One-Punch Man: Fast & Furious-Regisseur inszeniert Anime-Adaption

Sony Pictures entwickelt bereits seit Jahren einen Film basierend auf der Anime- und Manga-Reihe "One-Punch Man". Nun konnte für das Projekt mit Justin Lin ein Regisseur verpflichtet werden.

One-Punch Man: Fast & Furious-Regisseur inszeniert Anime-Adaption

Mit "One-Punch Man: A Hero Nobody Knows" gibt es bereits ein Videospiel zur Anime- und Manga-Reihe.

Live-Action-Filme basierend auf bekannten Anime- und Manga-Reihen stehen in Hollywood seit Jahren hoch im Kurs und mit „One-Punch Man“ macht nun eine solche Produktionen einen großen Schritt vorwärts. Nachdem sich Sony Pictures bereits 2020 die entsprechenden Rechte sichern konnte (via Variety), konnte das Filmstudio nun einen Regisseur für das Projekt gewinnen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Branchenmagazins Deadline hervor.

Justin Lin soll One-Punch Man auf die große Leinwand bringen

Bei besagtem Filmemacher handelt es sich um Justin Lin („Star Trek Beyond“), der in den letzten Jahren vor allem diverse Filme des „Fast & Furious“-Franchise inszenierte. Ursprünglich sollte er auch für den derzeit in Produktion befindlichen „Fast X“ im Regiestuhl Platz nehmen, allerdings stieg Lin in dieser Position aus dem Projekt aus. Sony Pictures scheint diese Chance genutzt zu haben und sicherte sich die Dienste des Regisseurs für seinen Superhelden-Film.

Darüber hinaus arbeiten ebenfalls Jeff Pinkner („Jumanji: Willkommen im Dschungel“) und Scott Rosenberg („Venom“) am „One-Punch Man“-Realfilm mit. Beide schreiben gemeinsam das Drehbuch des Titels. Avi und Ari Arad („Iron Man“, „Spider-Man: No Way Home“) werden den Film produzieren. Justin Lin ist des Weiteren ebenfalls als Produzent am Werk involviert und wird beim Schreiben des Drehbuchs helfen, das bis Ende des Jahres fertiggestellt sein soll.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Saitama, der auf den ersten Blick ziemlich unscheinbar wirkt. Weder seine Statur noch sein Auftreten deuten darauf hin, dass er tatsächlich ein Superheld ist. Aufgrund eines intensiven Trainings ist er so stark geworden, dass er jeden noch so mächtig erscheinenden Gegner mit einem einzigen Schlag erledigt. Ein Umstand, der den „One-Punch Man“ in eine existentielle Krise stürzte und dazu führte, dass ihn jeder Kampf nur noch langweilt.

„One-Punch Man“ nahm seinen Anfang im Jahr 2009 als Webcomic, ehe der Shueisha-Verlag („Dragon Ball“, „One Piece“) die Serie übernahm. 2012 erschien das erste Kapitel der Manga-Reihe, das eine Gemeinschaftsarbeit des Schöpfers des Werks, ONE, und Manga-Zeichner Yusuke Murata darstellt. Bis heute wurden 165 Kapitel veröffentlicht und von der Serie befinden sich weltweit über 30 Millionen Bände (Stand: April 2020) im Umlauf. Hierzulande wird der „One-Punch Man“-Manga vom KAZÉ Manga-Verlag publiziert, der bisher 23 Bände herausbrachte.

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Außerdem führte der Erfolg der Manga-Reihe im Jahr 2015 zur Produktion einer gleichnamigen Anime-Serie, die im Studio Madhouse („Death Note“) entstand. Vier Jahre später folgte eine 2. Staffel vom Animationsstudio J.C.Staff („Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon?“). Beide Staffeln sind bei Crunchyroll verfügbar, sowohl im japanischen Originalton mit Untertiteln als auch mit deutscher Synchronisation. Ein Disk-Release erfolgte bei KAZÉ Anime.

Neben der Anime-Serie erschien mit „One-Punch Man: A Hero Nobody Knows“ auch ein Videospiel zum Franchise, das von Spike Chunsoft („One Piece: Burning Blood“) entwickelt wurde und sich gut als Vorbereitung auf den kommenden Film eignen dürfte. Das Spiel ist ein Mix aus Prügelspiel sowie Rollenspiel und erschien im Februar 2020 für PlayStation 4, Xbox One und den PC.

Der „One-Punch Man“-Film hat gegenwärtig noch keinen Starttermin.

Möchtet ihr gerne einen „One-Punch Man“-Live-Action-Film sehen?

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