Genshin Impact: Entwicklungskosten wurden bereits eingespielt – Updates in Arbeit

Kommentare (13)

Dank des großen Erfolges konnten die Entwicklungskosten von "Genshin Impact" innerhalb nur zwei Wochen wieder eingespielt werden. Der Grund dafür ist das Gacha-System, das auf optionale Mikrotransaktionen setzt. Darauf will sich das zugehörige Entwicklerstudio miHoYo nicht ausruhen und wird deshalb in den kommenden Monaten neue Updates zur Verfügung stellen.

Genshin Impact: Entwicklungskosten wurden bereits eingespielt – Updates in Arbeit
"Genshin Impact" wird durch optionale Mikrotransaktionen finanziert.

Das chinesische Action-Rollenspiel „Genshin Impact“ ist ein voller Erfolg. Wir wir heute in einem anderen Artikel berichteten, wurden laut dem Analyst Daniel Ahmad über 100 Millionen Dollar eingenommen. Im Vorfeld der Veröffentlichung deuteten einige Berichte darauf hin, dass für die Entwicklung des Spiels rund 100 Millionen Dollar in die Hand genommen wurden. Damit wurden innerhalb nur zwei Wochen nach dem Release die Entwicklungskosten des Titels wieder eingespielt.

Diese Erfolge kamen zustande, obwohl es sich hierbei um einen Free-2-Play Titel handelt. Dahinter steckt nämlich ein ausgeklügeltes Bezahl-System namens Gacha, das nicht ganz unumstritten ist. Durch getätigte Mikrotransaktionen erhält der Spieler die Chance auf seltene Gegenstände. Was genau der Spieler letztendlich erhält, wird jedoch dem Zufall überlassen. Gerade bei begehrten Charakteren und coolen Waffen ist die Drop-Rate äußerst gering.

Tatsächlich stellt das Gacha-System den größten Kritikpunkt von „Genshin Impact“ dar. Obwohl das Spiel durch die bezaubernde Spielwelt, den Anime-orientierten Grafikstil und das spaßige Kampfsystem überzeugen kann, erhält der Titel deshalb auch einige negative Stimmen.

Allerdings könnt ihr es im Spiel auch ohne Mikrotransaktionen weit bringen. Diese sind absolut nicht notwendig, doch durch geschickte Mechanismen ist die Verlockung groß, diese trotzdem in Anspruch zu nehmen. Dem solltet ihr euch beim Spielen immer bewusst sein.

Das erwartet euch in den kommenden Monaten

Die Entwickler von miHoYo ruhen sich auf dem großen Erfolg von „Genshin Impact“ nicht aus und werkeln bereits an drei neuen Updates. Diese sollen alle in einem zeitlichen Abstand von sechs Wochen erscheinen. Jedes einzelne davon wird zahlreiche neue Inhalte und Funktionen in das Spiel bringen.

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Das erste Update wird voraussichtlich am 11. November erscheinen und ein zeitlich limitiertes Event namens „Unreturned Star Off“ enthalten. Dort erwarten euch mehrere Quests, die nur für kurze Zeit verfügbar sind und exklusive Belohnungen mit sich bringen. Des Weiteren könnt ihr mit einer Sperrungsfunktion für Items, anpassbarer Tastenbelegung und einem Nachschlagewerk für die verschiedenen Monster des Spiels rechnen. Auch einige Fehler sollen durch das Update behoben werden.

Durch das zweite Update wird ein neuer Schauplatz namens „Dragonspine Snow Mountain“ eingeführt. Dieser Ort lädt zum Erkunden ein und bietet euch neue Aktivitäten. Am 23. Dezember soll das Update zur Verfügung gestellt werden.

Das dritte und letzte Update soll im Februar des kommenden Jahres veröffentlicht werden. Dort wird das sogenannte „Lantern Rite Festival“ in den Mittelpunkt gestellt. Was genau es damit auf sich hat, gaben die Entwickler noch nicht bekannt.

„Genshin Impact“ ist seit dem 28. September 2020 für PS4, Nintendo Switch, PC und mobile Geräte verfügbar.

Quelle: Reddit

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Kommentare

  1. Korean619 sagt:

    Da einige Leute bereits zig tausend investiert haben kein Wunder.
    Mal sehen wie lange das Spiel supportet wird.

  2. Son-Gohan sagt:

    Selbst wenn das Spiel kein Trash ist sondern ganz ansprechend, kann und werde ich sowas nie unterstützen. Die, die behaupten, es sei ja gratis und niemand müsse was zahlen um es spielen zu können, begreifen einfach nicht, dass das ja im Einzelfall (auf sie selber bezogen) zutreffen mag. Dennoch fallen viele andere darauf hinein und laufen Gefahr, in den bekannten Zahlungsstrudel zu geraten. Mir geht es dabei weniger um Mitleid mit diesen Personen (letztendlich ist schwache Impulskontrolle keine Begründung dafür, wenn man sich ausnehmen lässt), sondern mehr darum, dass ich solche Geschäftspraktiken verwerflich finde und ich nicht will, dass diese bei den Konsolen so salonfähig werden wie bei den Mobilegames.

  3. ResiEvil90 sagt:

    Der Game Pass wird hier immer gerne Kritisiert. Aber solche Spiele werden hier dann gut gespielt. Ich dachte genau vor solchen Spielen haben die Leute angst.

  4. aleg sagt:

    @ Son-Gohan

    Das unterschreibe ich!

  5. Mr. Riös sagt:

    Ich versteh gar nicht wieso sich immer so viele aufregen. Wenn man ins Casino geht und am Automaten zockt, dann sollte man sich auch ne Grenze setzen und wer sich nicht dran hält, selber schuld. Habe das Spiel zwar noch nicht selber gespielt, aber viele meiner Kollegen und noch keiner hat Geld ausgegeben und sich benachteiligt gefühlt, ich höre nur Lob. Aber am Ende des Tages hat jeder seine Meinung, mich würde sowas nicht stören.

  6. giu_1992 sagt:

    Das Spiel ist einfach genial und macht ohne Ende Spaß, außerdem muss man definitiv nichts investieren für die aktuelle Story und nach 30 Stunden bin ich noch nicht annähernd fertig damit. Für ein F2P einfach Top, man merkt auch quasi nichts von den Microtransactions, von der Ingame Währung kann man mehr als genug „Gebete“ kaufen um (optionale) Charas freizuschalten

  7. Beowulf2007 sagt:

    Also zockte z.b viel mehrere stunden Soulworker auf dem PC und das Spiel ist auch so ein Free to Play Game und ich hab da keine schlechte Erfahrung gemacht man konnte alles ohne echt Geld erreichen, außer man wollte unbedingt Outfits und dergleichen haben. Ach ja das ist ja nicht das erste spiel von miHoYo sagt euch was das Spiel Honkai Impact 3rd das ist zwar ein Mobile Game aber haben sie später auch für den PC rausgebracht.

  8. Crysis sagt:

    Free to Play Spiele sind halt ein Milliarden Geschäft. Kenne auch einige, die damals bei Tera Online locker 200 Euro und mehr im Monat ausgegeben haben und scheinbar rechnet es sich immernoch, sonst würde es ja bereit Tera Online 2 geben.

  9. Ifosil sagt:

    Unproblematisch ist das Spiel nicht, sein optimales Gruppen-Setup zu bekommen ist sehr schwer. Besonders für F2P-Spieler.
    Insgesamt aber ein gelungenes Spiel und wenn man sich im Griff hat auch keine Kostenfalle.

  10. patsche sagt:

    Finde das Spiel für zwischendurch ganz ok, was allderings wirklich nervt sind Missionen in denen man Gegner usw. auf Zeit verkloppen/lösen muss. Auch die Steuerung finde ich persönlich ziemlich schwammig und ungenau. Geld ausgeben für den ansonsten doch durchschnittlichen repetativen Kram würde ich aber auf keinen Fall. Reinschauen würde ich aber jedem empfehlen, ich bin allerdings fertig mit dem Spiel

  11. Ifosil sagt:

    @patsche

    Die Steuerung ist nicht schwammig und ungenau, das liegt am Ps4 30 FPS lock. Die Konsole packt keine 60 FPS im Spiel und das wirkt sich natürlich negativ auf das Input-Lag aus.

  12. Argonar sagt:

    @Mr. Riös
    Der Unterschied ist, wenn du spielsüchtig bist, gibts die Möglichkeit der Sperre, aber online gehts ohne Kontrolle immer weiter.

    @topic
    Das Konzept selbst stört mich nicht, kommt immer drauf an wie es gemacht ist und wie die Preispolitik ist. Gaccha ist auch nur das neue Wort für Lootboxes, weil anders funktionieren die auch nicht wirkllich.

    Viele dieser games (auch mobile) kann man normal spielen und andere wieder nicht. Lieber ein Tripple A game mit richtigem Production Value als diese Cow Clicker Browser "Games" von früher und von dem was man so hört kommt man in Genshin Impact gut ohne Echtgeld zu Recht.

  13. mps-joker sagt:

    Lange geht es ja nicht mehr bis wir sehen können, welche der beiden Konsolen technisch besser ist. Vermute zwar dass es die Xbox ist, mir persönlich ist das aber egal. Freu mich trotzdem auf meine ps5

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