PS5 Faceplates: Hersteller gibt nach Androhung rechtlicher Schritte auf - Update

Dbrand, ein Hersteller von PS5-Faceplates, der sich vor einigen Monaten auf einer rechtlich sicheren Seite sah, hat den Verkauf der Seitenteile gestoppt, nachdem ein Unterlassungsschreiben von Sony in Empfang genommen werden musste.

PS5 Faceplates: Hersteller gibt nach Androhung rechtlicher Schritte auf – Update

Die Seitenteile der PS5 können recht unkompliziert gewechselt werden.

Update: Der offiziell zelebrierte Rückzieher von Dbrand scheint einer Marketingaktion gleichzukommen. Denn schon wenige Tage später wurde eine komplett neue Version der Faceplates samt Webauftritt und Kaufmöglichkeit vorgestellt. Das neue Modell verfügt über eine glatte Oberfläche und seitliche Lüftungsöffnungen. Der Preis beginnt bei rund 70 Dollar.

„Ende des Jahres sitzen wir vielleicht in einem Hochsicherheitsgefängnis, aber zumindest wird eure PlayStation 5 ein unbestreitbar originelles Design haben“, so Dbrand nochmals in Richtung Sony.

Meldung vom 17. Oktober 2021: Die PS5 wurde im vergangenen Jahr mit einigen besonderen Features und Möglichkeiten veröffentlicht. Beispielsweise sind Besitzer der Konsole recht unkompliziert in der Lage, mit Faceplates den Look der Hardware erheblich zu verändern.

Schon kurz nach der Ankündigung der Option machten sich erste Hersteller an die Arbeit und bereiteten den Verkauf dieser Faceplates vor – in der Regel allerdings ohne zuvor mit Sony gesprochen zu haben. Rechtliche Schritte bzw. deren Androhungen waren die Folge.

Auch Dbrand muss sich zurückziehen

Wie am Wochenende bekannt wurde, erhielt ein weiteres Unternehmen, das Faceplates verkauft, unangenehme Post von den Sony-Rechtsanwälten. In einem auf Reddit veröffentlichten Beitrag reagierte der Peripherie-Hersteller Dbrand recht dünnhäutig auf die Unterlassungserklärung, nachdem sich das Unternehmen zuvor sehr optimistisch zeigte, dass man mit dem Verkauf der sogenannten Darkplates auf der sicheren Seite sei.

Offenbar Stein des Anstoßes: Die Faceplates von Dbrand verfügen über eine kleine Textur, genau wie die offiziellen PS5-Faceplates. Die Version des Peripherie-Herstellers unterscheidet sich leicht vom Button-Design des Originals, lässt aber recht eindeutig die vier bekannten PlayStation-Symbole erkennen.

„Wenn du dir diese mikroskopische Textur im Inneren der Darkplates ansiehst, was siehst du dann? Total legal“, meinte Dbrand noch im vergangenen Februar. „Wenn deine Antwort ‚eine vertraute, aber rechtlich unbedenkliche apokalyptische Variante der klassischen PlayStation-Buttons‘ ist, könntest du einer unserer Anwälte sein.“ Und an Sony gerichtet: „Nur zu, verklagt uns.“


Die modifizierten PlayStation-Symbole von Dbrand.

Der Optimismus von Dbrand scheint inzwischen verflogen zu sein. Nachdem mit dem jüngsten Schreiben der Sony-Rechtsanwälte rechtliche Schritte angedroht wurden, zog sich der Peripheriehersteller schließlich vom Verkauf der PS5-Faceplates zurück.

Die Betreiber spekulieren, dass Sony möglicherweise die Absicht hat, eigene schwarze Faceplates auf den Markt zu bringen oder diese an ein Lizenzmodell zu binden, „bei dem sie ein Monopol auf kundenspezifische Faceplates haben“.

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Allzu diplomatisch erfolgte der Rückzieher schließlich nicht: „Wir haben uns dazu entschlossen, den Forderungen der Terroristen nachzugeben… vorerst“, so Dbrand. „Wir glauben zwar fest an das Recht der Verbraucher, ihre Hardware mit Aftermarket-Komponenten anzupassen und zu modifizieren, aber eure Darkplates sind jetzt ein Sammlerstück“, so Dbrand, bevor es noch weniger professionell weiterging: „Fick dich und vor allem fick Sony. Wir sprechen uns bald.“

Dass der Verkauf von PS5-Faceplates nicht grundsätzlich problematisch zu sein scheint, verdeutlicht unter anderem der Händler CMP, der die Seitenteile nach wie vor in verschiedenen Versionen anbietet.

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