PS Plus im April: Das bieten die neuen „Gratis-Spiele“ für PS4 und PS5

Kommentare (15)

Insgesamt erscheinen im April drei "Gratis"-Games im Rahmen von Sonys PlayStation Plus-Service. Nachfolgend verraten wir euch, ob es sich für euch lohnen könnte, einen genaueren Blick auf diese Spiele zu werfen.

PS Plus im April: Das bieten die neuen „Gratis-Spiele“ für PS4 und PS5
Dieses Monat warten insgesamt drei "Gratis"-Spiele auf PlayStation Plus-Abonnenten.

Auch im April „verschenkt“ Sony natürlich an seine PlayStation Plus-Abonnenten einige Games. Genauer stehen diesen Monat direkt drei neue Spiele zur Auswahl, die ohne zusätzliche Kosten heruntergeladen werden dürfen. Vor allem Fans von Action- und Zombie-Games kommen voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus steht ebenfalls ein brandneuer Titel direkt zu seinem Start im Angebot zur Verfügung. Um welche Spiele es sich dabei genau handelt und was ihr von diesen erwarten dürft, verraten wir euch hier.

PlayStation Plus-Spiel Nr. 1: Days Gone (PS4)

Spielzeit: 30-40 Stunden (Story); ca. 60 Stunden (komplett)

Als „Days Gone“ von Sony Bend Studio ursprünglich vor knapp zwei Jahren exklusiv für die PlayStation 4 erschien, erhielt das Game zunächst eher gemischte Wertungen von der Fachpresse. Bei den Spielern kam der Titel derweil bedeutend besser an, weshalb das postapokalyptische Open World-Abenteuer mittlerweile einen Ruf als unterschätzter PS4-Geheimtipp genießt. Dank eines Patches könnt ihr das Spiel auf der PS5 übrigens in 4K-Auflösung mit bis zu 60 FPS spielen.

Ihr übernehmt im Spiel die Kontrolle über den Biker Deacon St. John, der in einem von sogenannten Freakers verseuchten Oregon ums Überleben kämpfen muss. Vor einigen Jahren brach ein Virus aus, das sowohl Menschen als auch Tiere befallen und in blutrünstige Bestien verwandelt hat. Hinsichtlich des Settings und der Story gibt es einige Parallelen zum Naughty Dog-Hit „The Last of Us“, obgleich dessen extrem hohes Niveau nicht ganz erreicht wird. Dennoch kann die Geschichte packen, was vor allem an der überzeugenden Performance von Hauptdarsteller Sam Witwer (Darth Maul in „Star Wars: The Clone Wars“) liegt.

Spielerisch geht der Titel indes in eine andere Richtung als das Quasi-Vorbild und liefert euch gute Open World-Unterhaltung. Besonders wichtig ist in bester Survival-Horror-Manier natürlich euer Ressourcen-Management. Immer ein Auge haben müsst ihr hierbei nicht nur auf eure Munition, sondern vor allem auf euer Motorrad, euren wertvollsten Begleiter in dieser bedrohlichen Welt. Sollte euch mitten in der Wildnis das Benzin ausgehen, könntet ihr nämlich schneller als Freakers-Futter endlich, als euch lieb sein dürfte. Wenn euch der Sinn nach einem düsteren Open World-Abenteuer mit gutem Gameplay und einer tollen Spielwelt steht, macht ihr hiermit nichts falsch.

PlayStation Plus-Spiel Nr. 2: Oddworld: Soulstorm (PS4, PS5)

Spielzeit: 12-15 Stunden (Story); ca. 100 Stunden (komplett)

Mit „Oddworld: Soulstorm“ feiert heute ein echter Klassiker sein Comeback, in dem wir erneut in die Rolle des Protagonisten Abe schlüpfen. Dieser wird einmal mehr in einen Konflikt hineingezogen, der ihm alles abverlangen soll. Diesmal geht es unter anderem um eine furchterregende neue Maschinerie, der sich Abe stellen muss. Die Story des Titels bietet dabei eine ernste wie düstere Erfahrung, die jedoch immer wieder gekonnt mit etwas Humor aufgelockert wird.

Spielerisch erwartet euch hier ein 2,9D-Action-Plattformer, der sich sehr gut spielen lässt und sich im Kern ähnlich anfühlt wie die älteren Serienteile. Neben Abschnitten, in denen es auf blitzschnelle Reaktionen ankommt und in denen ihr mit Abe halsbrecherische Aktionen ausführen müsst, gibt es immer wieder Puzzles und Stealth-Abschnitte, die das Tempo etwas drosseln und ein anderes Vorgehen von euch erfordern. Gerade das Schleichen ist dabei stets spannend, denn unser Protagonist hält nur wenige Treffer aus und muss deshalb bei Gegnern sehr vorsichtig sein.

Wirklich ausgesprochen gut gelungen ist darüber hinaus das Leveldesign, das vor allerlei Details nur so strotzt. Dabei solltet ihr vor allem immer mal wieder auf das Geschehen im Hintergrund achten, in dem sich teilweise ganz eigene kleine Geschichten parallel zu euren eigenen Aktionen abspielen. Gerade Fans der älteren Teile dürften mit dem neuen „Oddworld“ auf ihre Kosten kommen, doch auch Fans von klassischen Plattformer-Games können guten Gewissens einen genaueren Blick riskieren. Dank einiger versteckter Geheimnisse und mehrerer Enden ist übrigens auch für genügend Wiederspielwert gesorgt.

PlayStation Plus-Spiel Nr. 3: Zombie Army 4: Dead War (PS4)

Spielzeit: ~Zehn Stunden (Story)

In den vergangenen Jahren zeichnete das britische Entwicklerstudio Rebellion vor allem für seine erfolgreiche Stealth-Actionreihe „Sniper Elite“ verantwortlich. Ähnlicher Beliebtheit erfreut sich ebenfalls deren Zombie-Spin-off „Zombie Army“, das euch gegen Horden von Nazi-Zombies in die Schlacht schickt. Nachdem Zombie-Hitler ausgeschaltet wurde, müsst ihr euch nun um dessen Schergen kümmern, die sich einmal mehr aus ihren Gräbern erheben, um die Welt zu überrennen – und es ist eure Mission, sie endgültig zu stoppen!

Dabei ist es euch überlassen, ob ihr den Third-Person-Shooter alleine im Singleplayer oder gemeinsam mit bis zu drei Freunden im Online-Koop spielen möchtet. Im Team macht der Kampf gegen Unmengen von herumschlurfenden Zombies bekanntlich immer noch etwas mehr Spaß. Im Gegensatz zur Hauptreihe fällt die Action im Spin-off, zum Genre passend, übrigens noch blutiger und brutaler, was wunderbar zur düsteren Horroratmosphäre des Spiels passt.

Während eure Aufgaben im Titel eher generisch ausfallen – oft geht es darum, wichtige Punkte auf der Karte zu verteidigen – sind der heimliche Star des Games dessen abwechslungsreiche Levels. Jeder Abschnitt, den ihr besucht, hat eine ganz besondere Stimmung, was dafür sorgt, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Darüber hinaus punktet das Spiel ebenfalls mit seiner griffen Steuerung und dem sehr guten Gameplay, was den Titel insgesamt zu einer überaus runden wie spaßigen Erfahrung macht. Für Zombie-Fans ein Muss.

Werdet ihr eines dieser PlayStation Plus-Spiele im März spielen?

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. XboxLover sagt:

    @Eternal Gamer
    Zum Glück ist das nur deine Meinung. Kann diese, ausser zu Days Gone, nämlich gar nicht unterschreiben

  2. Crysis sagt:

    Days Gone hat mich einfach so gefesselt, mein Überraschungshit im Letzten Jahr.

  3. Twisted M_fan sagt:

    Oddworld ist spitze Zombie Army 4 kann ich nur als Müll bezeichnen.Days Gone war schon immer ein 1A Spiel.Wirklich ein guter Monat.

  4. XboxLover sagt:

    @Eternal Gamer
    Ich sag es mal so. Mit einem bestimmten Pegel und Freunden machen auch die XBOX Exclusives Spaß 🙂
    Das selbe trifft auf Zombie army zu

  5. DarkSashMan92 sagt:

    Days Gone habe ich auf der PS5 ca 10 Stunden gespielt und dann einfach aufgehört.. hat mich überhaupt nicht gefesselt

  6. RrKratosRr sagt:

    DarkSashMan92

    Dann Probier mal die Ps4 Version

  7. Berserk sagt:

    @Crysis

    Days Gone kam 2019.

  8. qFLASCHp sagt:

    Schon krass wie man spiele als Müll bezeichnen noch als Kritik sieht

  9. Crysis sagt:

    @Berserk, ich Habs aber erst letztes Jahr über die ps+ collection gespielt.

  10. vampir47 sagt:

    @qFLASCHp
    Lol, es ist das TRASH-SPIEL schlecht hin. Und es versucht garnichts anderes zu sein also ist es ja wortwoertlich muell.
    Es war von anfang an ein extra modus mit aufgesetzter 1980er bis zu trashiger 2000-2010er zom-b-movie darstellung...

  11. qFLASCHp sagt:

    Trashig im Sinne von einem Stilmittel oder ein Spiel als Müll zu bezeichnen weil es einem nicht gefällt oder für den ein oder anderen schlecht sind, sind 2 verschiedene Dinge

  12. RoyceRoyal sagt:

    Days Gone war für mich das schlechteste Exclusive auf der PS4. 2 Jahre zur Platin gequält.
    Ich verstehe aber warum es wohl gut sein soll.

    Ich fand die Story so dermaßen schwach...und ich habe bisher noch jede Walking Dead Folge überlebt, aber Days Gone war hart.
    Deacon, im real life ein echter Kevin. Einfach ein dummer Typ mit dem ich mich Null gefunden habe. Sarah...noch die beste Figur. Und als ein bisschen Stimmung aufkam gelangte man in den Süden, da haben die Schreiber alles versemmelt.
    Die Welt ist ganz gut, es gibt echt schöne Aufnahmen. Die Horden sind toll gemacht.

    Zwischendrin halt Open World Käse.

    Das Peoblem bei dem Spiel war glaub, ich habe parallel mit Death Stranding angefangen. Da war alles neu und aufregend, es hat sich wichtig angefühlt. Days Gone war einfach nur lahme, das Schicksal hat mich hier völlig kalt gelassen.

  13. Pat030 sagt:

    @RoyceRoyal
    Mit der Story kann ich dir 100% zustimmen. Aber Gameplay-Technisch war es schon besser als der Restliche Open- World- Einheitsbrei. Das man sich ein Taktischen Plan machen musste um die Horden zu besiegen war schon was neues.

  14. RrKratosRr sagt:

    RoyceRoyal

    "Days Gone war für mich das schlechteste Exclusive auf der PS4. 2 Jahre zur Platin gequält."

    Wahnsinn, was für ein trauriges Leben muss man haben um seine wertvolle Zeit mit etwas zu verschwenden auf das man keine Lust hat.

  15. RoyceRoyal sagt:

    Läuft so.

    Naja, ich habe entschieden es zu kaufen, also muss man es auch spielen oder?

    Außerdem heißt das schlechteste Exclusive ja nicht automatisch, dass es ein Totalausfall ist.

    Mein letztes Far Cry habe ich nach etlichen Stunden vor Langeweilge abgebrochen. Da war Days Gone dann doch besser 🙂