PlayStation VR2: Sony bestätigt Fresnel-Linsen

Sony hat bestätigt, dass in PlayStation VR2 Fresnel-Linsen verbaut sind. Konstruktionsbedingt sind sie kompakter und leichter. Allerdings können sich optische Nachteile ergeben.

PlayStation VR2: Sony bestätigt Fresnel-Linsen

Gezeigt wurden bisher nur die neuen Controller.

In den vergangenen Monaten machten etliche Gerüchte zum Nachfolger von PlayStation VR die Runde. Unter anderem wurde spekuliert, dass in PlayStation VR2, so der offizielle Name der kommenden Hardware, Fresnel-Linsen verbaut sind. Es ist eine Annahme, die von Sony mittlerweile bestätigt wurde.

So heißt es auf der frisch gestarteten Webseite zu PlayStation VR2: „Genieße komfortable Spielsitzungen durch eine leichte, gut ausbalancierte Fresnel-Linse mit einem Sichtfeld von 110 Grad und einem Linsen-Stellrad, über das du den Fokus ganz deinen Wünschen anpassen kannst.“

Fresnel-Linsen haben nicht nur Vorteile

Der Wechsel ist eine erhebliche Veränderung im Vergleich zu den asphärischen Nicht-Fresnel-Linsen, die im ursprünglichen PSVR-Headset verbaut wurden. Damit ergeben sich Vor- und Nachteile.

So verwenden Fresnel-Linsen konzentrische Rippen, um die Geometrie einer Linse in einem dünneren Gesamtpaket zu verdichten und dadurch Größe und Gewicht zu reduzieren. Erreicht werden damit die optischen Eigenschaften, die bei der Verwendung der vorherigen Lösung in einer größeren und schwereren Linse resultieren würden.

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. So sind Fresnel-Linsen dafür bekannt, dass sie zusätzliche Artefakte wie „God rays“ (bzw. „Strahlenbüschel“) und Störeffekte am Rand verursachen.

Letztendlich sind bei den meisten der VR-Headsets auf dem Markt Fresnel-Linsen verbaut, was Vorteile beim Gewicht und der Flexibilität hinsichtlich der Konstruktion bietet. Das ursprüngliche PSVR aus dem Jahr 2016 war hingegen das einzige Headset dieser Klasse auf dem Markt, das keine Fresnel-Linsen verwendet.

Legt ihr euch PlayStation VR2 zu?

Es bleibt abzuwarten, ob und wie weitreichend Sony die Schwachstellen von Fresnel-Linsen reduzieren kann. Immerhin verfügt das Unternehmen als einer der führenden Hersteller von Objektiven über reichlich Know-how im optischen Bereich.

Der offiziellen Webseite zu PlayStation VR2 lassen sich weitere Details zum kommenden Virtual Reality-Headset entnehmen. Allerdings handelt es sich im Grunde nur um eine Aufzählung schon zuvor angekündigter Informationen.

So war beispielsweise bekannt, dass das Headset eine Auflösung von 2.000 × 2.040 Pixel pro Auge haben wird. Es ist die „vierfache Auflösung des originalen“ PlayStation VR.

Zu den weiteren spannenden Features gehört die Augenerkennung samt Blickerfassung. Damit könnt ihr nicht nur recht komfortabel mit der Spielwelt interagieren. Ebenfalls wird das Foveated-Rendering unterstützt, wobei nur die Bereiche des Bildes mit der höchstmöglichen Qualität dargestellt werden, auf die ihr gerade schaut. Das schont die Rechenleistung und kann im Sichtbereich zu deutlich besseren Ergebnissen führen.

Weitere Meldungen zu PlayStation VR2: 

Wann genau PlayStation VR2 auf den Markt gebracht werden soll, ist weiterhin offen. Die Ankündigung des Headsets im vergangenen Jahr, die Enthüllung der Controller sowie die Vorstellung der technischen Besonderheiten im Januar lassen vermuten, dass sich Sony auf eine Veröffentlichung in diesem Jahr vorbereitet. Bestätigen wollte der PS5-Hersteller diese Annahme zunächst nicht. Mehr zum Headset erfahrt ihr in unserer News-Übersicht zu PlayStation VR2 sowie auf der erwähnten Webseite.

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