Six Days in Fallujah: Von Konami fallengelassener Shooter kehrt zurück

Kommentare (16)

Nach zehn Jahren meldet sich "Six Days in Fallujah" zurück. Für die Produktion, die damals von Konami fallengelassen wurde, zeichnen sich ein neuer Publisher und ein neuer Entwickler verantwortlich.

Six Days in Fallujah: Von Konami fallengelassener Shooter kehrt zurück
Der Shooter wurde nach zehn Jahren wiederbelebt.

Von „Six Days in Fallujah“ berichteten wir zuletzt im Jahr 2010. Wenige Monate zuvor zog der Publisher Konami die Reißleine und trennte sich von diesem Projekt. Zu heikel erschien damals das Thema. Denn der First-Person-Militär-Shooter sollte auf den wahren Ereignissen der Zweiten Schlacht von Fallujah basieren, die im Jahr 2004 ausgetragen wurde.

Kaum jemand dürfte damit gerechnet haben, dass „Six Days in Fallujah“ jemals wieder auftauchen wird. Doch tatsächlich kam es heute zu einer zweiten Ankündigung. Die Wiederbelebung erfolgte mit einem neuem Publisher, einem neuem Entwickler und einem komplett neuen Spiel. Entwickelt wird es von Teilen des Führungsteams der ersten „Halo“- und „Destiny“-Spiele. Der Launch soll 2021 für Konsolen und PC erfolgen.

Der Shooter führt euch in den Irak

Die Zweite Schlacht von Fallujah begann im Jahr 2004, nachdem Al Qaeda die Kontrolle über eine der wichtigsten Städte im Irak übernommen hatte. Die Schlacht entpuppte sich als härtester Militärkonflikt westlicher Truppen seit 1986.

Ursprünglich angekündigt wurde „Six Days in Fallujah“ im Jahr 2009 von Atomic Games. Damals gab es noch keinen Konsens darüber, ob Videospiele geeignet seien, anspruchsvolle und herausfordernde Ereignisse aus der echten Welt abzubilden. Inzwischen zieht Victura die Fäden. Es ist eine Publishing- und Produktionsfirma, die 2016 vom ehemaligen Atomic Games CEO Peter Tamte ins Leben gerufen wurde.

„In Zusammenarbeit mit Marines und Soldaten, die in der Schlacht von Fallujah an vorderster Front kämpften, haben Victura und Highwire in mehr als drei Jahren an einzigartigen Technologien und Spielmechaniken gearbeitet. Diese sollen Spieler so nah an die Unsicherheiten sowie Taktiken moderner Gefechte bringen wie kein Videospiel zuvor“, so der Publisher.

Zum Thema

Laut Hersteller haben über 100 Marines, Soldaten sowie irakische Zivilisten, die während der Zweiten Schlacht von Fallujah anwesend waren, dem Entwicklerteam ihre persönlichen Geschichten, Fotographien und Videoaufnahmen zur Verfügung gestellt.

„Das Spiel gibt diesen Geschichten durch Gameplay und Augenzeugenberichte eine Stimme, eingefangen in dokumentarischem Interviewmaterial. Six Days in Fallujah hat den Anspruch, der authentischste Militär-Shooter der heutigen Zeit zu sein und die militärischen sowie zivilen Geschichten mit dem Level an Integrität zu erzählen, das sie verdient haben“, heißt es in der heutigen Pressemeldung abschließend. Nachfolgend seht ihr einen Trailer und Bilder zum Spiel:

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Kommentare

  1. Gaia81 sagt:

    Problem ist bei so spielen die Qualität meistens oft schlechte Grafik, schlechtes gameplay usw aber vielleicht überrascht es ja

  2. Link sagt:

    Ich erinnere mich. Ich erinnere mich auch an die Debatte, die hier auf Play3 stattgefunden hat.
    Das Thema ist heikel, auch wenn man es ansprechend verpackend und vor allem so inszenieren könnte, dass es nicht glorifizierend wird. Ein Antikriegsspiel, ähnlich wie Spec Ops: The Line, zumindest was die Narrative angeht.
    Aber ob das unter Konamis Flagge was wird...

  3. MartinDrake sagt:

    Wenn man sich bei Spec Ops The Line und Last of Us II orientiert was die kritische Auseinandersetzung mit Gewalt und Krieg anbelangt, dann wirds vielleicht spannend.

    Aber wahrscheinlich wirds eine Arschbombe ins Fettnäpfchen

  4. RoyceRoyal sagt:

    Hat mich damals nicht interessiert, heute auch nicht.

    Ganz ehrlich...ich war damals über 20, habe das also mitbekommen. Aber es gibt spannendere Geschichten zu erzählen. Wird halt mit etwas Marketing-Bla garniert. Nach der Beschreibung her wird das nichts.

  5. Buzz1991 sagt:

    Heftig, dass das schon 11 Jahre her ist. Ich hätte aus der Erinnerung heraus so 2012/2013 gesagt.

  6. Kirito- sagt:

    Find Spiele die sich an Realen Szenarien versuchen sehr fragwürdig und wird von mir auch nicht gekauft. Spiele sollten fiktiv bleiben und nicht versuchen etwas zu sein was sind nunmal nicht sind.

  7. Nathan Drake sagt:

    Die Gesichtsanimationen sind leider auf PS3 Niveau, aber sonst sieht es ganz stimmig aus. Ein taktischer Shooter könnte mal wieder kommen. Krieg oder nicht Krieg und wie das Game eventuell auch das ganze "verschönert" und cool macht für Junge, die dann in die Army wollen... naja, muss jeder selber wissen. Ohne Krieg wäre die Welt besser und wir könnten uns ohne schlechtes Gewissen in solchen Games auf die Kappe geben.

  8. SebbiX sagt:

    @link liest du die Artikel auch, die du kommentierst!?

  9. Link sagt:

    @SebbiX: Beruhige dich, habe es überflogen und überlesen.
    Dann ersetze „Konami“ durch „Victura,“ die kennt kein Mensch und es stellt sich die gleiche indirekt von mir formulierte Frage wie zuvor.

  10. ResidentDiebels sagt:

    Spiele sollten fiktiv bleiben und nicht versuchen etwas zu sein was sind nunmal nicht sind.
    -----------------

    @ Kirito

    Sorry, aber was versucht denn Six Days in Fallujah? Sie wollen eine Story über eine Schlachr erzählen. Sie versuchen also nichts zu sein was sie nicht sind.

    Deiner Logik zu folge dürfte es auch nur fiktive Filme geben. Selten so einen Quatsch gehört. Man kann alles als game bringen und gerade so besondere Schlachten wie die von Fallujah sind tausendmal erzähelnswerter als der tausendste Call of Duty mit rakete im Anus Bro shooter.

    Die Gamer versteht kein mensch mehr. Früher hätte man gesagt mutig das sich jemand sowas traut und heute halten sie schlimmere moralpredigten als die FSK.

    Mich interessiert die grafik nicht. Solange das Gunplay in die realistische Richtung geht und nicht das paintball gefühl von Battlefield und COD vermitteln, nur zu.

    Hoffentlich wirds auch einen MP haben. SP shooter sind zu kurzweilig für Vollpreis.

  11. ResidentDiebels sagt:

    Ohne Krieg wäre die Welt besser und wir könnten uns ohne schlechtes Gewissen in solchen Games auf die Kappe geben.
    ---------------------------------------------------

    @ Nathan Drake

    Hör bitte auf mit der Heuchelei. Wenn du ein schlechtes Gewissen bei einem Kriegsshooter hast dann hättest du vor langer zeit mit dem Zocken aufhören müssen.

    Kein Mensch braucht ein schlechtes gewissen bei einem Ego Shooter zu haben. Das sind Geschichten die erzählt werden, mir egal ob und was glorifiziert wird. Das ist dem Spieldesigner überlassen. Wann haben Gamer eigentlich aufgehört games der unterhaltung wegen zu zocken und angefangen pseudo moral Thesen aufzustellen?

    Aber gibt hunderte Games wo Drogenkonsum, Gang Kultur und Pros.titution Glorifiziert wird, besonders bei GTA, da macht keiner sein Mund auf.

    Einfach schlimm diese Heuchelei.

    P.S: Und nein die welt wäre nicht besser dran ohne Krieg. Es gibt immer, gerade im Nahen Osten psychopaten die meinen andere Unterdrücken zu müssen. Ihr solltet euch mal mit Geschichte befassen und nicht einfach den mist aus den Nachrichten übernehmen, die nur drauf abzielen die Leute gegen eine bestimmte Sache aufzuhetzten.

  12. Nocturne652 sagt:

    Interessantes und ambitioniertes Projekt. Werde ich definitiv im Auge behalten.

    Spec Ops: The Line fand ich damals super. Vielleicht gelingt hier auch so etwas.

  13. triererassi sagt:

    @Resident du solltest dich echt Mal mit dem Thema Geschichte auseinander setzen;)

  14. James T. Kirk sagt:

    Musik wird auf jeden Fall gut. Im Grunde wird das Spiel jetzt vom alten Bungie fertiggestellt.

  15. Sascha.Henning sagt:

    ich hab zufällig vor ein paar tagen an das spiel und die debatte denken müssen !

  16. SebbiX sagt:

    @link ich bin völlig ruhig, keine Angst. Nur weil ich über dich den Kopf schütteln es es nicht das ich aufgebracht bin 🙂