Bethesda Softworks: Kritik der Spieler hat keinen Einfluss auf die internen Projekte

Kommentare (16)

Die meisten Publisher versicherten in der Vergangenheit immer wieder, dass sie sich das Feedback der Spieler bei ihren kommenden Projekten zu Herzen nehmen werden. Bei Bethesda Softworks geht man allem Anschein nach einen anderen Weg.

In den vergangenen Tagen sprachen die Verantwortlichen von Bethesda Softworks über verschiedene Themen und kündigten unter anderem an, dass sich die hauseigenen Entwickler auch weiterhin abseits der festgetretenen Pfade beweben möchten.

In einem aktuellen Interview sprach Bethesda Softworks PR-Sprachrohr Pete Hines unter anderem über das Feedback beziehungsweise die Kritik der Spieler und wies darauf hin, dass diese keinen Einfluss auf die internen Projekte haben wird. Stattdessen verlassen sich die Entwickler intern auf ihre Stärken.

Bethesda Softworks: Pete Hines über die Kritik seitens der Spieler

Hines dazu: „Wir nehmen das Ganze zur Kenntnis. Aber wir lassen nicht zu, dass es die Sachen, die wir machen, definiert. Im Endeffekt versuchen wir das zu machen, was für unserer Meinung nach das Beste für unsere Spiele ist. Denn wenn wir ehrlich sind, ist das das einzige, was wir kontrollieren können.“

Und weiter: „Die Entwicklerteams sind doch keine Getränkeautomaten, bei dem man lediglich auf eine Knopf drückt und seine Limonade erhält. Sie wollen ihre Beine im kreativen Bereich ausstrecken, sich an neuen Ideen versuchen und oder etwas Neues zu wagen, um nicht immer auf festgetretenen Pfaden zu wandeln.“

Quelle: Gamesradar

Weitere Meldungen zu .
(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.

Kommentare

  1. STAATSFEIND_NR1 sagt:

    Hab nichts anderes von Bethesda erwartet! ...

  2. Zischrot sagt:

    Genau, scheiß auf die Kunden, wer braucht denn die schon. xD

  3. phoenix.leon sagt:

    Sehr gut, ein erster Schritt diese Kinder quengelei in den Griff zu bekommen.
    Beim Film und bei der Musik hat man auch nichts zu melden und genauso sollte es auch wieder in der Gaming Branche passieren. Seit wann entscheidet denn der Endkunde was der Künstler zu tun und zu lassen hat, sowas gibts auch nur bei uns in der Branche.

  4. M.adi sagt:

    Er hat doch recht.

  5. Mustang&Sally sagt:

    Die Sache ist eben die, dass die meisten die mit irgendwas zufrieden sind ihre Meinung nicht gleich kundtun müssen. Der Kunde der jedoch unzufrieden ist muss alles gleich in die Welt hinaus brüllen. Ich hasse Menschen .

  6. Fatalis sagt:

    Naja ich sehe die Sache ganz anders der Kunde hat sein recht drauf ich gebe mal ein Beispiel an die jenigen die selbst Beispiele für diese Situation geben! Und zwar wenn ihr im Restaurant sitzt und was zu essen bestellt bekommt aber was anderes oder da ist ein Haar im essen oder es svhmeckt euch nicht dann könnt ihr mir nicht sagen das ihr euch nicht beschwert oder?! Also Rand halten und bethesda muss sich doch nicht wundern wenn wir Kunden und irgendwann abwenden egal was die da raushauen mögen oder zumindest mal uu mal weniger kunden existieren die sich an den interessieren

  7. phoenix.leon sagt:

    @Fatalis
    ich würde meinen du verwechselst "Kunst" mit "Dienstleistung" 😉 , kann mich aber auch täuschen ^^. Wie ich oben bereits schrieb, beim Film, beim Buch, bei der Musik, beim Maler etc pp hat der Endkunde eigentlich nichts zu sagen mMn. Er sollte sich erfreuen an dem was der Künstler erschaffen hat. Natürlich kann man kristieren, aber man hat ihm nicht zu sagen wie er was anzustellen hat

  8. Zischrot sagt:

    Ich glaube einige sehen die Sache viel zu schwarz oder weiß. Es geht ja nicht darum alles an Kritik UND Feedback abzublocken oder alles direkt an die Entwickler weiter zu leiten. Als Spieleentwickler sollte man sich zwar nicht primär bei der Entwicklung eines Projektes beeinflussen lassen, aber dennoch zumindest mal das Feedback der Community anhören, auswerten und dann das wichtigste an die Entwickler weiter geben.

    Als ich früher noch aktiv WOW gezockt habe, fand ich die Aktion von Blizzard z.B. absolut heraus ragend, als im Forum jeder Klasse gefragt wurde was verbessert werden sollte. Vom Community Manager wurden dann jeweils die Punkte, die immer wieder genannt wurden, zusammengefasst und an die Entwickler weiter geleitet. Dies hatte dann später auch wirklich Früchte getragen und es wurde so einiges beherzigt.

    So etwas halte ich für absolut vorbildlich. Feedback aber kategorisch von vorne herein auszuschließen, und das dann auch noch mit breiter Brust in die Welt hinaus zu posaunen, zeugt meiner Meinung nach nicht wirklich davon, das der Kunde überhaupt ernst genommen wird. Und mal ehrlich, was ist so schwer daran wenigstens zu versuchen etwas auf den Kunden zu zu gehen und ihm das Gefühl zu vermitteln man möchte ihm das bestmögliche Erlebnis zukommen lassen?

  9. xy-maps sagt:

    Also werden wir weiterhin Spiele mit dieser mehr als veralteten Engine und geauen hafte Animation bekommen...

    Also Fallout 4 hat mir enthültig gereicht.

  10. Lichtenauer sagt:

    Sehr vernünftig so eine Haltung.

  11. Ifosil sagt:

    Richtig so, die meisten Gamer haben echt keine Ahnung von Spieleentwicklung und geben nur Bullshit von sich. Kann Bethesda verstehen.

  12. Wosnleicht sagt:

    Sehr gute Einstellung.
    Genau das gefällt mir auch bei Sony sehr.
    Ein kleiner Kreis an Schreihälsen will unbedingt ein UHD Laufwerk aber Sony hat erkannt das es unnötig ist.

  13. Dante_95 sagt:

    Bethesda wird auch immer dreister. Beispielsweise ist die Fallout 4 GotY eine einzige Frechheit. Im Prinzip wurde in dieser Edition nur das Hauptspiel beigelegt, ohne irgendwelche Updates. Auch die 6 DLCs sind nicht auf der Disk, sondern wurden stattdessen lieber als Code mit in die Hülle gelegt, die man sich dann im Store anschließend herunterladen kann. Für Leute mit Datenvolumen und Bambusleitung ist das natürlich optimal. Wenigstens haben sie sich die Mühe gemacht und das Cover verändert. Respekt 🙂

    Ich frage mich wirklich, wie man so eine selten dämliche Entscheidung eigentlich treffen kann? Was für ein Sinn hat diese Edition?

  14. Smuggl sagt:

    @Mustang&Sally.
    Ich sehe das ähnlich. Das beste Beispiel dafür ist die CoD Reihe. Die Teile verkaufen sich millionenfach und haben eine riesige Fanbase, aber wenn man sich in den Kommentaren auf Spieleseiten so umsieht (auch hier) werden diese immer madig geredet.
    Zufriedene Spieler äußern sich selten. Es sind die unzufriedenen die brüllen.
    Von daher kann ich die Entscheidung von Bethesda nachvollziehen.

  15. xjohndoex86 sagt:

    Kommt immer drauf an, um was es geht. Bei einem Singleplayer sollte immer der Entwickler im Vordergrund stehen als kreatives Zentrum und letztendlich auch als Produzent. Da reicht schon, dass der Publisher sich einmischt.^^ Beim Multiplayer sollte dagegen mit offenem Ohr an die Spieler herangegangen werden. Diese sind nunmal entscheidend für den Langzeiterfolg in dieser Kategorie.

  16. Crysis sagt:

    Naja wenn ein Kunde den Wunsch hat mal eine andere Engine zu benutzen als diesen Mist den Bethesda da benutzt dann wird er sicher freundlich abgewiesen schade eigentlich es würde die Spielerfahrung sicher um einiges verbessern, aber naja so darf man sich auf das Nächste Kapitel der The Elders Scrolls Bug Adventure freuen.