Bungie: Trennt sich von Activision – Rechte an Destiny-Marke werden übernommen

Kommentare (12)

Bungie und Activision haben nach acht Jahren ihre Trennung bekanntgegeben. Zudem wird die Zukunft der "Destiny"-Marke einzig und allein in den Händen von Bungie liegen.

Im Jahre 2010 waren Bungie und Activision eine Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollten sie eine neue Marke auf die Beine stellen und so entstand mit der Zeit der Online-Shooter „Destiny“. Man offenbarte einen Zehn-Jahres-Plan, der mehrere Titel und womöglich auch verschiedene Konsolengenerationen umspannt.

Das Aus nach acht Jahren

Nun haben die beiden Unternehmen bekanntgegeben, dass man wieder getrennte Wege geht. Fortan werden die „Halo“-Schöpfer von Bungie ein unabhängiges Studio sein und nicht mehr mit Activision zusammenarbeiten. Die Zeit, in der man gemeinsam mit „Destiny“ eine Kombination aus über 50 Millionen Spielen und Erweiterungen verkaufen konnte, sind vorbei. Doch wie geht es mit der „Destiny“-Marke weiter?

Auch diese Frage wurde direkt beantwortet, indem Bungie die Veröffentlichungsrechte des Online-Shooters übernimmt und alle zukünftigen „Destiny“-Inhalte selbst vertreibt. So heißt es in einem offiziellen Statement auf bungie.net:

„Wir haben die letzten erfolgreichen acht Jahre genossen und möchten Activision für die Partnerschaft mit Destiny danken. Mit dem Blick nach vorne freuen wir uns darauf, euch mitteilen zu können, dass Activision die Veröffentlichungsrechte für Destiny an Bungie überträgt. Mit unserer wunderbaren Destiny-Community an unserer Seite sind wir bereit, Destiny auf eigene Faust zu veröffentlichen, während Activision ihren Fokus auf eigene IPs richtet.“

Der Übergangsprozess soll bereits angelaufen sein, wobei beide Unternehmen alles so reibungslos wie möglich über die Bühne bringen wollen.

Die weiteren Inhalte erscheinen wie geplant

Bungie habe mit „Destiny 2: Forsaken“ eine Menge gelernt und auf die Fans gehört. Man sei in eine Richtung gegangen, die den Spielern ein gutes Erlebnis bietet und wird weiterhin diesen Antrieb haben.

Der bestehende Zeitplan soll eingehalten werden, sodass die Spieler in den nächsten Monaten weitere saisonale Events erwarten können. Details zum nächsten Update für „Destiny 2“ sollen im Laufe des heutigen Tages folgen. Abschließend bedankt sich Bungie bei der Community für die Unterstützung.

„Vielen Dank für eure anhaltende Unterstützung. Unser Erfolg gebührt zu nicht unerheblichen Teilen unseren unglaublichen Spielern, die unsere Welten mit ihrem Licht und ihrer Leidenschaft beehren. Wir wissen, dass Self-Publishing kein Kinderspiel wird, es gibt viel für uns zu lernen, nun, da wir als unabhängiges, globales Studio wachsen, aber wir sehen unbegrenzte Möglichkeiten und Potenzial für Destiny.“

Selbstverständlich hat sich auch Activision in einem gemeinsamen Statement mit Bungie zu der Trennung geäußert. Folgende Aussagen wurden getroffen:

„Heute kündigen wir Pläne für Bungie an, um die kompletten Vertriebsrechte und Verantwortlichkeiten für die Destiny-Marke zu übernehmen. Zukünftig wird Bungie die Marke besitzen und entwickeln und Activision wird den Fokus auf den eigenen Marken und anderen Projekten verstärken. Activision und Bungie wollen einen nahtlosen Übergang für die Destiny-Marke sicherstellen und werden für die Community der Destiny-Spieler in aller Welt während des Übergangs weiterhin eng zusammenarbeiten.“

Wie es mit der Marke nach „Destiny 2“ weitergeht, wird somit letztendlich die Zeit zeigen müssen.

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Kommentare

  1. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Und trotzdem werde ich mir Destiny 3 nicht kaufen. Wer einen Deal mit dem Teufel eingeht kann nicht viel besser sein als selbiger...

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  2. James T. Kirk sagt:

    Bungie hatte immer die Rechte an Destiny. Nur nicht die Publishing Rechte.

    Ändern wird sich aber nichts denn die ganzen Fehlentscheidungen würden vom Bungie management getroffen. Activision hatte nie Kontrolle über Bungie.

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  3. Saleen sagt:

    Trotzdem wird es Leute geben, die denken, dass Destiny einen Vorwärtsgang einlegt.

    Das die beiden sich getrennt haben, lässt trotzdem gutes Hoffen was aber nicht zwingend der Fall wäre

    Das ganze Ding kann immer noch nach hinten gehen

    Viel Arbeit hat Bungie noch vor sich!

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  4. consolfreak1982 sagt:

    Bungie sollte sich auch gleich von destiny trennen 🙂 Mich würde Herrn Pachters Meinung und Analyse zu diesem Thema interessieren hmmm

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  5. Ridgewalker sagt:

    @BigB

    Hast du noch nie gesündigt?

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  6. BigB_-_BloXBerg sagt:

    Ich denke ich sündige jeden Tag, aber was hat eine Sünde mit einem Deal mit dem Teufel zu tun? Wenn man es jetzt mal nicht metaphorisch sieht wird es doch noch viel klarer. Gerade Branchenintern ist doch klar was für Ansprüche Activision an ihre Partner stellt/gestellt hat und da war es einfach nur schwach das Bungie diesen Weg eingeschlagen hat.

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  7. Leitwolf01 sagt:

    Erst hat sich Bungie von Microsoft befreit und ist gleich mit Activision an das nächste Übel geraten...

    Mal sehen was Bungie so macht, wenn niemand in die eigenen Projekte mitredet.

    Es passt aber, dass Sony nun auch nach neuen Studios sucht und die eigenen First Party Studios machen kaum noch First Person Shooter, da dürfte vielleicht Bungie an ein Reboot von Resistance, Killzone oder Disruptor arbeiten und wird das eigene neue Studio für First Person IPs.

    Sony hat ja Erfahrung damit verlorene Schäfchen aufzunehmen, die anderswo schlecht behandelt oder ignoriert wurden, wie mit Kojima oder Quantic Dream, wobei es auch keine übernommenen Studios sind...

    Andererseits wäre es schon ein Statement, wenn Sony Bungie und Remedy übernehmen würde, Cliff Bleszinski ein eigenes Studio gibt, die IP Rechte an Scalebound aufkauft und Hideki Kamiya von Platinum Games wieder an sein Wunsch Titel arbeiten darf und Peter Molyneux auch noch sein neues Studio Lionheart vorstellt, als Anspielung auf Lionhead Studios.

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  8. Saleen sagt:

    So deftig wird Sony auch nicht in die Tasche greifen
    Destiny wird definitiv Multiplattform bleiben, daran wird sich auch nichts ändern

    Vilt ist das jetzt auch ein richtiger Schritt in einer besseren Zukunft
    Wobei ich das noch immer bezweifeln werde

    Die sollten keine Nr. mehr hinter Destiny stellen sondern es stetig erweitern

    Dlc und Addons sollten regelmäßig erscheinen
    Jetzt wo Bungie es „verstanden“ hat was die Community sich wünscht

    Peace

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  9. Aretyl sagt:

    MS hat sich schon einen exclusive Deal gesichert, könnt die Hand aus dem Schlüpfer nehmen 😀

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  10. OVERLORD sagt:

    Exklusiv nix mehr zu sagen haben bei bungie oder was?

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  11. shdw 909 sagt:

    Hoffentlich nimmt MS die Damen und Herren zurück. Wahrscheinlicher ist allerdings vollständige Unabhängigkeit von allen großen Publishern.

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  12. Shezzo sagt:

    Destiny 1 über 5000std. Destiny 2 schon über 3000std. Muss ja wohl ned sagen das es bei Destiny 3 so weiter gehen wird. 😉

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