Biomutant: Studio-Chef äußert sich zur Performance und nennt weitere Gameplay-Details

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Im zweiten Teil des GamingBolt-Interviews mit Studio-Chef Stefan Ljungqvist geht es um die Performance, den Umfang des Spiels und zahlreiche Details zum Gameplay. Unter anderem haben wir erfahren, dass es zwei verschiedene Enden geben wird.

Biomutant: Studio-Chef äußert sich zur Performance und nennt weitere Gameplay-Details
"Biomutant" erscheint am 25. Juni für PS4, Xbox One und PC.

Gestern berichteten wir über ein Interview mit dem Studio-Chef von Experiment 101, in dem ausführlich über das Open World-RPG „Biomutant“ gesprochen wurde. Unter anderem haben wir erfahren, wie lange ihr für einen Spieldurchlauf benötigt, wie groß die Spielwelt ist und ob für die Zukunft weitere Inhalte geplant sind. Das war aber noch längst nicht alles: Darüber hinaus wurde auf die Performance, das Gameplay und die Story eingegangen.

1080p und 30 FPS – Verbesserte Performance auf der PS5

Weil es sich bei „Biomutant“ um ein Spiel für die inzwischen abgelöse Konsolengeneration handelt, bekommt ihr eine Full HD-Auflösung und 30 Bilder pro Sekunde geboten. Dank der Abwärtskompatibilität der neuen Konsolen läuft der Titel natürlich auch auf der PS5 und der Xbox Series X/S. Hier soll die stärkere Hardware genutzt werden und demzufolge eine bessere Performance ermöglicht werden.

Genauere Angaben machte der leitende Entwickler leider nicht. Auch auf die Frage, ob es mehrere Grafikmodi geben wird, ging Ljungqvist nicht ein.

Der hohe Umfang war die größte Herausforderung

In einem anderen Abschnitt des Interviews äußerte sich Ljungqvist zur langen Entwicklungszeit und wie sich die unzähligen Verbesserungen auf die letztendliche Spielerfahrung auswirken. Er teilte mit, dass der hohe Umfang des Spiels die größte Herausforderung darstellte, weil das Entwicklerstudio aus gerade einmal 20 Mitarbeitern besteht. Der Chef wollte sicherstellen, dass das Spiel in einem erstklassigen Zustand erscheinen kann. Inzwischen läuft „Biomutant“ genau so, wie die Entwickler es sich vorgestellt haben.

Wegen der anfänglichen Kritik am Spielumfang haben die Entwickler gemeinsam mit Publisher THQ Nordic beschlossen, den Umfang drastisch zu erhöhen. Statt 80.000 Wörter sind nun 250.000 Wörter im Spiel enthalten.

Die Auswirkungen eurer Entscheidungen, diverse Fortbewegungsmittel und mehr

Als Nächstes wurde gefragt, ob es mehrere Enden geben wird und wie sich die getroffenen Entscheidungen darauf auswirken. Ljungqvist bestätigte, dass es zwei verschiedene Enden geben wird. Eure Entscheidungen werden am Ende eures Abenteuers reflektiert. Zudem wird der sogenannte Stammeskrieg mehrere Ausgänge haben. Das hängt davon ab, welchem Stamm ihr euch anschließt und wie ihr euch gegenüber anderen Stämmen verhält.

Auch die Fortbewegung durch die Spielwelt wurde angesprochen. Manche Gebiete sind derart verschmutzt, dass ihr es nur mit dem Skiff-Boot oder einem Mech-Roboterdurchqueren könnt. Abgesehen davon stehen euch diverse Fortbewegungsmittel zur Auswahl. Dazu zählen Reittiere, Jetpacks und Flugtiere.

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Zu guter Letzt wurde die Deadzone angesprochen. Dabei handelt es sich um sauerstoffarme Bereiche, weshalb ihr entweder eines der erwähnten Fortbewegungsmittel oder einen Schutzanzug benötigt. Ansonsten gibt es Areale, in denen es sehr heiß oder kalt ist. Selbst radioaktiv verseuchte Gebiete sind enthalten. Immer wenn ihr eine Deadzone betreten möchtet, braucht ihr entsprechende Schutzausrüstung oder gewisse Fähigkeiten.

Dieses Risiko wird sich für euch definitiv auszahlen, weil in diesen Bereichen hochwertige Beute zu finden ist. In einigen Story-Missionen seid ihr ohnehin gezwungen, euch in die Deadzone zu begeben.

Ob „Biomutant“ die Presse und die Fans überzeugen kann, erfahren wir am 25. Mai.

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Kommentare

  1. 3DG sagt:

    30 fps. Perfekt

  2. st0nie sagt:

    Wenn es keinen Modus für 60fps auf der PS5 gibt, werde ich es erstmal lassen. Finde aber 1080p/30 auf der PS4 Pro auch schon schwach

  3. Obito sagt:

    1080@30 sind ernüchternd. Hoffe, da kommt noch ein patch der wenigstens 1080@ 60 bringt. mindestens

  4. RikuValentine sagt:

    Da es halt die PS4 Version darstellt die auf ner PS5 läuft kann die ohne Patch eben nicht besser sein. Da müsst ihr dann eben abwarten.

  5. Wassillis sagt:

    Da bin ich raus.

  6. Akuma02 sagt:

    Was? Auf ps5 nur Full HD? Ist hoffentlich ein Scherz..4k 30 fps wäre ich dabei ansonsten bin ich auch raus

  7. RikuValentine sagt:

    Es ist die PS4 Version die auf einer PS5 läuft. Es ist nicht gepatched oder sonst was. Also wird es nur automatisch skaliert.

  8. Senad 77 sagt:

    30 fps und das bei nur 1080 p .
    Also auf der PS5 spiele ich das nicht. Bin raus.

  9. naughtydog sagt:

    Wenn ich daran zurückdenke, wieviel Spaß wir damals mit dem ersten Quake (in 320x200) hatten, muss ich mich über manche Kommentare echt wundern. Wenn 1080p nicht ausreicht, ist die Glotze wohl zu groß. Ein gutes Spiel ist ein gutes Spiel. Auf der PS5 läuft das sicherlich mit mehr als 30 frames. Hierfür wird man bestimmt auch keinen Patch brauchen. Das Ding kommt erst noch raus und die PS5 gibt es schon lange genug, warum sollten die das erst nachträglich noch implementieren müssen?!