Mixer: Trotz des Scheiterns – Microsoft bereut den Streaming-Dienst nicht

Kommentare (18)

Vor wenigen Wochen gab Microsoft bekannt, dass der hauseigene Streaming-Dienst Mixer geschlossen wird. Wie Microsofts Phil Spencer klar stellte, bereut das Unternehmen den Vorstoß auf den Streaming-Markt trotz des kommerziellen Scheiterns nicht.

Mixer: Trotz des Scheiterns – Microsoft bereut den Streaming-Dienst nicht
Mixer wird noch diesen Monat geschlossen.

Vor wenigen Wochen erreichten uns neue Zahlen zum Streaming-Markt, denen sich entnehmen ließ, dass mit Twitch, Facebook oder YouTube fast alle namhaften Streaming-Dienste massiv von der aktuellen Coronakrise profitierten und ein spürbares Wachstum verbuchten.

Mit einer Ausnahme: Microsofts Mixer-Dienst führte weiter ein Nischendasein und konnte nicht einmal in den Zeiten der Lockdowns zulegen. Im letzten Monat zog Microsoft schlussendlich Konsequenzen und gab die Schließung von Mixer bekannt. Laut Phil Spencer bereut das Redmonder Unternehmen den Vorstoß auf den Streaming-Markt allerdings nicht – das kommerzielle Scheitern hin oder her.

Microsoft möchte weiterhin neue Dinge versuchen

Spencer dazu: „Natürlich ist es immer eine Enttäuschung, wenn man versucht, etwas in diesem Umfang wachsen zu lassen und sein Ziel nicht erreicht. Trotz allem bereue ich das nicht. Man trifft Entscheidungen mit den besten Informationen, die man zu diesem Zeitpunkt hat. Man gibt sein Bestes und wir befinden uns in einer kreativen Branche.“

Zum Thema: Mixer: Microsoft schließt den Streaming-Dienst – Kooperation mit Facebook Gaming

„Wir befinden uns in einer von Hits getriebenen Industrie“, führte Spencer aus und wies darauf hin, dass er stolz auf die Tatsache ist, dass es sich bei Microsoft um ein Unternehmen handelt, das nicht davor zurückschreckt, neue Dinge zu versuchen. Auch wenn wie im aktuellen Fall mit Mixer Rückschläge oder gescheiterte Projekte warten. „Das ist einfach die Kunst, Videospiele herzustellen, und offen gesagt auch Spielplattformen“, so Spencer abschließend.

Mixer wird am 22. Juli 2020 endgültig vom Netz gehen. Wie Microsoft in der entsprechenden Ankündigung bekannt gab, entschloss sich das Unternehmen dazu, eine Partnerschaft mit Facebook Gaming einzugehen, in deren Zuge die beiden Streaming-Dienste miteinander verschmolzen werden. Das von Facebook und Microsoft verfolgte Ziel: Die eigenen Reichweiten zu vergrößern, um in der Lage zu sein, sich gegen Platzhirsche wie Twitch zu behaupten.

Quelle: GamesIndustry.biz

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Kommentare

  1. vangus sagt:

    Noch nie von gehört...

  2. SKATERLIMITS sagt:

    Einfach mal das M umdrehen und man weiß warum man da nicht unbedingt zu W ixer dazu gehören will.

  3. st4n sagt:

    Ich hab noch 'n Mixer in der Küche stehen. Der ist von Bosch, die von Microsoft hab ich nie benutzt.

  4. Rikibu sagt:

    Vielleicht hätte man das "M" um 180 Grad drehen sollen, um dann darauf Ruckelfilme bereitzustellen... das wäre mal eine innovative Geschäftsidee gewesen... 🙂

    aber schön zu sehen, dass bloße Aggression, die einzig in großem herumwerfen von Geldmitteln nicht zwangsweise zu Erfolg führt, egal wie penetrant Microsoft pusht. Auch der neue Edge Browser auf Chromium Basis wird dermaßen penetrant, aufdringlich dem Nutzer vor die Fresse gehalten, dass man einfach Reißaus nehmen möchte.

    Selibes Szenario kann man auch bei der Xbox und der Studiogestaltung beobachten. Sich etabliertes einzukaufen ist wieder nur mit Geldmitteln um sich werfen, ohne dass man das Herzblut spürt oder diese Affinität dazu, in Spielen Geschichten zu erzählen.
    Gerade im Hinblick auf compettitive gaming sind sie mir zu dominant und story driven games eher mäh... und das was an Story Spielen kommt, ist so trallala Gedöhns wie Gears oder der charakterlose Blecheimer aka. Masterchief...

    Microsofts Problem ist, dass sie in Rekorzeit Erfolge sehen wollen, keinen langen Atem haben. Bin heute schon gespannt, wie die Ausweichtaktik der X Klotz aussieht, wenn deren aggressive Studiotaktik nicht zu prestigeträchtigen Spielen führt... da kommt man dann wohl nicht herum, eine Series XXX mit "W ichser Abo anzubieten... aber ob das im prüden Amiland fruchtet? haha

  5. big ron sagt:

    Bei mir scheitert sowas oft allein schon am Namen. Attraktivität und Anziehung entsteht im ersten Schritt bei mir schon durch interessante oder wohlklingende Namen. Mixer ist generisch und hat viele Verwendungen. Wie soll man damit Aufmerksamkeit bekommen? Ich wusste nicht mal, dass es den Dienst gibt.

  6. Buxtebub sagt:

    Mixer hat vieles besser gemacht und die Community war Klasse.
    Die Integration in der Xbox war vorbildlich.
    Schade, dass es nicht gereicht hat.

    Richtige Entscheidung es einzustellen.

  7. Horst sagt:

    Hier hat ganz einfach die Marketing-Abteilung total versagt. Ich glaube, die meisten Menschen haben von diesem Dienst noch nie etwas gehört. Und wie bereits ein Vorredner meinte, der Name, das Logo, das Erscheinungsbild... das alles hat bereits so viel Einfluss auf den Erfolg einer Marke. Und all das ist nicht wirklich die Stärke von MS. Alleine die Namen ihrer Konsolen, also noch wirrer gehts kaum Oo

  8. Rikibu sagt:

    Mixers Problem war stets, dass es nur auf der Xbox zwangsverbreitet wurde und auf anderen Spieleplattformen abseits vom PC keinerlei Relevanz hatte. Keine apps für Android TV, Apple Tv usw... DAS musste also scheitern und man fragt sich, ob sich Microsoft in der ewigen Verliererrolle oder dem ewigen Zweiten gefällt.
    Wer die Platzhirsche Twitch und Youtube angreifen will, darf das nicht damit tun, nur seine Haus und Hofplattformen zu bedienen...

  9. Eloy29 sagt:

    Wenn man aufgeblasenen Typen wie diesen Ninja mehrere zehn Millionen zahlt, ein Typ der mir Fortnite streamen über 14 Millionen verwirrte hat die ihm Jesus des Streamings folgen , dieser Typ wie auch andere auf den Social Media Plattformen Millionen mit Streaming verdienen, mit Werbung mit Donation ihrer Beiträge, wenn man auf yt dieser Woche sehen kann wie drei erfolgreiche Bubis dort ihren Reichtum zeigen , sprich Villa und ihre Wagen, solange die Welt so bescheuert bleibt, Individien die nicht mal das selber entwickelt haben was sie dauerspielen, solange so was donatet wird und nicht jeder zehn Euro über hat für die armen auf dieser Welt , solange fällt mir dazu wirklich nichts mehr ein. Für mich läuft die Erde hier schon lange in die verkehrte Richtung.

  10. Grinder1979 sagt:

    @eloy

    Kranke Welt. Hast Recht. Die Kiddies werden immer dummer...

  11. Rikibu sagt:

    noch krasser wirds, dass die kiddies von heute, die lehrer von morgen werden... DAS macht mir Angst...

  12. Horst sagt:

    @grinder: Tja, leider sinds aber erwachsene, überbezahlte Schnösel die das alles fördern und supporten, weil sie selbst Geld daraus ziehen!

  13. Khadgar1 sagt:

    Schade eigentlich. Der Dienst an sich war ziemlich gut gemacht.

  14. DarkSashMan92 sagt:

    Immerhin hat dieser Ninja Typ seine 30 Millionen voll ausgezahlt bekommen..

  15. Banane sagt:

    Ebenfalls noch nie davon gehört.

  16. RickRude sagt:

    Wenn man einfach mal von der Xbox streamen wollte, war Mixer wirklich klasse. Und die E3 PK Streams liefen bei mir auch besser wie der im Mai auf Youtube. Aber die Vermarktung war halt nichts. So ist das halt bei MS, entweder es geht schon bei der Ankündigung automatisch durch die Decke, oder das war es auch gleich

  17. RETROBOTER sagt:

    Blabla Stream-Schrott, brauch keine Sau genau wie Stadia.

  18. reina83 sagt:

    @RickRude

    Es gab doch eine App für Android. Nicht das sie besonders gut wa aber es gab sie.

    Mixer war schon nicht schlecht, nur gab es zuviele Player die meinten ich streame Mal was ich zocke ohne zu merken wie schlecht die Qualität war ( Pixel Chaos Pur )

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