BioShock-Film: Regisseur Verbinski spricht über die Probleme der Produktion

In einer aktuellen Fragerunde hat sich nun der Regisseur Gore Verbinski zur Einstellung des "BioShock"-Films zu Wort gemeldet und verraten, welchen Problemen man ausgesetzt war.

BioShock-Film: Regisseur Verbinski spricht über die Probleme der Produktion

Derzeit befinden sich Videospielverfilmungen einmal mehr in Mode. So konnte man zuletzt „Assassin’s Creed“, „Warcraft“ oder auch „Ratchet & Clank“ im Kino sehen. Eine Verfilmung, die jahrelang angedacht war, ist „BioShock“. Der Shooter aus dem Hause 2K Games hätte mit seiner Unterwasser-Utopia Rapture für einige interessante Szenen gesorgt. In einem Reddit-Q&A hat sich nun der Regisseur Gore Verbinski zur eingestellten Verfilmung zu Wort gemeldet.

Es wäre ein sehr kostspieliges Projekt geworden

So seien die Produktionsvorbereitungen bereits 2009 an den Start gegangen. Doch gut acht Wochen vor dem Drehstart hatte Universal Pictures das Projekt abgebrochen und letztendlich eingestellt. Verbinski sagte diesbezüglich: „Es war ein Film mit einem R-Rating und daran wollte ich festhalten. Denn ich hatte das Gefühl, dass es angemessen wäre. Und es wäre ein teurer Film geworden. Es war eine riesige Welt, die wir erschaffen wollten. Es war keine Welt, bei der man einfach irgendeine Location aufsuchen könnte, um dort zu drehen.“

Bei seinem aktuellen Projekt „A Cure for Wellness“ konnte Verbinski hingegen verschiedene Orte aufsuchen und für den Dreh nutzen. Dies hätte bei „BioShock“ jedoch nicht funktioniert. „Wir hätten ein komplettes Universum unter Wasser aufbauen müssen“, sagte Verbinski. Die Kombination aus den Kosten und dem Rating haben seiner Meinung nach dazu geführt, dass Universal unsicher wurde. Denn R-Rating-Filme waren zu der damaligen Zeit nicht allzu erfolgreich. Doch inzwischen hätten sich die Zeiten geändert, weshalb Verbinski hofft, dass „BioShock“ eine zweite Chance erhält.

Abschließend hat Verbinski betont, dass es eine schwierige Situation gewesen sei den Film komplett im Kopf zu haben und dann plötzlich mit der Einstellung konfrontiert zu werden. Dies sei eine sehr emotionale Erfahrung für ihn gewesen, weshalb er bei einer möglichen Wiederaufnahme des Projekts wahrscheinlich nicht beteiligt sein möchte.

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DerInDerInderin

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17. Februar 2017 um 12:28 Uhr