Sonic The Hedgehog Film: Charakterdesign-Anpassung erfreut den Sonic-Schöpfer, Cory Barlog sieht kreative Freiheit in Gefahr

Kommentare (8)

Nach massiver Fan-Kritik hat der für den "Sonic the Hedgehog"-Kinofilm zuständige Regisseur bestätigt, dass es ein Sonic-Redesign geben wird. Was den früheren "Sonic"-Schöpfer erfreut, sieht der "God of War"-Schöpfer etwas kritischer, da er die kreative Freiheit der Filmemacher in Gefahr sieht.

Sonic The Hedgehog Film: Charakterdesign-Anpassung erfreut den Sonic-Schöpfer, Cory Barlog sieht kreative Freiheit in Gefahr

Bei Paramount Pictures entsteht derzeit der neue „Sonic The Hedgehog“-Kinofilm, zu dem vor wenigen Tagen ein erster Trailer der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Nach den ersten Bildern zeigte der Trailer den realistisch gestalteten Sonic erstmals in Aktion. Fans konnten dem Charakterdesign aber wenig abgewinnen.

Nach massiver Kritik der Fans hat der zuständige Regisseur Jeff Fowler schließlich eingelenkt und bestätigt, dass Sonic für den Film ein Redesign erhält. Wie genau dieses aussehen soll, ist bislang aber noch nicht bekannt. Fans wünschten sich ein Design, das stärker an die Spielvorlage angelehnt ist. Sonic sollte also größere Augen, einen kürzeren Körper und schmalere Beine bekommen.

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Unter den Kritikern des Charakterdesigns für den Film-Sonic war auch Yuji Naka, Mitschöpfer der „Sonic“-Reihe und früherer Chef von Segas Sonic Team. Auch wenn Naka das ursprüngliche Design nie direkt selbst kritisiert hat, so unterstützte er doch die Kritiker auf den sozialen Medien. Nachdem das Redesign bestätigt wurde, zeigte sich Naka recht erfreut:

„Die Stärke der Sonic-Fans ist erstaunlich. Es ist gut, in eine gute Richtung zu gehen. Danke für eure Liebe für Sonic.“

God of War-Schöpfer weniger erfreut

Der „God of War“-Director Cory Barlog sieht die Reaktion auf die Fan-Kritik aber etwas kritischer. Der Entwickler des Game-of-the-Year-Gewinners ist der Ansicht, dass damit im Grunde die kreative Freiheit der Filmemacher eingeschränkt wird.

Auf Twitter sagte Barlog, dass er „wirklich nicht weiß, was er darüber denken soll, Inhalte in solch einer Welt zu erschaffen“, in der die Fans den Filmemachern die Änderung quasi aufzwingen.

„Es ist wichtig, sich am Puls des Publikums zu bewegen, aber das macht es um so schwerer, etwas Anderes zu versuchen, das auf dem ersten Blick nach zu viel Änderung aussieht, was in der Ganzheit aber überraschen könnte.“

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Auch die Reboot-Fortsetzung von „God of War“ für PS4 brachte einige Kritiker auf den Plan, die meinten, dass sich die Reihe zu weit von den Wurzeln entfernte. Letztendlich haben die Entwickler ihre kreative Vision trotz aller Kritiker umgesetzt und mit ihrem PS4-Exklusivspiel ein echtes Meisterwerk der Videospielgeschichte erschaffen.

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Kommentare

  1. VincentV sagt:

    Naja einen Sonic Film macht man ja in erster Linie für Fans. Ist ja kein Original Franchise sondern basiert auf einer Marke die es ewig gibt. Da sollten Fans schon mitreden können.

    Wenn es jetzt eine Figur wäre die es vorher nicht gab und die Leute sich aufregen hat ist das ja das Problem der Leute und nicht das der Macher.

  2. Zischrot sagt:

    Eben, man kann nicht einfach eine bekannte Figur nehmen und sie so umändern, wie man das möchte. Tut man dies doch, dann muss man halt mit Desinteresse, leeren Kassen und im schlimmsten Falle der Wut der Fans rechnen, ganz einfach. Der Filmemacher will ja schliesslich auch eine bereits etablierte Marke nutzen und erschafft nichts neues. Da hat er sich schlicht und ergreifemd an gewisse Richtlinien zu halten oder er lässt es einfach. Das hat absolut nix mit dem Beschneiden kreativer Freiheit zu tun.

  3. ResidentDiebels sagt:

    Ich wette, dass die meisten dieser kritischen Fans den Film nicht mal im Kino ansehen werden, noch haben sie Interesse daran. Es geht nur darum wieder Online zu heulen, was ja schon Volksport ist in dieser Verweichlichten Welt.
    Daher ist es umso schlimmer, dass die Produzenten auch noch darauf eingehen. Keiner weiß wer diese Leute sind, es sind nur Online namen, und trotzdem wird aufgrund deren Druck etwas geändert. Ziemlich naiv und d.umm. Barlog sieht das schon richtig, dieser Social Media Rotz wird viel zu ernst genommen.

  4. Buzz1991 sagt:

    @ResidentDiebels:

    Es braucht kein Argument wie "Social Media-Rotz" um zu sehen, dass Sonics Design wirklich aus der Hölle stammt. Sieh dir einfach den Trailer an. Kann man zu so einem Design Sympathie empfinden? Der sieht aus, als hätten Drakula und Chucky ein Kind gehabt 😀

    Die Anpassung halte ich für völlig richtig. Vielleicht hat es sogar den Film gerettet - vorausgesetzt, das veränderte Design wird besser.

  5. Royavi sagt:

    ResidentDiebels
    Sehe ich ähnlich. Die Kinder von heute sind nur am Heulen.

  6. ras sagt:

    lol? "kreative Freiheit der Filmemacher eingeschränkt wird."

    die kreative freiheit wird doch schon lange, durch sjw diversity scheisse eingeschränkt.

    Und übrigens hat das bei Sonic nix mit kreativer Freiheit zu tun. Sonic is ein Charakter den es schon Jahrzehnte gibt. Es gibt eine Vorlage für Sonic.
    Aber bei sowas war Hollywood schon immer scheisse.

  7. humantarget86 sagt:

    @residentdiebels

    Das online sind ebend nicht nur Namen...sondern hinter diesen Namen stecken echte Menschen...schonmal daran gedacht?! Und diese Menschen haben ein echtes Interesse an dem Film oder zumindest der Marke "Sonic"

    @royavi

    Glaubst du echt das es "Kinder"sind die sich für Sonic interessieren? Hast du Mal geschaut seit wann es Sonic gibt? Die Zielgruppe dieses Films liegt irgendwo bei 25-35 Jahren. Also nix mit heulende Kinder. Die Leute die sich da online aufregen sind zum größten Teil Erwachsene deren Kindheit durch Figuren wie Sonic geprägt wurde. Die haben also ein Mitspracherecht.

  8. phoenix.leon sagt:

    @humantarget86
    Über sowas wie residentdiebels, würde ich mich gar nicht aufregen. So jemanden kann man nur wünschen dass er glücklich mit Axel Voss rumschmust und dabei über uns Bots philosophiert.
    Solche Menschen gibts halt nunmal. Drüber wegsehen und gut 😉

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