Destiny 3 erscheint 2020 trotz Trennung von Activision, sagt Analyst

Kommentare (8)

Wie geht es nach der Trennung von Activision und Bungie mit der "Destiny"-Reihe weiter und wann kommt der dritte Teil? Geht es nach den Analysten von Cowen and Company, war die Trennung für die Marke gut. "Destiny 3" ist laut dem Bericht im kommenden Jahr zu erwarten.

Destiny 3 erscheint 2020 trotz Trennung von Activision, sagt Analyst

Nachdem Activision und Bungie heute bekannt gegeben haben, dass man in Zukunft getrennte Wege geht, gibt es nun die ersten Spekulationen zur Zukunft der „Destiny“-Reihe. Es wurde bereits bestätigt, dass Bungie die Rechte für die Serie behalten kann, sodass das Studio das Publishing und den Support zunächst allein sicherstellen wird.

Es stellt sich nun aber die Frage, ob beziehungsweise wann das Studio mit dem ursprünglich geplanten „Destiny 3“ den Abschluss der geplanten Trilogie liefert.

Destiny 3 kommt 2020?

Wie die Analysten von Cowen and Company in einem aktuellen Investorenbericht mitteilen, erwarten sie, dass Bungie den dritten Teil 2020 in den Handel bringt. Zwar war ursprünglich geplant, dass die Ableger der Reihe alle zwei Jahre erscheinen, doch diese Planung haben die Entwickler offenbar abgeändert. Das sei laut den Analysten auch ein denkbarer Grund, warum sich die beiden Unternehmen getrennt haben.

Mit „Destiny“ und „Destiny 2“ konnte laut der Einschätzung von Cowen and Company nicht der von Activision gewünschte stetige Gewinnstrom eingebracht werden. Der Publisher wird sich in Zukunft wohl verstärkt auf beliebte Marken wie „Call of Duty“ konzentrieren. Das Geld sei besser in Marken investiert, die die Erwartungen der Fans erfüllen als bei denen, die sie verfehlen.

Zum Thema: Bungie: Trennt sich von Activision – Rechte an Destiny-Marke werden übernommen

Die Analysten gehen davon aus, dass Bungie eine überschaubare Summe an Geld für die Publishing-Rechte an „Destiny“ gezahlt hat.   In dem Bericht heißt es:

„Letztendlich sind wir der Meinung, dass diese Entscheidung wahrscheinlich die beste für Destiny als Franchise ist, da wir der Meinung sind, dass zwei Chefköche in der Küche mit etwas unterschiedlichen Ansichten einige Probleme mit dem Entwicklungsprozess verursacht und das Spiel in einige Sackgassen geführt haben.

Destiny war ein lohnender Versuch von Activision, ein weiteres Eckpfeiler-Franchise aufzubauen, eines, das nicht ganz so ausfiel, wie sie es sich erhofft hatten (was die hohe Schwierigkeit, ein erfolgreiches Geschäft mit Live-Service-Games aufzubauen und zu führen, erneut unterstreicht)” 

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Kommentare

  1. Caprisun sagt:

    Destiny ist eh TOT. Selber Schuld

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  2. Neutrino sagt:

    Kann nur gut sein.
    Activision ist schon lange ein Gammelverein, die nur den schnellen Dollar wollen aber keine Qualität.
    Da haben sie bestimmt Bungie gedrängt, schnell was hinzu rotzen.
    Konnte man ja bei Destiny 2 am Anfang sehr gut sehen.
    Hoffe D3 wird wieder so gut wie D1.

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  3. bulku sagt:

    D1 war und ist k.a.c.k.e!(mMn)

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  4. Khadgar1 sagt:

    Wenn es wie der erste wird, nur mit Story und keinem unglaublich repetitiven und langweiligen Endgame könnte es ganz spassig werden.

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  5. 3DG sagt:

    Bungie ist eh nicht mehr das Studio das Halo gemacht hat. Das waren sie auch nicht als destiny 1 kann. Wie viele waren das noch vom Original Studio dabei? 2 oder 3 höchstens. Der Name hat halt gewicht gehabt. Trotzdem, optisch und von der Steuerung her sind es gut Spiele, der rest ist jedem selbst überlassen wie er es findet. Fur mich wars langweilig wie alle mmos

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  6. Nudelz sagt:

    Wenn man sieht was Bungie alles für Destiny 1 alles geplant hatte und was Activision alles gestrichen hatte dann brauchte man sich auch nicht wundern das viele von Bungie gegangen sind. Klar wenn eine Firma wie Activision an der Tür klopft mit den finanzielen Möglichkein ist es schwer nein zu sagen aber man sollte sich dann doch mal überlegen ob man sich dann so beschneiden lassen möchte in seiner Entscheidungsfreiheit.
    Destiny 1 hatte damals nur so großen Erfolg weil es einfach keine Konkurrenz zu diesem Zeitpunkt gab sie haben das Sommerloch Mai bis August/September für sich genutzt.

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  7. James T. Kirk sagt:

    @Nudelz
    "Wenn man sieht was Bungie alles für Destiny 1 alles geplant hatte und was Activision alles gestrichen hatte"

    Wie oft denn noch? BUNGIE HAT DAS ALLES GESTRICHEN!!! Jetzt verstanden?

    Activision hatte nur einfluss beim Marketing.

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  8. Starfish_Prime sagt:

    @bulku

    D1 war aber nicht für die breite Masse geschaffen worden. Mit TTK wurden die Tore mehr und mehr geöffnet. Viele Day one Gamer von D1 hatten sich zurecht beschwert . D2 wurde dann "einfacher" und viele D1 -Gamer damit verschreckt und teilweise verjagt. Und bitte behauptet nicht irgend etwas anderes. Der Kommentarbereich war wochenlang voll mit Posts von enttäuschten Spielern und Leuten die nur dummes Zeug daher reden wollten. Wenn D3 erfolgreich sein soll, müssen sie sich strecken. Ich habe beide Teile gespielt und bin im Moment noch nicht bereit , mich ein drittes mal in das Abenteuer zu stürzen. Den Schmelztiegel verhunzen sie immer mehr, oder im Umkehrschluss sind zu wenige Spielmodi geboten, einen Spielmodus auszuwählen, der einen persönlich am ehesten taugt. Das Balancing, falls es je existierte , ist im Moment eine absolue Katastrophe. Durch PS+ Spieler gewinnen wollen und durch bescheuerte Rätsel und mieses Balancing wieder vergraulen. Aber dann bekannt geben, dass die Hüter (Spieler) die Schmiede geöffnet hätten! Aha. Es waren natürlich nicht die Streamer die nach etlichen Stunden aufgegeben hatten.

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