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God of War Ragnarök im Test: Das epische Finale der nordischen Saga?

Endlich ist "God of War Ragnarök" in greifbarer Nähe! Ob sich die vier Jahre des Wartens gelohnt haben, verraten wir euch in unserem großen Test.

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9.5

"God of War Ragnarök" erscheint am 9. November 2022 für PlayStation 4 und PlayStation 5.

Nachdem Sonys Santa Monica Studio im Jahr 2018 die gefeierte „God of War“-Reihe erfolgreich in eine neue Richtung lenken konnte, steht nun das große Finale der jüngsten Saga des Franchise an. Vier Jahre später steht nun die Götterdämmerung bevor und Ex-Kriegsgott Kratos sowie sein Sohn Atreus befinden sich mittendrin. Doch haben sie wirklich eine Chance, den Weltuntergang abzuwenden? Darauf gehen wir euch in unserem großen „God of War Ragnarök“-Test ein!

Lässt sich das Schicksal verändern?

Seit ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer ist einige Zeit vergangen und inzwischen hat der Fimbulwinter die Länder Midgards fest in seinem eisigen Griff. Der Countdown zu Ragnarök hat begonnen! Kratos möchte mit dem drohenden Ende der Welt möglichst wenig zu tun haben, doch nachdem er und sein Sohn in ihrem Zuhause unerwarteten Besuch erhalten, erkennen sie allmählich, dass sie womöglich nicht ewig nur an der Seitenlinie werden stehen können.

So müssen sie sich einmal mehr auf eine Reise durch die Welten der nordischen Mythologie begeben, um einen Weg zu finden, weiterhin ein möglichst unbehelligtes Leben führen zu können. Allerdings haben nicht nur alte Feinde, sondern auch neue Gefahren es auf das Vater-Sohn-Gespann abgesehen – und nicht nur das: Das Schicksal selbst scheint gegen sie zu sein. Werden sie einen Weg finden, um sowohl die Götter als auch ihr eigenes Schicksal überwinden zu können?

Die Antwort darauf werden wir euch natürlich nicht geben, dafür müsst ihr „God of War: Ragnarök“ schon selbst spielen. Was wir euch verraten können, ist, dass Kratos‘ und Atreus‘ neuestes Abenteuer vollgestopft ist mit emotional berührenden, herzzerbrechenden wie atemberaubenden Momenten. Es ist diesbezüglich ein von Anfang bis Ende episch präsentiertes, absolut würdiges Finale der nordischen Saga, was vor allem den hervorragend gezeichneten Charakteren zu verdanken ist.

Kenne deinen Feind

Den emotionalen Kern des Games bilden selbstverständlich erneut Kratos und sein Sohn, deren Dynamik sich etwas verändert hat. Inzwischen ist Atreus nicht nur größer und älter geworden, sondern versucht ebenfalls, seinen eigenen Weg zu gehen. Dabei gerät er immer wieder mit seinem Vater aneinander, der lernen muss, seinem Filius größere Freiheiten zu gewähren und ihm bei dem, was er tut, zu vertrauen. Eine Entwicklung, die dem Spartaner sichtlich schwer fällt.

Atreus auf der anderen Seite will sich beweisen. Er verfolgt, sehr zum Leidwesen seines Vaters und seiner Freunde, eigene Ziele und will für sich Antworten finden. Eine Frage, die ihn besonders quält, ist, warum er in einer Prophezeiung Loki genannt. Diese ausufernde Suche nach Antworten ist es letztendlich, die die Beziehung zu Kratos auf eine harte Probe stellt und zu einigen Problemen führen soll. Atreus spielt diesmal somit eine wesentlich aktivere und größere Rolle.

Apropos Probleme: Im Zentrum des Konflikts von „God of War Ragnarök“ stehen diesmal die Asen als neue feindliche Fraktion. Angeführt von Allvater Odin verfolgen diese ihre eigenen Ziele, doch immer wieder kreuzen sich ihre Wege mit denen unseres Vater-Sohn-Gespanns. Anders als noch in älteren Teilen der langlebigen Spielereihe erhalten wir diesmal einen tiefen Einblick in die Welt der Gegner und können so ihre Motivationen nachvollziehen.

Odin strebt, wie in den nordischen Sagen, nach Wissen und will dafür Atreus für sich gewinnen, da er glaubt, der Junge könne ihm bei seinem Vorhaben helfen. Die Ereignisse rund um Thors Söhne haben andere Bewohner Asgards jedoch noch nicht vergessen, weshalb zum Beispiel Thor endlich auf den Plan tritt und keinen Hehl daraus macht, dass er für Atreus und dessen Vater nicht sonderlich viel übrig hat.

Doch nicht alle neuen Charaktere wollen unsere beiden Hauptcharaktere einen Kopf kürzer machen. Eine weitere zentrale neue Figur ist die Riesin Angrboda, die ebenfalls eine besondere Verbindung zu Kratos‘ Sohn aufbaut. Ihre gemeinsamen Szenen bieten einige wirklich berührende Momente, in denen sie sich nicht nur näher kommen, sondern auch immer wieder darüber diskutieren, ob sich das Schicksal womöglich doch verändern lassen könnte.

Daraus entwickeln Santa Monica Studio einen spannenden Konflikt, der ausgezeichnet erzählt und präsentiert ist. Die Dialoge sind vortrefflich geschrieben und passen perfekt zu den verschiedenen Charakteren, was dabei hilft, diese reichhaltige Fantasy-Welt glaubhaft zum Leben zu erwecken. Darüber hinaus kehrt die hochklassige One-Shot-Kamera des Vorgängers zurück, das Geschehen ist eine einzige lange Kamerafahrt ohne Schnitte, und bietet erneut tolle Szenen!

Des Weiteren dürfen sich Fans auf ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten freuen. Freya ist etwa nicht sonderlich gut auf Kratos und Atreus zu sprechen, während die zwei Zwerge Brokkr und Sindri Himmel und Hölle in Bewegung setzen würden, um ihren beiden Freunden zu helfen. Die bekannten Figuren werden diesmal tiefer ergründet, was zu einigen überraschenden Entwicklungen führt, die ihr unbedingt selbst erleben solltet. Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr Santa Monica Studio seit den Anfängen der Reihe als Geschichtenerzähler gewachsen sind und insbesondere Kratos zu einem komplexen Charakter geformt haben.

Der Tod kann mich haben, wenn er mich verdient

Bezüglich des Gameplays baut das Team auf dem überaus starken Fundament des Vorgängers auf und erweitert dieses in „God of War Ragnarök“ in nahezu jeder Hinsicht: Uns erwarten mehr Welten zum erkunden, mehr Nebenmissionen zum verfolgen, mehr Monster zum bekämpfen und mehr Optionen in den Scharmützeln. Richtig gelesen, diesmal dürfen wir uns tatsächlich in allen neun Welten der nordischen Mythologie umsehen und diese halten allerlei Überraschungen bereit.

Zudem hat jede der Welten eine eigene visuelle Identität. Einige Orte sind eher unwirtlich, während in anderen das Leben gedeiht. Eisige Landschaften wechseln sich mit saftig grünen Wiesen, dichten Wäldern und bedrohlich anmutenden Lavabächen ab. Die Spielwelt ist schlichtweg wunderschön gestaltet und bietet diesmal auch mehr Dörfer und verlassene Ruinen zum erkunden als der vorherige Teil. Alle Bereiche trumpfen dabei mit zahlreichen kleinen Details auf, die die Umgebungen regelrecht greifbar machen.

Wirklich genießen könnt ihr die in der Regel jedoch erst, nachdem ihr etwas aufgeräumt habt. Zahlreiche Monster wollen Kratos, Atreus und ihren Freunden ans Leder, weshalb es natürlich wieder jede Menge brachiale Action gibt. Eine Stärke, für die die Reihe seit jeher bekannt ist. Wie zuvor bereits erwähnt, gibt es neben einigen altbekannten Feinden auch diverse neue Gegnertypen, vor denen ihr euch in den neun Welten in Acht nehmen müsst und für die ihr neue Taktiken braucht. Bei vielen Gegnern, gerade auf mehreren Ebenen, kann die Übersicht allerdings im Eifer des Gefechts wegen der nahen Kamera auch mal etwas untergehen.

Außerdem gibt es diesmal deutlich mehr Bosskämpfe als noch in „God of War“ (2018). Ein Kritikpunkt, um den sich die Entwickler gekümmert haben. Viele dieser mächtigen Gegner haben es auch wirklich in sich und speziell die Kämpfe gegen die Story-Bosse sind toll inszeniert und haben oft einen eigenen Kniff. Einige haben beispielsweise Schwachpunkte, die ihr gezielt ausnutzen müsst, was diese Konfrontationen angenehm strategisch und diese Duelle zu echten Highlights macht.

Doch wie Kratos so schön sagt: „Der Tod kann mich haben, wenn er mich verdient.“ Um das frühzeitige Game Over abzuwenden, hat der grimmige Ex-Kriegsgott glücklicherweise erneut seine Leviathanaxt griffbereit und auch seine ikonischen Chaosklingen darf er diesmal wieder von Anfang an über den Bildschirm wirbeln lassen, was sich dank einer wirklich vorbildlichen Einbindung der Features des DualSense-Controllers brachialer anfühlt denn je. Jeder Axtwurf, jeder Hieb mit den Klingen, jeder Stein beim Klettern ist aufgrund des haptischen Feedbacks spürbar und zog uns so noch mehr ins Geschehen hinein.

Mit euren Waffen durch die Gegner zu pflügen, fühlt sich einmal mehr wunderbar wuchtig an und es macht schlichtweg großen Spaß, Gegner mit der Axt einzufrieren, sie mit Kratos‘ Fäusten und seinem Schild zu bearbeiten, weitere Attacken mit letzterem zu kontern und den Kampf schließlich mit einem heftigen Finisher zu beenden. Und ja, diesmal geht der Geist Spartas wieder etwas rabiater zu Werke. Der Gewaltgrad wurde gerade bei den Exekutionen der Feinde sowie in einigen Cutscenes im Vergleich zum Vorgänger angehoben, auch wenn es noch immer zahmer als im antiken Griechenland zugeht.

Außerdem wurde das Waffenarsenal des Ex-Kriegsgottes um einen neuen Argumentationsverstärker erweitert. Worum es sich bei dieser neuen Waffe genau handelt, möchten wir euch an dieser Stelle noch nicht verraten, doch sie fügt sich sehr gut ins Spiel ein und passt zudem überaus gut zu Kratos. Und nicht nur in den Kämpfen ist diese neue Waffe ein echter Lebensretter, mit ihr könnt ihr auch zuvor noch unzugängliche Areale erreichen. Es gibt somit wieder ein gewisses Maß an Backtracking durch die zumeist eher linearen Levels, doch oft sind die Belohnungen es wert, noch einmal in alte Bereiche zurückzukehren.

Neun Welten voller Beute und Geheimnisse

Selbstverständlich plündert ihr auf eurem Streifzug durch die neun Welten einmal mehr allerlei Truhen, von denen einige ziemlich gut versteckt sind oder erst nach dem Lösen eines Rätsels geöffnet werden können. Darin findet ihr neben Hacksilber, der Währung des Spiels, auch immer wieder neue Rüstungsteile und Perks für euer Amulett. Die können, wie eure Waffen, in maximal neun Stufen aufgewertet werden, um so das volle Potential aus zunächst unscheinbaren Items herauszukitzeln. Auf diese Weise könnt ihr Kratos und Atreus etwas mehr an euren bevorzugten Spielstil anpassen.

Des Weiteren dürft ihr mit euren gesammelten Erfahrungspunkten, die ihr für erledigte Gegner und abgeschlossene Story- sowie Nebenmissionen erhaltet, auch wieder Kratos verbessern – diesmal natürlich für drei Waffen. Hier könnt ihr neue Attacken freischalten oder die Effekte eurer Angriffe anpassen, um so in den Kämpfen noch taktischer vorgehen zu können. Zudem dürft ihr ebenfalls eure Spezialattacken sowie die Fähigkeiten eurer Begleiter hochleveln.

Somit bietet „God of War Ragnarök“ ziemlich viel spielerische Abwechslung und den Entwicklern ist es gerade im Rahmen der Story-Missionen sehr gut gelungen, die verschiedenen Elemente miteinander zu verbinden. Weder die Erkundung der Levels noch die Kämpfe nehmen zu viel Zeit in Anspruch und auch die Übergänge zwischen Gameplay und Zwischensequenzen ist noch etwas geschmeidiger gelungen als im ohnehin schon ausgezeichneten Vorgänger.

Dank der fünf verfügbaren Schwierigkeitsgrade dürften hierbei sowohl Gelegenheitsspieler als auch Core-Gamer voll auf ihre Kosten kommen und ihr erhaltet mit „God of War Ragnarök“ ein wirklich prall gefülltes Paket. Allein um die Story des Spiels abzuschließen, benötigten wir während unseres Tests rund 25 Stunden. Danach ist, wie zuvor bereits angerissen, noch längst nicht Schluss: Mit den zahlreichen Nebenmissionen, die in ihrer Qualität etwas schwanken – einige sind eigene Storylines, die die Charaktere ausbauen, andere wiederum eher generisch -, könnt ihr für einen kompletten Walkthrough gut 50 Stunden und mehr einplanen.

Nach dem Abschluss der Story warten zudem noch mehrere gefährliche optionale Bosse auf euch, von denen es einige wirklich in sich haben! Andere werden allerdings auch recycelt, was bedeutet, dass ihr mehrfach gegen sie beziehungsweise Vertreter derselben Art antreten müsst. Diese Kämpfe machen dank des exzellenten Kampfsystems zwar auch wirklich viel Spaß, doch sie nutzen sich mit der Zeit ehrlich gesagt ebenso etwas ab und reichen somit nicht ganz an die besten Duelle des Spiels heran. Das sonstige sehr hohe Niveau des Titels kann deshalb nicht immer gehalten werden.

Wunderschöne Götterdämmerung

Audiovisuell präsentiert sich Kratos, wie ihr auf den Screenshots im Artikel sehen könnt, einmal mehr in wahrlich bestechender Form! Bereits der Vorgänger sah auf der PlayStation 4 schlichtweg hervorragend aus und selbiges gilt nun auch für „God of War Ragnarök“. Die Charaktermodelle der Hauptfiguren glänzen mit zahlreichen feinen Details und insbesondere die Mimik von Kratos und Atreus ist ausgesprochen gut gelungen. Selbst kleinste Bewegungen, etwa ein Beben der Lippen, sind erkennbar und machen die emotionalen Höhepunkte des Games noch kraftvoller.

Darüber hinaus glänzen die neun Welten des Action-Abenteuers in prächtigen Farben, vor allem natürlich dann, wenn ihr einen entsprechenden Fernseher euer Eigen nennt. In 4K mit HDR und VRR sieht das Spiel umwerfend schön aus: Bäume wiegen sich im Wind, das Wasser glitzert, Tiere flitzen umher. Die verschiedenen Abschnitte der Spielwelt sind stets ungemein atmosphärisch und gerade bei einigen Aussichtspunkten ließen wir den Blick gerne hinaus in die weite Landschaft schweifen. Diesmal gibt es auch mehr Dörfer zu entdecken, allerdings ist die Welt deshalb insgesamt nicht lebendiger als im Vorgänger.

Apropos Vorgänger: Da der bereits wunderschön aussah, fallen die Unterschiede im Nachfolger eher überschaubar aus. Alles wirkt etwas feiner und die PlayStation 5-Version profitiert zudem von, wenn sie denn überhaupt vorkommen, sehr kurzen Ladezeiten und einer flüssigeren Framerate. Aufgrund der sechs (PS5) beziehungsweise drei (PS4) Darstellungsmodi könnt ihr das Spiel hinsichtlich der Performance zudem etwas an eure Vorlieben anpassen. Höhere Auflösung und mehr Details können ebenso priorisiert werden wie eine deutlich höhere Bildwiederholungsrate oder auch ein Mittelweg zwischen Auflösung und Performance.

In unserer Testversion lief „Ragnarök“ dabei bereits sehr rund. Während unseres Playthroughs sind uns lediglich ein paar kleine Grafikfehler, ab und an nachladende Texturen sowie wenige unsaubere Animationen aufgefallen. Von groben Fehler, etwa Glitches, Bugs oder Abstürzen, blieben wir verschont. Lediglich einmal mussten wir einen Checkpoint neu laden, da ein Event nicht getriggert wurde und Kratos in einer Animation gefangen war. Angesichts der gebotenen sehr hohen Qualität und des generell sehr poliert wirkenden Zustands und der Größe des Games sind diese Ungereimtheiten jedoch kaum der Rede wert.

Über Sounddesign und Soundtrack können wir indes nur lobende Worte verlieren. Komponist Bear McCreary hat wie schon beim Vorgänger fantastische Arbeit abgeliefert und untermalt mit seinen Melodien gekonnt sowohl die epischen Actionszenen als auch die kleinen, gefühlvollen, zwischenmenschlichen Momente nahezu perfekt. Abgerundet wird all dies durch eine rundum gelungene deutsche Sprachausgabe mit hervorragend aufgelegten deutschen Sprechern, die der ebenfalls tollen englischen Originaltonspur in Nichts nachsteht. Hier erwartet euch ein audiovisueller Leckerbissen, der eines großen Finals absolut würdig ist.

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Ihr merkt also schon: Mit dem Abschluss der nordischen Saga erwartet euch ein in so ziemlich jeder Hinsicht sehr gutes Action-Abenteuer, das seinem großen Namen gerecht wird. Ihr solltet jedoch keinen ähnlich krassen Umbruch wie noch im Vorgänger erwarten. Die Devise von Santa Monica Studio lautete eher „Evolution statt Revolution“, weshalb die Stärken von „God of War“ (2018) gekonnt ausgebaut und gleichzeitig verschiedene Schwächen ausgemerzt wurden. Es ist somit kein radikal anderes Erlebnis, doch das ändert nichts daran, dass euch hier eine rundum gelungene Fortsetzung erwartet.

9.5

Wertung und Fazit

PRO
  • Emotionales wie gleichermaßen bildgewaltiges Finale der nordischen Saga
  • Neue Charaktere fügen sich gut in die Story ein, während Kratos & Co. nachvollziehbar weiterentwickelt werden
  • Hervorragendes und herrlich wuchtiges Kampfsystem
  • Frische Gameplay-Mechaniken sind willkommene Ergänzungen
  • Mehr Bossgegner, Nebenmissionen und Wege, die neun Welten zu erkunden
  • Audiovisuell ein prächtiges Erlebnis
  • Sehr gute DualSense-Einbindung
CONTRA
  • Kamera in den Kämpfen nicht immer optimal
  • Qualität der Nebenmissionen etwas schwankend
  • Kleine technische Ungereimtheiten

God of War Ragnarök im Test: Das epische Finale der nordischen Saga?

Seit dem Ende des Vorgängers konnten wir es kaum erwarten, in "God of War Ragnarök" erneut mit Kratos und Atreus durch die Welten der nordischen Mythologie zu streifen. Das Warten auf das große Finale der neuesten Saga der Reihe hat sich definitiv gelohnt und besticht vor allem mit seiner grandios inszenierten wie erzählten Geschichte, in der Vater und Sohn beide über ihre Grenzen hinausgehen müssen, wenn sie einander nicht verlieren wollen.

Doch nicht nur narrativ kann der Titel punkten, sondern auch mit seinem Gameplay. Insbesondere das nach wie vor wunderbar brachiale, nun noch etwas komplexere Kampfsystem geht geschmeidig von der Hand und es ist einfach eine Freude, sich durch die diversen Gegnertypen zu schnetzeln. Abseits der wuchtigen Action geht es zwar ruhiger, doch nicht weniger aufregend zu, denn in den neun Welten gibt es allerhand zu entdecken. Dieser Gameplay-Mix hat uns erneut für dutzende Stunden an den Controller gefesselt.

Großartig anders fühlt sich das Spiel im Vergleich zu seinem Vorläufer zwar nicht an, doch wir würden deshalb nicht so weit gehen, es nur als ein "God of War 1.5" zu bezeichnen. Das, was zuvor funktioniert hat, wurde sinnvoll verbessert und viele Probleme, die der vorherige Teil noch hatte, wurden gekonnt entfernt. Angesichts all der Neuerungen und Verbesserungen ist dies eine vollwertige Fortsetzung sowie ein würdiger Abschluss der nordischen Saga.

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Kommentare

StudienWolf

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StoneyWoney

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