Amazon Luna: Versandriese stellt eigenen Streaming-Dienst vor – Trailer & Details

Kommentare (22)

Unter dem Namen Luna stellte der Versandriese Amazon einen hauseigenen Streaming-Dienst für Videospiele vor. Wir haben die wichtigsten Details für euch zusammengefasst.

Amazon Luna: Versandriese stellt eigenen Streaming-Dienst vor – Trailer & Details
Amazon Luna: Der Early-Access-Start erfolgt nur in den USA.

Nachdem der US-amerikanische Internet-Riese Google mit Stadia bereits im vergangenen Jahr einen Streaming-Dienst für Videospiele veröffentlichte, zog der Versandriese Amazon nun nach.

Wie das Unternehmen bekannt gab, wird der hauseigene Cloud-Gaming-Dienst den Namen Luna tragen und in Form eines Early-Access-Angebots zunächst nur in den USA starten. Zum Early-Access-Start wird das „Luna +“-Abo, das den Zugriff auf eine stetig wachsende Spiele-Bibliothek ermöglicht, zunächst für 5,99 US-Dollar angeboten. Zum Launch der finalen Version dürfte dieser Preis aber genau wie bei der Konkurrenz steigen. Unklar ist aktuell noch, wann Luna auch in anderen Ländern starten wird.

Amazon kündigt Partnerschaft mit Ubisoft an

Zu den Titeln, die zum Early-Access-Start in den USA zur Verfügung stehen, gehören laut Amazon „Resident Evil 7: Biohazard“, „Control“, „Panzer Dragoon: Remake“, „A Plague Tale: Innocence“, „The Surge 2“, „Yooka-Laylee and the Impossible Lair“, „Iconoclasts“, GRID“, „ABZU“ oder „Brothers: A Tale of Two Sons“. Darüber hinaus erhalten Publisher die Möglichkeit, auf Luna mit einem eigenen Kanal vertreten zu sein.

Diese Gaming-Kanäle können für bisher nicht näher genannte Preise abonniert werden und ermöglichen den Zugriff auf die Spiele der jeweiligen Publisher. Den Anfang macht das französische Unternehmen Ubisoft, dessen Spiele wie „Assassin’s Creed Valhalla“, „Far Cry 6“ oder „Immortals: Fenyx Rising“ zum Launch über Luna angeboten werden.

Zum Thema: xCloud: Microsoft möchte den Streaming-Dienst „auf alle Bildschirme“ bringen

Die Spiele können über Luna auf zwei Geräten gleichzeitig gestreamt werden. Zunächst wird sich Amazon auf eine Darstellung in 1080p und 60 FPS konzentrieren. Eine Unterstützung der 4K-Auflösung wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Um Luna ohne Lags nutzen zu können, wird eine Internet-Verbindung von 10 Mbps (1080p) oder 35 Mbps (4K) vorausgesetzt. Abschließend wurde ein spezieller Luna-Controller angekündigt, der für 49,99 US-Dollar den Besitzer wechselt. Alle weiteren Details zum Cloud-Gaming-Service von Amazon wurden auf der offiziellen Website zusammengefasst.

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Kommentare

  1. Mr. Riös sagt:

    Ich weiß nicht. An sich liegt die Zukunft ja in sämtlichen Abos und ich selber würde Spotify und Netflix auch nicht mehr kündigen (dafür aber gerne die GEZ abschaffen), aber ich denk, dass es für reines Cloudgaming noch ein paar Jahre zu früh ist. Unabhängig von Lags und ähnlichem, hätte ich auch keine Lust bei plötzlichem Internetausfall einfach das Spiel nicht mehr spielen zu können. Ne danke, lass mal.

  2. Saleen sagt:

    Es geht los...
    Und genau deswegen werden Studios und Publisher von Microsoft gekauft.
    Für Microsoft sind Sony und Nintendo schon lange keine Konkurrenz mehr sondern Amazon und Google.

    Jeder muss mit irgendeinem sche... Pass um die Ecke kommen.
    Aber die Leute feiern... Hauptsache Spieler binden und günstig wie möglich zocken zu können.
    Games warten ja gleich um die Ecke und so.. Fast Food style

  3. OVERLORD sagt:

    Nein, aber nein danke.

  4. OVERLORD sagt:

    @Saleen

    Amazon und Google haben derzeit fast null Inhalte, wie soll sich das den ändern?

    Wenn sie eine große AG kaufen wollen müssen sie das bekannt geben und da wird mindestens MS rein grätschen.

    Kann mir derzeit nicht vorstellen wie Amazon oder Google groß werden ohne Nintendo oder Sony zu kaufen.

  5. Benwick sagt:

    Und so beginnt es!

    Der nächste Big Player steigt ins Business ein. MS, Google, Amazon fehlen nur noch Apple und Facebook, dann sind alle der "Big Five" vertreten.

  6. Asinned sagt:

    Ich mag das Channels Konzept nicht wirklich. Klingt so als würde man das Angebot ziemlich fragmentieren. Dann lieber wie bei Stadia mit Pro einen Grundstock an Spielen bereit stellen und die neusten Blockbuster kann man sich dann ganz normal kaufen.

    Amazons und Googles Strategie dürften dann sein die Titel der eigenen Studios auf die Plattform zu bringen. Amazon dürfte da etwas weiter sein, da Googles Entwicklerstudios erst Anfang des Jahre gegründet wurden.

  7. TemerischerWolf sagt:

    Stadia lief schon deutlich schlechter als von Google geplant...bin mal gespannt wie das bei Amazon wird und ob der Dienst nicht wieder eingestellt wird...die von Amazon entwickelten Games waren schon mal Flops...^^

  8. TemerischerWolf sagt:

    @Asinned Ja, diese Channels finde ich schon bei Prime nervig. Davon abgesehen fällt mir mit the Boys spontan gerade mal eine richtig gute Serie ein. HBO hat da schon ein anderes Niveau. Insofern bin ich sehr froh, dass die Last of Us Serie bei HBO entsteht.

  9. humantarget86 sagt:

    Warum ein asymetrischer controller?!

  10. sAIk0 sagt:

    Wow... Vor ein paar Wochen habe ich hier noch geschrieben, dass ich befürchte das das Streaming im Gaming irgendwo in die Richtung gehen wird, dass man sich dann die einzelnen Publisher abonieren muss um deren Games zu zocken.
    Dann hast du irgendwann ein Basis Abo in HD Ready Qualität und ein paar wenige Spiele. Für Full HD oder 4k benötigst du dann noch ein Plus Abo und wenn du noch dazu bestimmte Games willst kannst du einen Publisher nach dem anderen Abonieren... Willkommen in der Zukunft.
    Ich hoffe es wird noch lange genug die Möglichkeit geben diesem Wahnsinn durch den Kauf von Retail Versionen aus dem Weg zu gehen.

  11. Buxtebub sagt:

    Wenn's bei Prime mit rein kommt ist das Angebot bestimmt gut.

  12. Akuma02 sagt:

    Nee ich hasse dieses streaming schei. Zu viele Lags lass ma stecken

  13. Acid187 sagt:

    Das Channel Model ist definitiv etwas dem man aus dem Weg gehen sollte, ist in etwa wie bei Sky (Sport, Entertain, Cinema...) oder Prime mit den Channels. Das umgehe ich auch heute schon erfolgreich. Das kann in Summe richtig teuer werden.

    Zusätzlich finde ich ein Hybrid Konzept wie den Gamepass und PSNow, mit lokalen Clients und Streams wesentlich kundenfreundlicher und flexibler bei Qualität und Verfügbarkeit.

    Wenn MS und Sony nicht viel falsch machen, sollten sie ihre Marktanteile auch gegen Google und Amazon verteidigen können. Sie müssen nur aufpassen das sie die Kontrolle über Content behalten, weil Amazon und Google locker Studios kaufen können.

    Google zeigt aktuell das ihnen ein guter Kickstarter fehlt um Fahrt aufzunehmen. Die Technik ist eigentlich gut. Bei Amazon sehe ich das Risiko, dass sie ihr Angebot mit Prime koppeln könnten und dadurch schnell an Markmacht gewinnen.

  14. Benwick sagt:

    @Acid187
    Ja, da steigen aktuell einige der Großen ein. Auch Facebook arbeitet seit zwei Jahren unter Hochdruck an einem eigenen Konzept und ich gehe jede Wette ein, dass Apple da auch etwas ausbrütet.

    Gegen die "Big Five" hat Sony auf lange Sicht keine Chance, wenn sie nicht sofort den Streaming und Cloudgaming Bereich ausbauen, denn der Markt ist(auch wenn das nicht jedem gefällt - mir inklusvie) reif für das Angebot.

    Dass Deutschland mit seiner digitalen Infrastruktur eher ein dritte Welt Land ist, interessiert da niemanden. Das Ganze gleicht einem Haifischbecken mit 5 weißen Haien und einigen hundert Beutefischen(Publisher / Entwicklerstudios). Die Jagd ist eröffnet und wer da nicht mitmischt, ist in 5-10 Jahren nicht mehr existent.

  15. xjohndoex86 sagt:

    Coole Werbung und recht gutes Angebot. Games werden durch diese Abos aber definitiv im Wert sinken. Man hat nunmal nur begrenzt Zeit und auch wenn man "schnell mal rein gucken" kann, wird man den Spielen nicht die Aufmerksamkeit widmen die viele Titel eigentlich verdienen. Merke das schon wenn ich ein paar Sachen per Sale kaufe.

    Und ganz ehrlich, wer hat 'ne Leitung die 35 mbps durchlässt? Da ist 4K ja erst in 10 Jahren salonfähig.

  16. sAIk0 sagt:

    @xjohndoex86
    Sehe ich ähnlich. Man beachtet den Wert der Spiele immer weniger sobald diese in der Masse und sofort zur Verfügung stehen. Man konsumiert eben nurnoch. Wenn was nicht sofort gefällt klickt man einmal weiter und steigt ins nächste ein. Das muss nicht immer positiv sein.
    Ein weiterer Negativpunkt den ich sehe: Was ist denn wenn mal eine Phase ansteht in der man nicht die Zeit hat regelmäßig zu zocken. Gibt es immer wieder. Was dann? Abo weiterlaufen lassen? Dann zahlt man den ganzen Quatsch und kann es quasi garnicht richtig ausnutzen.
    Kündige ich das Abo? Was dann wenn ich doch mal nen Tag frei habe und mal ein älteres Game zum entspannen einlegen will? Geht dann halt nicht, weil kein Abo, kein Laufwerk, kein Garnichts. Man besitzt quasi kein Game mehr und kommt irgendwann nurnoch über die Abos ran.
    Mir stellt es die Haare wenn ich daran denke sich so abhängig machen zu müssen.

  17. Benwick sagt:

    @saiko
    Exakt so mache ich das bei allen Online Diensten, egal ob PSplus, Netflix, Disney+, Gamepass, etc.

    Netflix wird bei Bedarf(wie aktuell) für einen Monat abonniert. Nach 5 Tagen kündige ich direkt wieder und der Dienst läuft nach dem bezahlten Monat wieder aus. Wenn mir spontan einfällt, ich will heute Abend Netflix schauen, aber habe es gerade nicht abonniert, dann ist mein Abo in 2 min reaktiviert.

    Das gleiche mit Disney+: Abonniert, Mandalorian und Clone Wars geschaut und deabonniert.

    Oder bei PSplus: Nutze ich aktuell nicht und kamen auch keine Spiele, die mich interessierten, also gekündigt.

    Teuer wird es nur für die Kunden, die aus bequemlichkeit die Abos einfach unendlich weiterlaufen lassen(und davon gibt es viele).

  18. xjohndoex86 sagt:

    @salko
    Services wie Netflix und Co. habe ich immer als gutes Zusatzangebot angesehen. Die Blu-Ray würde ich dafür aber nie hergeben wollen. Ja und der Nutzungsfaktor ist auch so eine Sache. Man sagt zwar "Ach, sind doch nur 10€" aber es läppert sich am Ende doch zusammen. Spotify, Netflix, Disney+ etc. am Ende biste auch bei 100€ im Monat. ^^

  19. sAIk0 sagt:

    Ganz genau. Man wird quasi nurnoch von Abomodellen überschwemmt. Wenn die Möglichkeit des Kaufs wegfällt, wie es bei den meisten Apps auf den Smartphones ist, dann ist man absolut Abhängig von dem Abo. Für den Dienstbetreiber ist ein Abo immer ne feine Sache, da regelmäßige Einnahmen garantiert sind. Daher wird da ganz sicher auch versucht hinzukommen möglist viele zum Buchen des Abos zu bringen. Sobald dann die ersten Games nicht mehr Retail oder sogar nichtmal mehr digital gekauft werden können, lediglich nurnoch im Abo erhältlich sind, dann erst werden die ersten aufwachen. Nur dann ist es leider zu spät befürchte ich.
    Ich setz immernoch meine Hoffnung in Sony, dass sie lange genug auf dem ursprünglichen Modell bleiben und hoffe das sie da nicht abgehängt werden sondern die Gamer das wertschätzen.

  20. Der Coon sagt:

    So werden gute Games definitiv aussterben. Wie soll das auch funktionieren? Ein Game ala The Last of Us kostet künftig 80,- Euro um die Kosten zu decken. Microsoft, Amazon etc. verramschen die Games aber für wenige Euro im Abo. Also muss zwangsläufig die Qualität unter aller Sau sein um damit überhaupt gewinn zu generieren. Wer sowas supportet braucht sich irgendwann nicht zu beschweren.

  21. SchatziSchmatzi sagt:

    2 Aussagen zur Werbung: Verblödung und Verblendung.

  22. usp0nly sagt:

    Ich kann verstehen verstehen wenn man denkt das streaming die zukunft ist, sehe da aber noch lange keinen großen Markt dafür. Die Auflösung ist derzeit zu niedrig und das Internet in vielen regionen nicht gut genug. Wenn wenigstens die beiden Probleme behoben sind muss immer noch die Kundschaft mit spielen. Vorteile wären das man seinen pc nicht mehr aufrüsten muss. Kann mir das aber trotzdem nicht vorstellen.

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