeinsamen Sport oder Einkaufsbummel auf die weiteren Plätze.

Die zehn beliebtesten Familien-Aktivitäten in Deutschland in der Übersicht

  1. Fernsehen
  2. Geschichten vorlesen
  3. Spazierengehen
  4. Videospiele spielen
  5. Sportaktivitäten
  6. Draußen spielen
  7. Brettspiele spielen
  8. Verstecken spielen
  9. Einkaufsbummel
  10. Restaurantbesuche

Quelle: News Xbox

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Kommentare

  1. Zockerfreak sagt:

    Eine traurige News,das sieht man vielen Kindern auch an das sie nur vor der Glotze hängen

  2. WiSEWOLF sagt:

    Ne Runde Mario Kart mit Frau und Kindern auf der Switch, hammer! Hauptsache die Fam. hat Spaß.

  3. Spieletreff sagt:

    Wie sagt mein Pro immer auf der Uni,glaube keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast. Aber OK, würde mich nicht wundern wenn es sogar nicht mehr Familien sind. Aber da liegt der Hase nicht begraben,da es immer wie Wisewolf sagt,auch auf das Spielen ankommt, Eine Runde Fam Zocken geht immer. Aber evt stunden lang ein Kind alleine NOGO

  4. grayfox sagt:

    *Microsoft in Auftrag gegebenen Studie*

  5. Rushfanatic sagt:

    Das 8 von 10 Teenager zu wenig Bewegung haben, sollte niemanden überraschen. Sport sollte Hauptfach in der Schule sein

  6. DudeTrust sagt:

    Das Digitalisierungsalter, war abzusehen.... wird aber noch viel heftiger wenn erstmal Vr den Mainstream erreicht.

  7. Arkani sagt:

    Glotze auf 1...und das bei dem miesen Programm was heute so läuft.
    Gut 90% im free TV is doch nur noch der allerletzte Rotz.

  8. Sonny_ sagt:

    @Arkani
    Unter "Fehrnsehen" ist bestimmt auch Streaming und Bluray/DVD gemeint

  9. Stefan-SRB sagt:

    Lol wer Kinder hat kann doch nur noch ein casual Gamer sein... Familienväter spielen wahrscheinlich ein mal alle 2 Schaltjahre

  10. Saleen sagt:

    Dito.
    Die Jugend verfettet immer und klagen schon im jungen Alter über Gelenk und Muskelschmerzen.

    Sehe ich reihenweise bei mir auf Arbeit.
    Alle kein Bock mehr weil irgendwas weh tut.

    Körperliche Fitness Fehlanzeige.... Dabei reichen 30min am Tag aus um im Alltag fit zu bleiben.

    Aber ist ja wieder zuviel ^^

  11. Nathan Drake sagt:

    @Saleen
    Ernährung nicht vergessen. Das ist der andere Teil (neben zu wenig Bewegung), der uns Krank und Fett macht.

    Die genauen Werte der Studie wären schon interessant. Könnte gut sein dass die Zahlen nur von denen stammen die überhaupt videospiele spielen. Also nicht von allen befragten. So wird immer getrickst bei Studien (vorallem wenn sie von der eigenen Industrie finanziert sind).
    Falls es doch korrekt ist: immer noch besser als Fernsehen und wenn die Kinder am Smartphone alleine verblöden.

  12. Moonwalker1980 sagt:

    Saleen: fällt mir auch auf in der Arbeit, seit dem großen Generationenwechsel, wo fast alle alten Hasen in Pension gegangen sind, mit denen man sich jahrelang sehr, sehr viel unterhalten hat und wo eigentlich immer viel gelacht wurde, wurden diese nun schrittweise von den Millenial Generationen abgelöst, die nix anderes zu tun hat als hirnlos auf ihr Smartphone zu starren. Es ist eigentlich zum Verzweifeln, früher wurde ständig das Gehirn trainiert weil das bei Konversationen einfach so ist, so wurden auch natürliche auch soziale Kontakte gestärkt, es gab Zusammenhalt, und heute sind die jungen alle passive Zuschauer die permanent berieselt und entertaint werden will, und gleichzeitig glauben die alle, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen, und nehmen die älteren Null ernst. Früher hatte man Respekt vor den Älteren, heute glauben sie sie können alle auf der Nase rumtanzen. Natürlich gibt's zum Glück Ausnahmen, aber wenn das in dieser Weise so weitergehen sollte dann sehe ich schwarz für die Zukunft, wenn diese Generation mal das Ruder in die Hand nehmen wird sollen.

  13. Moonwalker1980 sagt:

    Saleen: fällt mir auch auf in der Arbeit, seit dem großen Generationenwechsel, wo fast alle alten Hasen in Pension gegangen sind, mit denen man sich jahrelang sehr, sehr viel unterhalten hat und wo eigentlich immer viel gelacht wurde, wurden diese nun schrittweise von den Millenial Generationen abgelöst, die nix anderes zu tun hat als hir.nlos auf ihre Smartphones zu sta.rren. Es ist eigentlich zum Verzweifeln, früher wurde ständig das Gehirn trainiert weil das bei Konversationen einfach so ist, so wurden auch natürliche auch soziale Kontakte gestärkt, es gab Zusammenhalt, und heute sind die jungen alle passive Zuschauer die permanent berieselt und entertaint werden will, und gleichzeitig glauben die alle, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel ge.fr.essen, und nehmen die älteren Null ernst. Früher hatte man Respekt vor den Älteren, heute glauben sie sie könnten allen auf der Nase rumtanzen. Natürlich gibt's zum Glück Ausnahmen, aber wenn das in dieser Weise so weitergehen sollte dann sehe ich schwarz für die Zukunft, wenn diese Generation mal das Ruder in die Hand nehmen wird sollen.

  14. aschu sagt:

    Sport lässt sich schwerer zusammen realisieren, weil die Interessen auseinander gehen. Nur weil es jeder für sich macht, heißt das nicht es wird nicht gemacht. Bei Vereinsaktivitäten spielt dann auch das Alter noch eine Rolle. Das ist eine einseitige Betrachtung.

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