Red Dead Online: Termin und Details zum ersten großen Beta-Update

Kommentare (7)

Rockstar hat heute umfassende Details zum kommenden ersten Update für "Red Dead Online" enthüllt. Demnach versucht man unter anderem ein Mittel gegen destruktives Spielerverhalten zu finden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Anpassungen.

Red Dead Online: Termin und Details zum ersten großen Beta-Update

Nachdem es kürzlich bereits erste Hinweise auf das nahende erste Update für die Beta von „Red Dead Online“ aufgetaucht sind, folgten heute Abend die offiziellen Details. Rockstar wird das erste große Update für den Online-Modus von „Red Dead Redemption 2“ demnach am 26. Februar 2019 veröffentlichen.

Updates und neue Features für  Red Dead Online

Wie Rockstar mit einer offiziellen Meldung ankündigt, wird das Update viele Verbesserungen und Erweiterungen für die offene Spielwelt mit sich bringen. Die Spieler können unter anderem eine neue Funktionsweise von Gesetzeshütern und Kopfgeld sowie Veränderungen bei der Spielermarkierung auf der Minikarte, weitere Verbesserungen des Waffen-Balancings und mehr gefasst machen.

Verrufenheit und Spielersichtbarkeit

Auf Basis von Spielerfeedback versucht Rockstar mit einigen Anpassungen, dem destruktiven Spielerverhalten einen Riegel vorzuschieben. Zu diesem Zweck wird die Sichtbarkeit der Spielermarkierung auf lange Distanzen verringert. Das heißt, dass Position auf der Karte anderen Spielern nicht mehr angezeigt wird, wenn sie sich weiter als 150 Meter entfernt befinden, es sei denn ihr feuert einen Schuss ab.

Zudem wird das Verrufenheitssystem eingeführt, welches übertrieben aggressive Spieler besonders markiert: Bei steigender Verrufenheit wird die Kartenposition des Spielers und seiner Truppmitglieder  zunehmend dunkler von blau zu dunkelrot verfärben. Die Verrufenheit nimmt durch üble Taten wie dem Töten oder Angreifen anderer Spieler oder ihrer Pferde zu. Wenn häufig und schnell aufeinanderfolgend schlimmen Handlungen vorgenommen werden, erhöht die Verrufenheit. Die Verrufenheit nimmt mit der Zeit ab, wenn man sich weniger schlimm verhält.

Neben dem Verrufenheitssystem werden das Verhandeln mit ganzen Trupps und Fehden ergänzt. Die Option „Verhandeln“ kann nach dem ersten Kill ausgewählt werden. Alternativ können Spieler nach dem ersten Kill auch eine eine Fehde auslösen und sich entsprechend in den Kampf stürzen. Es wird eine zeitlich begrenzte Schießerei unter den rivalisierenden Spielern gestartet, bei der sie ihren Streit im Free Roam regeln können, wobei jeder Kill Punkte bringt.

Verbesserung der Balance von Kopfgeld und Gesetzeshütern

In Verruf geratene Spieler werden höchstwahrscheinlich von Kopfgeldjägern verfolgt, da sie das Kopfgeld kassieren wollen. Kriminelles Verhalten hat je nach  Schwere des Verbrechens Einfluss auf die Höhe des Kopfgelds und auf die Ehre.

„Das Töten eines anderen Spielers kann in höherem Kopfgeld resultieren, das Angreifen von Dorfbewohnern oder Tierquälerei wiederum könnte sich in niedrigerem Kopfgeld widerspiegeln, sofern das Verbrechen gemeldet wurde, und leichtere Straftaten wie Plündern oder Diebstahl werden lediglich eure Ehre verringern.“

Übersteigt das Kopfgeld eine bestimmte Schwelle, sodass Kopfgeldjäger auf den Spieler aufmerksam werden, wird der Spieler darüber informiert. Je höher das Kopfgeld, desto schwieriger soll sich die Flucht für den Spieler und dessen gesamten Trupp gestalten.

Tägliche Herausforderungen

Rockstar wird in „Red Dead Online“ eine Reihe täglicher Herausforderungen zur Verfügung stellen, bei denen EP und Goldnuggets verdient werden können. Die individuellen Aufgaben decken verschiedenste Aspekte des Lebens im Grenzland ab. Dazu gehören: Sammeln von Kräutern, Verkaufen von Objekten beim Hehler, Jagen und Häuten von Tieren bis zum Ausräumen von Bandenverstecken, dem siegreichen Beenden von Fehden und noch vielem mehr.

Es sind später auch Spezialherausforderungen und -auszeichnungen, Boni für regelmäßiges Abschließen der Herausforderungen und mehr zu erwarten.

Weitere Fehlerbehebungen und mehr

Die Entwickler bedanken sich für das Feedback der Spieler, welches zu weiteren Anpassungen und Fehlerbehebungen führt. Unter anderem heißt es, dass ausgewählte Waffen neu abgestimmt werden, Kadaver und Pelze auf eurem Pferd bleiben nach Tod oder Respawn erhalten, der Sprach-Chat wird bald nur noch über kürzere Distanzen funktionieren und einiges mehr.

Weitere Details zum kommenden Update werden in der nächsten Woche enthüllt. Bis zur Veröffentlichung des Updates können sich Spieler von „Red Dead Online“ über mehr EP freuen. Spielt ihr im Trupp, verdient ihr mehr EP in Free-Roam-Missionen und -Events. Bildet einen Trupp und verdient diese Woche den doppelten Trupp-EP-Bonus in diesen Aktivitäten und nächste Woche 20 % mehr EP in allen Aktivitäten der „Red Dead Online“-Beta.

Alle Details verrät Rockstar auf der offiziellen Seite.

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Kommentare

  1. tom.33 sagt:

    Das update macht das ganze onlinespiel auch nicht interessanter. Nix neues zum content. Sollen mal lieber einführen das man Häuser kaufen kann daraus was zu erwirtschaften.Banküberfälle ach all den nicescheiss aus gta5.
    Aber nein die gleiche kacke wie vom ersten tag. Schön das man jetzt dunkel rot angezeigt wird da macht das griefen auf andere spieler noch mehr spass. Also wird man bestimmt bald noch mehr Grieferschimpansen im spiel haben.

  2. xjohndoex86 sagt:

    Gutes Konzept, hoffentlich stimmt auch die Umsetzung.

  3. Richi+Musha sagt:

    Keinen neuen Content? Was soll ich dann mit der Kohle? Hab jetzt schon mehr als genug.

  4. Stefan-SRB sagt:

    Viel zu spät, der online Modus ist leider Schrott, hoffe auf einen schönen Singleplayer DLC

  5. maxi-tomec sagt:

    Das ist ja ein bahnbrechendes Update, wow! Mich hälts kaum auf dem Stuhl. Was für ein überflüssiger Schwachsinn! Wieso führt man nicht mal private Lobbys ein? Oder der Kauf von Häusern, wie tom.33 schon sagt. Ich weiss, dass es ein anderes Szenario als in Los Santos ist. Aber hier ist so viel möglich und es kommt nur Müll. Alle, die ich kenne und dieses Spiel besitzen, haben, wie ich auch, wie irre auf den Onlinepart gewartet. Keiner von uns hat inzwischen mehr Interesse an Red Dead Online. Jetzt kommt endlich ein lang, erwartetes Update und es kommt nur Unsinn. Die hätten einfach sagen sollen, dass der Online-Modus erst November 2019 fertig ist und damit wäre es gut gewesen. Denkt Rockstar wirklich, dass andere Entwickler schlafen? Bis die irgendwann mal ausgeschlafen haben mit Red Dead Online, ist der Großteil der Gamer schon lange in anderen Lobbys zuhause.

  6. sAIk0 sagt:

    Also bitte... Es wurde ganz klar von Rockstar kommuniziert, dass es sich erst um eine Beta handeln wird. Und der Online Part ist nachwievor immernoch eine Beta. Manche Leute finden echt immer was zu motzen.. Bei GTA war auch nicht sämtlicher Content von Anfang an enthalten, sondern wurde nach und nach eingebaut. Mich juckt der Online Part so wie er aktuell ist auch nicht wirklich. Irgendwie hab ich aber das Gefühl, dass in der heutigen Zeit kaum noch einer Geduld aufbringen kann sondern einfach nur noch losmotzen kann. Schlimm ist das... Wenn jetzt sämtlicher möglicher Content rausgeknallt wird und nicht alles 100%ig passt dann ists auch wieder Mist. Wenn alles an Content rausgeknallt wird dann ists in einem Jahr alles Mist weil nichts neues nach kommt. Egal wie man es macht, es finden sich immer welche denen es nicht Recht ist.
    Neue Inhalte werden schon noch kommen. Bis dahin bleibt halt nur abzuwarten...

  7. tom.33 sagt:

    Das ist es ja gerade traurig das es noch eine beta ist. Wollen die die längste beta ausreizen. Und es muss ja nicht gleich aller content kommen und einem alles zugemüllt werden. Aber zb häuser erwerben wie zu anfang zu gta währe wohl das sinnvollste und würde alle erstmal ruhig stellen. Aber die bringen jetzt ein update wo man 25 prozent auf tonikum kaufen kann. Die wollen ein doch vereppeln. Tonikum kannste in fast jeder hütte finden. Frechheit

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