PS5 vs Xbox Series X: Leistungsunterschiede laut Milestone quasi nicht existent

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In einem Interview sprach Alex Zucca, der Game-Director hinter dem Rennspiel "Monster Energy Supercross – The Official Videogame 4", über die unterschiedlichen Hardware-Ansätze, die bei der PlayStation 5 und der Xbox Series X verfolgt wurden. Laut Zucca fallen die Leistungsunterschiede so klein aus, dass sie im Prinzip nicht existent sind.

PS5 vs Xbox Series X: Leistungsunterschiede laut Milestone quasi nicht existent
Sony und Microsoft setzen auf unterschiedliche Hardware-Ansätze.

Nach wie vor sorgen die unterschiedlichen Ansätze, die Microsoft und Sony bei der Hardware der Xbox Series X beziehungsweise der PlayStation 5 verfolgten, für reichlich Gesprächsstoff.

Ging man aufgrund der vorliegenden Hardware-Spezifikationen vor dem Launch der neuen Konsolen davon aus, dass die Xbox Series X bis zu einem gewissen Grad die Nase vorne haben wird, zeigten die ersten Multiplattform-Titel, dass die PS5 durchaus mithalten kann und mitunter sogar die bessere Performance vorzuweisen hatte. Ein Thema, zu dem Alex Zucca, der Game-Director hinter dem Rennspiel „Monster Energy Supercross – The Official Videogame 4“, in einem aktuellen Interview befragt wurde.

Milestone sieht PS5 und Xbox Series X auf einem Level

Wie Zucca zu verstehen gab, sollten wir nicht damit rechnen, dass sich die Spiele der neuen Konsolen technisch großartig voneinander unterscheiden werden. Laut Zucca fallen die Leistungsunterschiede zwischen der PlayStation 5 auf der einen und der Xbox Series X auf der anderen Seite nämlich so klein aus, dass wir sie guten Gewissens ignorieren können. Erschwerend kommt hinzu, dass es auch immer am Entwickler selbst liegt, wie effektiv er die zur Verfügung stehende Hardwareleistung nutzt.

Zum Thema: TT Isle of Man Ride on the Edge 2: Mit 1440p/60 FPS für PS5 optimiert

Zucca weiter: „Der Unterschied ist so gering, dass ich es ehrlich gesagt nicht einmal als Unterschied bezeichnen würde. Wie immer geht es nicht immer nur um die Nutzung von Rohleistung, sondern auch darum, diese auf clevere und optimierte Weise zu nutzen. Nur die Zeit wird es uns ermöglichen, in Bezug auf die Entwicklung zu verstehen, welche Vorteile beide CPUs bieten können: Wir sind sehr gespannt, wie sich die glänzende Zukunft vor unseren Augen entfaltet.“

„Monster Energy Supercross – The Official Videogame 4“ steht ab sofort für Vorbesteller auf der Xbox One, der PlayStation 4, der Xbox Series X/S und der PlayStation 5 bereit. Der offizielle Release für alle Plattformen – darunter den PC und Switch – erfolgt am 11. März 2021.

Quelle: Gamingbolt

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Kommentare

  1. TemerischerWolf sagt:

    "Es ist einfach noch zu früh um über Grafikunterschiede zu sprechen."

    Bei PS4 und One war der 40% Leistungsunterschied von Anfang an "sichtbar" und durchgehend, nicht "mal so und mal so" wie jetzt. Wie markant dieser Unterschied für einen selbst war, muss jeder selbst beurteilen.

    @lox Wahre Worte. 🙂

  2. KoA sagt:

    @ SKALAR1:

    „Ist ist aber ein Und Ding von sony zwei verschiedene Lüfter zu verbauen [...]“

    Es ist überhaupt kein Unding, sondern im Gegenteil gängige Praxis, dass bei Engpässen in der Verfügbarkeit bestimmter Komponenten, auf typengleiche Bauteile von unterschiedlichen Herstellern zurückgegriffen wird, bei denen selbstverständlich entsprechende bautechnische Unterschiede gegeben sind. Das ist bei Apple, Microsoft & Co. im Bedarfsfall nicht anders, auch außerhalb der jetzt noch hinzukommenden besonders problematischen Umstände einer weltweiten Krise.

  3. KoA sagt:

    @ Nahkampfkeks:

    „Noch einer der Dünnpfiff labert.“

    Das nenne ich doch mal eine Ansage! Derartige Selbstkritik liest man selten. 😀

    „Es ist einfach noch zu früh um über Grafikunterschiede zu sprechen“

    Es geht hierbei um grundlegend gegebene Leistungsfähigkeit der Hardware. Diese läßt sich nicht anhand grafischer Qualitäten irgendwelcher Spiele-Produktionen bestimmen, sondern in erster Line durch direkte Betrachtung der technischen Funktionalität der jeweiligen Hardware.
    Schließlich kommt auch kein vernünftig denkender Mensch auf die Idee, anhand der Qualitäten und Fähigkeiten eines beliebigen Fahrers, auf die Leistungsfähigkeit der eigentlichen Technik eines Fahrzeuges schließen zu wollen. Nein, üblicherweise betrachtet man sich für eine entsprechende Einschätzung der Leistungsfähigkeit auch hier die Technik im Inneren des Fahrzeuges, anstatt die unterschiedlichen Fahrkünste der jeweiligen Fahrer dafür heranzuziehen. - Das sollte eigentlich jedem klar sein. 😉

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