Embracer Group: Übernahme der Marvel-Marken könnte Disneys Zustimmung voraussetzen

In dieser Woche kündigte die Embracer Group die Übernahme der nordamerikanischen Sparte von Square Enix an. Wie Mitbegründer und Group-CEO Lars Wingefors bestätigte, sind allerdings noch nicht alle Details der Übernahme unter Dach und Fach. So könnte der Kauf der beiden Titel "Marvel's Avengers" beziehungsweise "Marvel's Guardians of the Galaxy" zunächst die Erlaubnis von Disney voraussetzen.

Embracer Group: Übernahme der Marvel-Marken könnte Disneys Zustimmung voraussetzen

"Marvel's Avengers" konnte die internen Erwartungen nicht erfüllen.

Wie die Embracer Group am gestrigen Montag bekannt gab, wird das Studio die komplette nordamerikanische Sparte von Square Enix übernehmen – inklusive aller Marken und Studios.

Schnell stellte sich hier die Frage, ob auch „Marvel’s Avengers“ (Crystal Dynamics) und „Marvel’s Guardians of the Galaxy“ (Eidos Montreal) Bestandteil des Deals sein werden. Dahingehend äußerte sich Lars Wingefors, Mitbegründer und Group-CEO der Embracer Group, in einem aktuellen Statement und wies darauf hin, dass sein Unternehmen im Zuge des Kaufs alle Titel erwerben wird, die von den übernommenen Square Enix-Studios entwickelt wurden.

Im Fall von „Marvel’s Avengers“ beziehungsweise „Marvel’s Guardians of the Galaxy“ könnte es allerdings sein, dass zunächst die Zustimmung des Lizenzinhabers eingeholt werden muss – in diesem Fall Disney.

Zukunft der beiden Titel noch in der Schwebe

„Alle Spiele, die von den Studios entwickelt wurden, sind in der Transaktion enthalten. Allerdings sind eine Reihe von externen Genehmigungen von externen Parteien erforderlich, um diese Transaktion abzuschließen. Und potenzielle Lizenzgeber, wie Sie hier erwähnt haben, könnten eine dieser erforderlichen Genehmigungen sein“, so Wingefors. Wie es mit den beiden Marken beziehungsweise Titeln weitergeht, bleibt also abzuwarten.

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Auf die Frage angesprochen, ob beispielsweise „Marvel’s Avengers“ unter der Schirmherrschaft der Embracer Group weiter unterstützt und weiterentwickelt werden könnte, ergänzte Wingefors: „Ich erwarte, dass keine nennenswerte kommerzielle Vereinbarung in Bezug auf diese Studios oder die Transaktion von Regulierungspartnern oder Geschäftspartnern abgelehnt werden. Das bleibt jedoch abzuwarten.“

Der Kaufpreis für Square Enix‘ nordamerikanische Sparte liegt bei rund 300 Millionen US-Dollar.

Quelle: Gamingbolt

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