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TEST: Child of Eden

News vom 28. September 2011 - 20:54 Uhr von MJ
Kommentare: (21) | 5,600 Leser

Vor elf Jahren erschien „Rez“ für Sega Dreamcast. Ein Jahr später folgte die PlayStation 2-Umsetzung. Der kreative Kopf hinter dem musikalischen Kunstprojekt war Tetsuya Mizuguchi, der sich schon damals die Werke von Karminsky als Vorbild für seine eigene Vision nahm. Nach weiteren ungewöhnlichen Kreationen wie „Space Channel 5: Part 2“ oder „Lumines“ erscheint nun „Child of Eden“ für die PlayStation 3. Ein außergewöhnliches Spiel von einem Querdenker und Innovator der Branche!

Was wir cool finden

Knallbunter LSD-Rausch
Die Bildgewalt von „Child of Eden“ in Worte zu fassen, ist nahezu unmöglich. Das Spiel entführt euch in eine technisch angehauchte Welt voller Formen, Farben und seltsamer Wesen. Da wuseln plötzlich bunten Quallenfiguren über den Schirm, oder fischartige Kreaturen trachten euch nach der letzten Lebensenergie. Die fünf Archive variieren dabei thematisch sehr schön und aufgrund der Dynamik innerhalb der Levels stört es auch nicht, dass ihr einige Abschnitte wahrscheinlich mehrmals spielen müsst.

Das Beste an „Child of Eden“ ist aber das Zusammenspiel zwischen Grafik und Musik. Abhängig von eurer Kombodichte verändert sich plötzlich der Soundtrack. Gelegentlich kommen zu den elektronischen Klängen sogar Gesangeinlagen hinzu. Die Musik würden wir wahrscheinlich dem Trance-Genre mit leichtem J-Pop-Einfluss zuordnen. Das muss man mögen. Und wenn ihr dies tut, solltet ihr unbedingt die Boxen richtig laut aufdrehen. Denn dann entfaltet „Child of Eden“ sein ganzes Flair.
Urteil: Sehr gut

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Einfach, intuitiv, kultig
Im Prinzip ist „Child of Eden“ eine spielerisch simple Angelegenheit. Denn es ist ein Railshooter im Stile eines „Panzer Dragoon“. Ihr schwebt also durch die Spielwelt und müsst lediglich die auftauchenden Gegner abschießen. Dazu habt ihr verschiedene Waffen: Mit der Standard-Kanone könnt ihr durch das Halten der X-Taste gleich mehrere Ziele gleichzeitig markieren und somit Kombos starten.

Wenn ihr dann noch den Rhythmus der Musik trefft, hagelt es förmlich Punkte. Daneben gibt es noch eine Schnellfeuerfunktion, die ihr zum Abschießen von feindlichen Projektilen benötigt. Und natürlich findet ihr gelegentlich auch Bonus-Energie und Granaten, mit denen ihr kurzzeitig den gesamten Screens klären könnt. Das Spielprinzip ist einfach und daher kann auch jeder sofort in das Spiel einsteigen und sich an der wahnsinnig tollen Optik erfreuen.
Urteil: Gut

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Jetzt mit Move- und 3D-Support
Was der Xbox 360 die Kinect ist der PlayStation 3 der Move-Controller. Die Unterstützung des leuchtenden Zauberstabs ist insgesamt gelungen. Ohne Mühe markiert ihr Reihen von Zielen und lasst so schöne Kombos vom Stapel. Ärgerlich: Zeigt ihr mit der Move zu dicht an den Bildschirmrand, führt das zum Schwenken der Kamera.

Aufgrund des nicht gerade langsamen Spielablaufs von „Child of Eden“ ist dies ein wirkliches Problem, da ihr so immer wieder wertvolle Sekunden mit dem Justieren der Ansicht verliert. Leider unterstützt „Child of Eden“ nicht den Nunchuk-Controller, der für diese Aufgabe geradezu prädestiniert gewesen wäre. Die Move-Steuerung funktioniert daher ordentlich, aber mit dem normalen Controller klappt es deutlich präziser und stressfreier.

Auf 3D-Fernsehern kommt ihr zudem in den Genuss ganz neuer Einblicke in die Welt von „Child of Eden“. Auf unserer Samsung-Glotze samt Shutter-Brille gab es keinerlei Probleme und so fielen wir förmlich in das Spiel hinein. Die Tiefenwirkung ist klasse und gelegentlich hatten wir sogar das Gefühl, dass einige Objekte den Bildschirm „verlassen“ wollten.
Urteil: Befriedigend

Was wir weniger cool finden

Kurz und ohne Neuerungen
Die fünf Archive – also Levels – von „Child of Eden“ sind nach rund vier Stunden durchgespielt. Stellt euch auf einige Neustarts ein, da ihr zum Freischalten neuer Abschnitte eine bestimmte Anzahl an Sternen sammeln müsst. Trotzdem ist „Child of Eden“ nicht sonderlich lang. Neue Waffen, einen Mehrspielermodus oder andere Extras hat Q Entertainment ebenfalls nicht spendiert. Schade!
Urteil: Ausreichend

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System: PlayStation 3
Vertrieb: Ubisoft
Entwickler: Q Entertainment
Erscheinungstermin: erhältlich
USK: ab 6 Jahren
Offizielle Homepage: http://www.childofedengame.com/

Ergebnis: 8.5 von 10
„Child of Eden“ bläst einen förmlich von der Couch. Die Bilder- und Farbenflut ist einfach unglaublich. Und in Kombination mit der Elektromusik jagt uns das Spiel immer wieder Gänsehaut über den Rücken. Da macht es gar nichts, dass „Child of Eden“ eigentlich ein Leichtgewicht ist. Viel zu entdecken gibt es im klassischen Sinne nicht und mit vier Stunden ist das Abenteuer im PS3-Phantasialand auch ziemlich kurz. Empfehlen wir „Child of Eden“ trotzdem? Natürlich! Denn es ist anders. Es ist ein Computerkunstprodukt in Reinkultur. Kaum ein anderes Spiel verknüpft Bilder und Töne zu so einem tollen, sinnlichen Erlebnis.
  1. ich will aber lieber headshoooots machen!!!11111elfelf

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  2. sehr interessant! müss ich im auge behalten!

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  3. Ein “Kritiker-Liebling” mit dem ich leider nicht viel anfangen kann!

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  4. Was dieses kunterbunten Kulturflash angeht, werde ich zu El Shaddai greifen, das ist ähnlich abgespaced, Aber nun gut, wenns ein 9,99€ PSn spiel wäre, könnte ich mir überlegen es äähnlich wie flower mal zu zocken.

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  5. ist das für dauerkiffer oder wie?

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  6. @ ritter

    ja, das frage ich mich auch immer bei COD, Killzone und Resistance, schlimm oder?
    Die sollten wirklich mal mit dem Shooter mist aufhören

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  7. Thema:
    Ergebnis: 8.5von 10 Cool.
    @DG
    Wieso macht ihr kein Battlefield 3 Beta Test?

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  8. OMG :D What the hell is that :D FINGER WEG ! :D :D:D

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  9. Das Spiel ist totaler Müll XD

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  10. Gab doch irgendwann mal eine Diskussion hier, ob Videospiele als Kunst definierbar sind. Also das hier auf jeden Fall.

    Sieht ja echt abgefahren aus, auch wenn ich mit Elektromusik keine 5 Minuten anhören kann.

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  11. Warum sieht mein Windows Media Player nicht so aus, wenn ich Musik abspiele?

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  12. aber das teil kostet 30 öcken im store und dafür wird mir zu wenig geboten.

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  13. 30 euro sind mir auch zu viel.

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  14. Resi , srsly dein Kommentar ist Müll.
    Nur weil hier nicht an jeder Ecke Zombies , Waffen oder einstürzende Häuser sind ist das Spiel nicht gleich schlecht , im gegenteil.
    Es ist etwas neues was sich aus dem Einheitsbrei heuzutage erhebt & sogar noch gut umgesetzt ist.

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  15. morgen solls der postman bringen … mal sehen freu misch schon drufff im dunkeln bei voller lautstärke mit move rumzufuchteln XD und nach n paar drinks haste bestimmt noch mehr spaß mit dem spiel ^^

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  16. aso da fällt mir ein , was regt sich hier einige über den preis von 30€ auf ? ich habe das spiel beim großen planetaren elektor h#ndler gesehen und die wollten gleich mal 60tacken dafür haben …

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  17. Mit Multplayer hätt’ ich’s geholt, aber so….? Nääää….

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  18. @JohnnyGundam
    da würde ich mir eh nie ein spiel kaufen, die sind überteuert, trotzdem sind 30 euro zu viel (ich rede jetzt von der downloadversion)

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  19. okay für nen download sind 30€wirklich n bisserl arg viel aber für die disk fassung gehts in ordnung immerhin haste ja dann was was de dir ins regal stellen kannst und hin und wieder sogar mal brauchbares handbuch ^^

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  20. Knallbunter LSD-Rausch?
    eher Knallbunter Pilz Trip ;)

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  21. Hab es mir mal gekauft und finde es echt, anders ^^
    Macht aber spaß, leider nur bissel zu kurz, dennoch kann ich es empfehlen !
    Einfach warten, bis es günstiger ist

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