Tripwire Interactive: Wirbel nach kontroversen Äußerungen – CEO John Gibson tritt zurück

Kommentare (28)

In den vergangenen Tagen sorgte John Gibson, der CEO von TripWire Interactive, mit seinen Äußerungen zum umstrittenen texanischen Anti-Abtreibungs-Gesetz für kontroverse Diskussionen. Nachdem es seitens der Community sogar zu Boykott-Aufrufen kam, trat Gibson nun von seinem Posten als CEO zurück.

Tripwire Interactive: Wirbel nach kontroversen Äußerungen – CEO John Gibson tritt zurück

Am vergangenen Samstag äußerte sich John Gibson, der CEO von TripWire Interactive, zum umstrittenen Gesetzesvorwurf, mit dem Frauen in Texas eine Abtreibung nach der sechsten Schwangerschaftswoche verboten werden sollte, und unterstützte dieses offen.

Im Rahmen seiner Äußerungen ging Gibson noch einen Schritt weiter und drohte sogar offen damit, selbst Privatleute zu verklagen, die Abtreibungen offen unterstützten. Es versteht sich sicherlich von selbst, dass Gibson mit seinen Äußerungen für reichlich Wirbel sorgte und die Menschen gegen sich aufbrachte. Nachdem es mitunter sogar zu Boykott-Aufrufen gegen TripWire Interactive kam, entschloss sich Gibson nun dazu, entsprechende Konsequenzen zu ziehen und seinen Posten als CEO des Unternehmens zu räumen.

Die Stellungnahme von TripWire Interactive im Wortlaut

Die Verantwortlichen von TripWire Interactive kommentierten diesen Schritt wie folgt: „Die Kommentare von John Gibson sind seine eigene Meinung und spiegeln nicht die von TripWire Interactive als Unternehmen wider. Seine Kommentare missachteten die Werte unseres gesamten Teams, unserer Partner und eines Großteils unserer breiteren Community.“

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Weiter heißt es in der Erklärung: „Unser Führungsteam bei TripWire bedauert dies zutiefst und ist vereint in unserem Engagement, rasch zu handeln und ein positiveres Umfeld zu fördern. Mit sofortiger Wirkung ist John Gibson als CEO von TripWire Interactive zurückgetreten. Mitbegründer und derzeitiger Vizepräsident Alan Wilson wird die Funktion des Interims-CEO übernehmen.“

In den vergangenen Tagen distanzierten sich auch die Entwickler der Torn Banner Studios, die zusammen mit TripWire Interactive „Chivalry 2“ veröffentlichten, mit den folgenden Worten von Gibson: „Wir teilen nicht die Meinung, die der Präsident von TripWire, dem Herausgeber von Chivalry 2, kürzlich in einem Tweet zum Ausdruck gebracht hat. Diese Perspektive wird weder von unserem Team geteilt, noch spiegelt sie sich in den Spielen wider, die wir entwickeln. Die Aussage steht im Widerspruch zu unserer Meinung über Frauenrechte.“

Quelle: Videogames Chronicle

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Kommentare

  1. xjohndoex86 sagt:

    Das ist auch immer so ein Ding, dass eine Person keine eigene Meinung haben darf, weil er/sie NATÜRLICH das ganze Unternehmen damit wiederspiegelt. Das macht selbstverständlich all seine bisherige Arbeit nichtig...

  2. Pitbull Monster sagt:

    Als CEO eines Unternehmens muss man schon aufpassen was man öffentlich sagt.

  3. vangus sagt:

    @xjohndoex86

    Er darf seine Meinung haben. Er hat alle Freiheiten. Nur wer als CEO sowas öffentlich äußert und das Unternehmens-Image gefährdet, der ist nicht der richtige Mann für diesen Posten.
    Klar wird er da abgesägt! Selbst Schuld...

  4. Twisted M_fan sagt:

    Ist schon Traurig heut zutage darfst du als Mann nichts gegen Frauen sagen und wirst fertig gemacht bei jeder kleinigkeit.Was hat das noch bitte mit Meinungsverschiedenheit zutun frage ich mich.Die Weiber können sich alles erlauben als Mann muss du deinen Mund halten.

  5. ChaosZero sagt:

    @Twisted M_fan

    Hat dich deine Freundin verlassen? Informiere dich mal was das Gesetz in Texas für Auswirkungen hat, bevor du so einen Kommentar abgibst.

  6. Axxis78 sagt:

    Daher lauet meine Devise:
    Reden ist Silber, schweigen ist Gold.
    Bzw mal nachdenken bevor man was sagt oder postet.
    Vor allem dann wenn man sich öffentlich äußert.
    Im privaten Bereich ist das meistens was anderes.

  7. MightyWings sagt:

    Guter Mann der John mit ner guten Meinung.

    Er wird sich den Abschied sicher gut entlohnen lassen und somit kann es ihm egal sein, was der CancelCultureHaufen so im Nachgang veranstaltet.

    Ganz klar.

  8. James T. Kirk sagt:

    “Im Rahmen seiner Äußerungen ging Gibson noch einen Schritt weiter und drohte sogar offen damit, selbst Privatleute zu verklagen, die Abtreibungen offen unterstützten”

    Das stimmt nicht.

    Jason Schreier hat den Twitter Mob gegen den Mann aufgestachelt und nur deswegen musste der seinen Posten räumen. Wegen einem Tweet.

  9. AgentJamie sagt:

    @Axxis78
    Das ist doch das Traurige an der Sache. Seine eigene Meinung darf man haben, aber nicht mitteilen, wenn sie kritisch und kontrovers ist und nicht mit der Political Corectness übereinstimmt. Der Mund ist die Wurzel des Übels.

  10. Frank Castle Returns sagt:

    Entscheiden Heutzutage etwa Facebook,Twitter & co was man Sagen darf und was Nicht 🙁 Kommt mir so vor ob ich in ein Billigen Sci. fi. Game gelandet Bin 🙂

  11. Axxis78 sagt:

    @AgentJamie
    "Das ist doch das Traurige an der Sache...."
    Da hast du absolut recht.

  12. ChaosZero sagt:

    Wer öffentlich unqualifizierte Blödsinn abgibt, sollte sich nicht wundern, wenn es zu Gegenstimmen kommt. Meinungsfreiheit funktioniert in beide Richtungen.

  13. MightyWings sagt:

    Unqualifiziertes Geschwurbel ist bislang nur von dir zu lesen.

    Ganz klar.

  14. vangus sagt:

    Verstehen hier nur wieder die typischen User nicht, dass Kritik an Kritik auch Meinungsfreiheit bedeutet. Hauptsache diese anderen Gegenstimmen sollen verboten werden, was? Die Presse soll sicherlich auch verboten werden, was? 😀
    "Political Correctness" ist nichts weiter als Kritik, mit denen viele hier nur nicht umgehen können.

    Ganz gleich, welche politischen Ansichten man öffentlich äußert, es sollte jedem CEO klar sein, dass er gerade in einem gespaltenen Land wie den USA schnell mal die Hälfte aller Menschen vergraulen kann mit den falschen Aussagen. Ein CEO repräsentiert die Firma. Es ist wie es ist. Wenn er der Firma Schaden zufügt mit seinen Äußerungen oder mit seinem Verhalten in der Öffentkichkeit allgemein, dann muss er natürlich mit den Konsequenzen rechnen. Eine Firma kann sich so jemanden als CEO nicht leisten.

  15. DarkHiker sagt:

    @AgentJamie
    > ... Seine eigene Meinung darf man haben, aber nicht mitteilen ...
    Manche Deutsche arbeitgeber versuchen dich schon zu feuern wenn du eine zweite mal heiraten möchte (ganz privat), ist jetzt seit nur 2 Jahre nicht mehr erlaubt.

    Der "Cancelculture" in der USA ist keine einseitige sache und der Religiöse seite macht dies schon sehr sehr lange so.

  16. ResidentDiebels sagt:

    Warum muss man deswegen zurücktreten? Der Mann hat recht!

    Es ist unfassbar wie bestimmte meinungen bekämpft werden, sowohl von Konzernen als auch Social Media.

    Texas kann man für das neue Gesetz nur loben. Sowas gefällt der Abtreibungsindustrie natürlich nicht, weil ihnen dadurch Milliarden entgehen.

    Die einzige Kontroverse hier ist, dass ihm nicht mehr Leute zustimmen.

  17. Pitbull Monster sagt:

    Wer kennt die Milliarden schwere Abtreibungsindustrie nicht? Haben noch mehr zu sagen als die Illuminaten.

    Außerdem musste der Typ abtreten, weil die Angestellten und Partner Studios nicht unter bzw. nicht mit so einem Typen arbeiten wollen.

  18. AgentJamie sagt:

    @vangus

    Und wer sind deiner Meinung nach, die typischen User, die es nicht verstehen? Ich glaube, alle hier sind alt genug, um zu verstehen um was es hier geht. Aber du "Herr der Allwissendenden" versuchst mit deiner Rhetorik die "typischen" User klein zu machen. Von dir habe ich auch nichts anderes erwartet. 😀

  19. hgwonline sagt:

    Wenn Trump privat plötzlich nackt in den USA rumlaufen würde und Sachen faselt wie "das Ende ist nah..." - würden auch die Tesla Aktien nach unten gehen obwohl er es als Privatperson macht. Als CEO ist man auch nach Feierabend Repräsentant - Punkt.

  20. hgwonline sagt:

    Ich meine natürlich Musk nicht Trump... wo verflucht bleibt die Edit Funktion hier.

  21. Dunderklumpen sagt:

    Komisch das einer Frau nicht das Recht
    auf eine eigene Meinung zur eigenen Schwangerschaft zusteht und viel wichtiger, selbst darüber entscheiden zu können......

  22. StoneyWoney sagt:

    @ChaosZero
    Ich teile seine Einstellung nicht, aber wo war denn sein Tweet bitteschön "unqualifizierter Blödsinn"? Die beiden Seiten der Debatte heißen "Pro Life" und "Pro Choice". Beides "Pro". Beide Seiten haben ihre sinnvollen Argumente. Und er schrieb eigentlich nur, zu welcher der Seiten er sich bekennt.

    "Meinungsfreiheit funktioniert in beide Richtungen." Andere Meinungen zu unterdrücken und Leute zu canceln und rauszuekeln, ist KEINE Meinungsfreiheit. Wie wäre es stattdessen mit ordentlicher Streitkultur und einer konstruktiven Unterhaltung? Ne, das wäre zu viel Toleranz für eine Kultur, in der alle Unangenehmen direkt ausgeschlossen werden.

    Mein bester Freund hat politische Einstellungen, die mir persönlich teils zu arg Rechts sind. Soll ich jetzt den Kontakt mit ihm über etwas kappen, das überhaupt nicht mit der Freundschaft zusammenhängt?

    Und überhaupt: Wie qualifiziert man sich bitte für die Diskussion? Wahrscheinlich nur wenn man die Linke oder die Grünen wählt, richtig? Alle anderen sollten am besten sofort in den Knast 😛

  23. Pitbull Monster sagt:

    Es ist eine Sache eine "Rechte" Meinung zu haben und eine andere sich "Rechts" zu engagieren. Wenn dein Freund auf rechten Demos geht, dann ja, dann solltest du deine Freundschaft mit ihm überdenken.
    Laut Play3 will der CEO privat Leute verklagen, die Abtreibungen unterstützen also quasi die Meinungsfreiheit der Leute einschränken - - > selbst Cancel Cultur betreiben.

  24. Pitbull Monster sagt:

    BTW. Menschen die Pro life sind, sind zum größten Teils nichts als Heuchler, vor allem in den USA. Den Interessiert das menschliche Leben, solange es im Bauch einer Person ist aber sobald das Kind geboren ist, geht es denen am Arsch vorbei. Soziale Hilfen sind ja kommunistisch.

  25. Grinder1979 sagt:

    ab einer bestimmten woche fühlen die embryos die antreibung und sie todesangst is messbar, beim auseinanderschneiden. rs gibt auch kinder, einer späten abtreibung die überlebt haben. die kinder werden auf sie welt gebracht und 24h liegen gelassen, bis sie verhungern, oder verdursten. einige überleben das. gibt einige dokus. zu soäte abtreibungen wie in holland gehört echt verboten. klar muss er aufpassen, weil er in der öffentlichkeit steht. späte abtreibungen sind ekelhaft. natürlich kommt noch die ethische frage dazu. wann fängt leben an? zellteilung oder herzschlag

  26. Ifosil sagt:

    Die Äußerung ist dumm, aber deswegen gleich feuern? So Meinungen muss man in einer Demokratie aushalten können. In den USA gehts krank zu um Moment.

  27. AgentJamie sagt:

    @Ifosil
    Was glaubst du, wenn so eine Meinung von einer unserer Politiker machen würde? Um den Schaden der Partei zu dämmen, würde ihn das gleiche Schicksal erteilt werden.

  28. XehanortXIII sagt:

    Geil wie viele kleine Incels das hier triggert, ihr könnt im Keller bei euren Muttis gerne auf dicke Hose machen aber im echten Leben haben Taten Konsequenzen