Six Days in Fallujah: Titel war wohl zwischenzeitlich bei Sony Santa Monica in Arbeit

Kommentare (20)

Der bereits vor über zehn Jahren angekündigte Shooter "Six Days in Fallujah" kann bereits auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Zwischenzeitlich scheint sich der Titel sogar bei den "God of War"-Machern von Sony Santa Monica in Entwicklung befunden zu haben.

Six Days in Fallujah: Titel war wohl zwischenzeitlich bei Sony Santa Monica in Arbeit
Der kontrovers diskutierte Shooter "Six Days in Fallujah" soll nun doch noch erscheinen.

Ursprünglich kündigte Konami bereits 2009 den Shooter „Six Days in Fallujah“ an, ließ das Projekt aufgrund anhaltender Kontroversen jedoch letztendlich wieder fallen. Mittlerweile wurde der Titel von einem neuen Team übernommen und soll tatsächlich noch das Licht der Welt erblicken. Laut „God of War“-Schöpfer David Jaffe hätte alles jedoch auch ganz anders kommen können, denn wie er in seinem Podcast verriet, soll Sony Santa Monica kurzzeitig an dem Projekt gearbeitet haben.

Six Days in Fallujah: Unternehmen haben Entwicklung immer wieder unterbrochen

Mit seinem Gast, „Days Gone“-Director John Garvin, sprach Jaffe nicht nur über dessen Zombie-Open-World-Game, sondern auch über den seit Jahren kontrovers diskutierten Shooter. Der Gastgeber fragte Garvin, ob dieser wüsste, dass sich „Six Days in Fallujah“ bei Sony Santa Monica „für eine Weile“ in Entwicklung befunden habe. Garvin bejahte dies und sagte, er würde sich noch daran erinnern, wie das Projekt grünes Licht bekommen habe.

Anschließend ging Jaffe etwas näher ins Detail und sagte, immer dann, „wenn das Spiel anfing, wirklich etwas zu werden, dass sie wollten, dass es ein echter Blick auf den Krieg ist“ hätten die verantwortlichen Unternehmen die Entwicklung wieder verlangsamt. Die Firmen hätten zur Richtung, in die sich der Shooter bewegte, im übertragenen Sinne lediglich gesagt „Ja, danke, aber nein danke“.

Aufgrund dieser Ereignisse würden sowohl Jaffe als auch Garvin gespannt auf die Entwicklung des neuen „Six Days in Fallujah“ blicken. Der „God of War“-Schöpfer wisse beispielsweise nicht, was das Spiel letztendlich, auch hinsichtlich seiner Zielsetzung, sein werde. Garvin teilt die Zweifel seines Kollegen und stimmt diesem dabei zu, dass dies „eine schwierige Frage“ sei. Daraufhin fügt er hinzu, gegenwärtig würden sich alle Beteiligten in einem Klima befinden, in dem man „buchstäblich auf Landminen“ treten würde.

Zum Thema: Six Days in Fallujah: Untrennbar mit der Politik verbunden

„Six Days in Fallujah“ basiert auf der realen Schlacht um die irakische Stadt Falludscha im Jahr 2004. Ausgehend von einem Bericht der L.A. Times kamen damals 38 US-Soldaten und 1200 gegnerische Einheiten ums Leben. Die gegenwärtigen Entwickler des Titels verfolgen den Anspruch, den authentischsten Militär-Shooter der heutigen Zeit zu entwickeln und die militärischen sowie zivilen Geschichten mit dem Level an Integrität zu erzählen, das sie verdient haben. Einen offiziellen Veröffentlichungstermin hat der Titel gegenwärtig noch nicht.

Hättet ihr gerne ein „Six Days in Fallujah“-Game von Sony Santa Monica gespielt?

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Kommentare

  1. Moro8484 sagt:

    Zeigen die auch die Szene, wo ein US-Soldat in der Moschee einen verwundeten Rebellen erschossen haben?

  2. L.A. Noire sagt:

    @Moro8484 das waren keine "Rebellen". Die waren einfache irakische Zivilisten in ihrem eigenen Land, die sich in der Moschee Schutz gesucht haben. Ich finde dieses Spiel sehr geschmacklos.

  3. Der Coon sagt:

    Sowas von gekauft. Nach SpecOps endlich mal ein Shooter mit Drama

  4. DUALSHOCK93 sagt:

    Was für zeigen? Das sind Zufalls generierte Level... nach einiger Zeit kommt ein dejavu Gefühl auf. :/ Von daher warte ich bis es günstiger zu haben ist.

  5. Gaia81 sagt:

    Mein Gott Leute es ist ein game jeder krieg ist schrecklich und solche Sachen gehören leider dazu . Filme zeigen auch wie es nun mal war . Wer damit nicht klar kommt muss es ja nicht kaufen. Als gamer sollte man ja wohl zwischen game und Realität unterscheiden können zumindest die meisten.

  6. BigB_-_BloXBerg sagt:

    bin da bei Gaia81, wenn man einer Sache Einhalt gebieten sollte, dann der Glorifizierung amerikanisch motivierter Kriegspolitik und deren heroischer Darstellung.

  7. ResidentDiebels sagt:

    Ein Grund mehr es zu kaufen. Santa Monica macht keine halben sachen.

    Freue mich drauf, endlich mal wieder ein shooter der nicht nur vom MP lebt.

  8. Moro8484 sagt:

    Achso war das, warum gibt meinen solchen Verbrechern eine Plattform?
    Das war ein Angriffskrieg auf den Irak, mit erfundenen Vorwürfen (Massenvernichtungswaffen), nur um einzumarschieren und das Öl zuklauen.
    Tausende kamen um, das werd ich nie vergessen.
    Was macht Georgi Boy heute, chillt auf seiner Ranch in Texas. Ja Moin

  9. ResidentDiebels sagt:

    @ BigB Bloxberg

    Ein shooter hat nichts mit Glorifizierung zu tun genauso wenig wie nicht jeder Kriegs Film mit Glorifizierung zu tun hat, sondern genau das gegenteil zeigt.

    Sollte man jetzt Tekken verbieten, weil es Schlägereien "glorifiziert"?

    Oder Need for Speed weil es Straßenrennen "glorifiziert"?

    Da gäbe es noch tausende beispiele, also hört auf mit der Doppelmoral. Spiele sind Kunst, ob euch das thema passt oder nicht. GTA "glorifiziert" den Drogenkonsum und Pros.titution und da reißt von euch keiner das M.aul auf, aber bei einem Nahost Shooter der eine Geschichte möglichst realistisch erzählen will, fangt ihr euch an künstlich aufzuregen? Kann den Müll echt nicht mehr hören.

  10. VerrückterZocker sagt:

    @ResidentDiebels
    Kommt drauf an wie es dargestellt wird, in vielen WW Shooter sieht man die Gräueltaten der Sowjets auch nicht. Kann man als Glorifizierung abstempeln und der Irakkrieg war widerwärtig. Es gibt genug Leaks die zeigen wie sich amerikanische Soldaten freuen wenn die jemanden gekillt haben.

    Sowas kann man schlecht mit erfunden Dingen vergleichen, bin gespannt wie das Spiel dieses Thema aufgreift. Denke es wird wie immer Pro Amidreck sein.

  11. Gaia81 sagt:

    @moro84
    Hier sollte es nur um das game gehen . Der Rest interessiert niemanden warum, weshalb und keine Ahnung sowas darf man da nicht reinmischen. Recht oder Unrecht was weiss ich ,das ist Krieg und da ist das eh verschwommen . Das wichtigste ist das game was wird und nicht so Schrott wie damals Operation flaspoint eine totale Enttäuschung

  12. proevoirer sagt:

    Es war ja kein Krieg, aber gut.

  13. Nathan Drake sagt:

    @Moro8484

    Jeder Krieg der die Amerikaner starten basieren auf erfundenen Sachen oder auf Provokation (Pearl Harbour).
    Krieg entsteht nicht. Er wird von Menschen gestartet.
    Ein Game ist aber ein Kunst Medium, wie ein Buch, Film oder Bild.

    Es wäre nur mal schön ein solches Game, nicht von den Amerikanern und ohne Glorifizierung Dieser. Aber ein Solches würde dann vermutlich verboten werden. Denn die Wahrheit will keine Regierung

  14. Nathan Drake sagt:

    was war denn jetzt wieder das Problem an meinem Kommentar? Da geht's um ein Kriegsspiel und man darf nicht mal was dazu schreieben. Bitte diesen Kommentar auch zensieren - ist ja nur für euch Zensuristen gedacht.

    Ich schreib noch Corona, damit das auch funktioniert

  15. VerrückterZocker sagt:

    @proevoirer
    Stimmt es war eine Invasion der völkerrechtlich leider nicht verfolgt wurde und die Amis sind bis heute die Helden in vielen Augen

  16. big ed@w sagt:

    @Resident Diebels.

    Hör auf so einen Unsinn zu babbeln.
    Nur weil etwas existiert ist es noch lange nicht Kunst
    und 99% aller Spiele sind definitiv keine Kunst,sondern Fliessbandware die es in der einen oder anderen Form dutzendfach gab.
    Dort gibt es keinen Funken innovation oder Inspiration.
    Aber seit Pollock auf eine Leinwand gekleckert und Millionen dafür bekommen hat ist anscheinend alles Kunst.
    Da ist es schon mehr Kunst wie Play3 diese Non News für Klicks missbraucht
    um dann etwas später,schwer betroffen natürlich, die Kommentarfunktion zu schliessen.

    Das Spiel ist zu 99.9% nicht Kunst,aber es ist ein hervorragender Heuchel und Eselsimulator ,denn es spült beide Gruppen nach oben,
    und wir wissen ja was immer oben schwimmt.

    1)Der einzige Grund warum dieses Spiel überhaupt noch existiert u produziert wird ist die Kontroversität,
    Ansonsten würde es niemand interessieren u niemand würde es kaufen wenn es 3 Days in Heilbronn heissen würde.

    2)Die Heuchelei besteht jetzt dadrin,dass jeder weiss,dass dieses Spiel niemals gemacht werden würde,wenn diese thematisierten Sachen nicht im Irak sondern zb Israel passiert wäre.
    Dann würden die grössten Sülzer hier ihren Mund nicht aufmachen.
    Bestenfalls in die entgegengesetzte Richtung.
    Aber mit den Irakis kann man es ja anscheinend machen.

    3)Findet hier eine Verkehrung der Opfer-Täter Rollen in dem Spiel statt
    (in etwa so wie bei euch hier im Osten wo wir 2 Eurer Leute angestochen haben und der Sachverhalt zu einem Naziangriff umdeklariert wurde) ,
    da man Leute spielt,die an einem Ort sind an dem sie rein absolut gar nichts zu suchen und für enorm viel Leid gesorgt haben.
    Und sie waren nur zum Wohle der Wall Street Milliardäre u ihrer Ölinteressen dort(wie bereits im Iran als Mossadeqh vom CiA,mi6 u kermit roosevelt gestürzt wurde)
    weil die ehemaligen H!tler Sponsoren(Herbert Walker&Prescott Bush UBC) der Bush Dynasty mit Hilfe der Medien und Politik
    durch eine Lüge(WMD) den Krieg legitimieren konnten,obwohl die Bushs kurz vorher mit der ersten Lüge(yellow cake) gescheitert waren und auch der erste Irak Krieg bereits durch eine Lüge(Brutkästen) Bush seniors legitimiert wurde.

    4)Es ist selbstverständlich auch Heuchelei,wenn man zig
    Spiele u Filme über den Vietnamkrieg machen kann(einen weiteren durch Lügen inszenierten Krieg,da der Tonkin Zwischenfall nie passiert ist) bei dem 3 Millionen Menschen ihr Leben liessen,während man sich über eine Woche lokalem Irakkrieg echauffiert.
    Nur kam bisher auch niemand auf die Idee zb das My Lai Massaker zu glorifizieren und die beteiligten Soldaten als Helden abzufeiern.
    Hier ist es aber anscheinend ok weil die Verbrechen durch die Darstellung der Medien legitimisiert wurden.

  17. Spocht sagt:

    Die Amis haben kein Öl geklaut, das verkauft der Irak heute Größtenteils an die Chinesen. Es gibt Iraker und Exiliraker die sagen war richtig das Saddam weg ist. Jedenfalls könnte dieses Land neu anfangen wenn sich nicht andauernd Islamisten als Alleinherrscher darstellen würden. Die Soldaten dort, haben auch für mich gekämpft, dass ich in relativer Ruhe Playstation zocken und arbeiten kann. Auch muss ich mich nicht mit Politik und Extremismus herumschlagen.

  18. Spocht sagt:

    Der Germane im Ridley Scott Film "Königreich der Himmel" war so einer mit zwei Äxten bewaffnet lange Haare keine Rüstung. Während Franzosen und Engländer edle Rittersleut waren und der Regieherr noch nichts über das Heilige Römische Reich gelesen hatte. Trotzdem fand ich den Film im Direktors Cut okay. Exodus fand ich besser. Wobei es schwer wird viele Dokumente und Zeitzeugen aus dem Spätmittelalter zu finden. Auch weiß man nicht ob in dem Spiel nicht auch fragwürdige Entscheidungen oder gar Verbrechen der US Soldaten thematisiert werden, weil es ja noch nicht verfügbar ist. Ein Cowboyhutträger mit zwei Colts bewaffnet und einem Lasso kommt wohl weder bei der Allgemeinheit oder der Realität gut an.

  19. Moro8484 sagt:

    Spocht was labberst du da? Bush hat ne eigene Ölfirma, der hat sich schön die Taschen vollgestopft.
    Die Amis haben im Irak unter anderem für dich gekämpft, damit du in Ruhe Playstation spielen kannst? Du hast doch dein Verstand verloren.
    Saddam wurde im Iran-Krieg von USA unterstützt.
    Diese Islamisten gabs garnicht zu Saddams-Zeiten, durch den Angriffskrieg der Amis erst.
    Die Vorwürfe waren alle erfunden, nur um in den Irak einzumarschieren.
    Du widerst mich an, das du den Tod von Tausenden Zivilisten ignorierst.

  20. Spocht sagt:

    Saddams russische Waffen aus Amerika alles klar. Beim IS ist auch erst Ruhe gewesen als die USA Rakka und Mosul befreit haben. Der Großteil der zivilen Opfer gehen auf den Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten zurück. Aber jedem seine Meinung.