Hitman: Agent 47 wird in kommender TV-Serie Haare haben

Kommentare (13)

Film- und Serien-Adaptionen bekannter Videospielreihen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Auch an einer "Hitman"-TV-Serie wird gegenwärtig gearbeitet, in der Hauptcharakter Agent 47 zunächst nicht seine bekannte Glatze haben wird.

Hitman: Agent 47 wird in kommender TV-Serie Haare haben
Seit einigen Jahren wird an einer TV-Serie basierend auf den "Hitman"-Games gearbeitet.

Der eine oder andere könnte sich womöglich noch daran erinnern, dass gegenwärtig an einer weiteren Verfilmung von IO Interactives „Hitman“-Reihe gearbeitet wird. Nachdem die zwei Kinofilme hinter den Erwartungen des Studios 20th Century Fox („Alien“, „X-Men“) zurückgeblieben waren, wurde im Jahr 2017 eine TV-Serie basierend auf der beliebten Stealth-Videospielmarke angekündigt, die bei Hulu starten soll. Diese befindet sich noch immer in Entwicklung, wie Drehbuchautor Derek Kolstad („John Wick“) gegenüber Collider verriet.

Hitman: Agent 47 mit vollem Haar statt Glatze

In einem vor einigen Tagen veröffentlichten Interview ging Kolstad näher auf seine Arbeiten an der kommenden „Hitman“-Serie ein und verriet einige Details zum nächsten Abenteuer von Agent 47 außerhalb der Videospiel-Welt. Wie Kolstad unter anderem verrät, solle das ikonische Aussehen des Charakters in der Adaption zunächst wohl nicht übernommen werden. Statt seiner markanten Glatze soll 47 volles Haar haben und den ihm auf den Hinterkopf tätowierten Barcode erst am Ende der Pilot-Episode entdecken.

Hierfür würde es gute Gründe geben, wie Kolstad anschließend ausführt. Die Verantwortlichen der Serie, für die er die Drehbücher der ersten zwei Folgen verfasste, hätten ihm recht große Freiheiten gewährt, um „einen Charakter wie diesen in unsere postmoderne Welt einführen.“ Als Inspiration dienten ihm hierbei vor allem die beiden Filmklassiker „Der dritte Mann“ und „Die drei Tage des Condor“. Die Zuschauer würden zu Beginn der Serie einen Typen kennenlernen, „der dem Auftragskiller, den wir aus den Spielen kennen, sehr ähnlich ist, aber er hat einen vollen Haarschopf und ist unabhängig.“

Wie das Videospiel-Original sei auch diese Version von Agent 47 ein Auftragsmörder, doch dann würde er einen besonderen Auftrag erhalten, der enthüllt, „dass keine Entscheidung, die er jemals getroffen hat, seine eigene war.“ Später würde er dann den Strichcode auf seinem Hinterkopf entdecken und sich die existentielle Frage stellen, wer er denn in Wirklichkeit ist. Als Referenz führt Kolstad hier die „Bourne“-Reihe an, die mit diesem Thema seiner Ansicht nach ausgezeichnet umgegangen sei.

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In der „Hitman“-Serie würde es deshalb vor allem um den Gegensatz zwischen Natur und Erziehung gehen, wie der Autor anschließend erklärt. Ähnlich wie schon bei den „John Wick“-Filmen würde es laut Kolstad deshalb auch darum gehen, in die Gedankenwelt des Charakters vorzudringen, damit das Publikum mit einem Attentäter mitfühlen könne. Dies sei extrem schwer umzusetzen, weshalb es eine Herausforderung darstellen würde, einer solchen Figur einen gewissen „moralischen Kompass“ zu verleihen.

Weitere Details zur kommenden „Hitman“-Serie sind gegenwärtig jedoch noch unbekannt. Kolstad konnte beispielsweise nicht sagen, wann die Dreharbeiten beginnen könnten, weshalb die Videospiel-Adaption entsprechend auch noch keinen offiziellen Veröffentlichungstermin hat.

Was ist eure Meinung zu Derek Kolstads Herangehensweise an die „Hitman“-Serie?

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Kommentare

  1. DUALSHOCK93 sagt:

    Und Tschüss... xD

  2. xjohndoex86 sagt:

    Die Haare sind die eine Sache, Hulu eine andere... und tschüss. ^^

    Als Serie bietet sich Hitman aber sehr viel besser an. Ein Schauplatz pro Folge und die damit entstehenden Ereignisse dürfte gut funktionieren.

  3. 3DG sagt:

    Serien, Filme, echter stillstand in dem Geschäft. Haben die alle keine Ideen mehr?

  4. Yamaterasu sagt:

    Der nächste Reinfall...

  5. Der Namenlose sagt:

    Hmm hat 47 als Kind nicht sogar schon eine Glatze? 😀

  6. kema2019 sagt:

    @Der Namenlose: Ja selbst da hatte er schon eine Glatze wie in den Rückblicken in Hitman 2 zu sehen ist (habe Teil 3 noch nicht gespielt).

    Das ist eine Frechheit diesen ikonischen Charakter der seit Anfang an ein Aussehen hat das Wiedererkennungswert hat sozu verunstalten. Das sollte auf ganzer Linie floppen. Das hat nichts mehr mit kreativer Freiheit zu tun sondern einfach einer neuen Serie einen bekannten Namen aufzuklatschen damit Grundinteresse geweckt wird.

  7. ArthurKane sagt:

    60 % weniger fraun im kino.

  8. Ifosil sagt:

    Das ist sein Markenzeichen, wer das nicht verstanden hat, ist als Regisseur ungeeignet. Der hat wahrscheinlich noch nie das Spiel gespielt.

  9. Banane sagt:

    Die sollen abhauen mit ihren Serien.
    Ich will Filme. Und zwar Gute.

  10. Banane sagt:

    Und in einem weiteren Film soll Jason Statham Agent 47 spielen.

    Alle anderen Schauspieler sind ungeeignet für die Rolle.
    Timothy Olyphant und Rupert Friend waren ein Witz.

  11. DerGärtner sagt:

    Immer diese möchtegern Regiesseure die denken sie wissen alles besser und können alles besser...

    Ich sag euch, die erfolgreichste Videospielumsetzung aller Zeiten wäre easy, ein 1zu1 verfilmtes Metal Gear Solid, ne ganze Trilogie.
    "Die Spieler kennen dann die Story schon" usw zieht da nicht, die Umsetzung ist das wichtige!

  12. Mursik sagt:

    @Der Gärtner

    Stimme dir voll und ganz zu, die Metal Gear Reihe eignet sich wunderbar für Filmumstzungen.

  13. Samseo sagt:

    Leute beruhigt euch doch mal, vielleicht hat der Herr einfach keinen Frisur termin mehr bekommen, corona und so