Square Enix: Die Zeit stand still, so der Publisher zur COVID-19-Krise

Kommentare (85)

In einem Interview sprach Square Enix-Präsident Yosuke Matsuda über die Corona-Krise und die damit verbundenen Auswirkungen. Wie es heißt, wird das japanische Unternehmen wohl noch eine ganze Weile mit den Folgen dieser Entwicklung zu kämpfen haben.

Square Enix: Die Zeit stand still, so der Publisher zur COVID-19-Krise
Square Enix kämpft weiter mit den Auswirkungen der Corona-Krise.

In den vergangenen Monaten dürfte sich die COVID-19-Krise für die Entwickler und Publisher zu einem zweischneidigen Schwert entwickelt haben.

Zum einen profitierte die Videospiel-Industrie finanziell von der Tatsache, dass die Nutzer viel Zeit in den heimischen vier Wänden verbrachten und sich auf der Suche nach Beschäftigung verstärkt Videospielen zuwandten. Auf der anderen Seite führte der mit dem Ausbruch des Coronavirus verbundene Umzug in das Home-Office in den vergangenen Wochen und Monaten zu Verzögerungen, die zahlreiche Verschiebungen zur Folge hatten.

Square Enix leidet weiter unter den Folgen der Corona-Krise

Auch Square Enix, einer der größten Third-Party-Publisher Japans, war von diesem Szenario natürlich betroffen. In einem Interview, das von der Financial Times geführt wurde, sprach Square Enix-Präsident Yosuke Matsuda noch einmal über die Entwicklung der vergangenen Monate und wies darauf hin, dass sein Unternehmen wohl noch lange Zeit mit den Auswirkungen der COVID-19-Krise zu kämpfen haben wird.

Zum Thema: Final Fantasy VII Remake – Kapitel 2: Square Enix über die Auswirkungen von COVID-19

„Es gibt auch erhebliche Auswirkungen auf Seiten der Produktion. Das wird in der Zukunft nachhallen. Was wir jetzt verkaufen, mag zwar einige positive Aspekte mit sich gebracht haben, aber auf der negativen Seite ist die Zeit in Bezug auf die Produktion stehen geblieben. Wir konnten nichts entwickeln. Die Auswirkungen werden sich hier noch zeigen“, so Matsuda.

Zuletzt verschob Square Enix unter anderem den Rollenspiel-Shooter „Outriders“, der beim polnischen Entwicklerstudio People Can Fly entsteht, auf das Jahr 2021. Ob weitere Verschiebungen zu befürchten sind, werden die nächsten Monate zeigen.

Quelle: MyNintendo News

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Kommentare

  1. SlimFisher sagt:

    Ups... Hab da was überlesen...also wenn Microsoft Ubisoft kaufen wollen möchte, dann haben sie natürlich das Geld dafür... Bei Sony wird es schwieriger. Aber ich denke mal, dass Ubisoft eher unabhängig bleiben möchte/wird.

  2. SchatziSchmatzi sagt:

    @SlimFisher
    Von mir aus kann Microsoft Ubisoft kaufen, das wäre ein verdammt guter Deal und Sony würde sich endlich von der AC Kuh befreien.

  3. Squall Leonhart sagt:

    @ SlimFisher
    Muss ja mächtig schlimm sein dass du Angst hast das Sony Square kaufen könnte, aber das heilige MS wäre es in Ordnung. Sowas nennt man Heuchlei 😀

    Abwarten wenn MICROSOFT vielleicht bald verkündet dass sie Ubisoft gekauft haben, wird Sony darüber nachdenken. Und niemals niemals würde Japan das zulassen dass ein amerikanisches Unternehmen eine Firma wie Square Enix kaufen kann! Das ist kein Wunschdenken sonder Fakt, da durch Kauf von Übersee Firmen gesetzlich geschützt.

    Und nun zum letzten Mal, Sony kann sehr wohl mit 33 Milliarden Euro SE für 2,3,4,5, oder eben auch von mir aus 7 Milliarden Dollar kaufen! Will das in eure sturen Köpfe nicht reingehen oder warum könnte ihr keine belegbaren Fakten anerkennen?
    Warte ab ich behaupte mal in naher Zukunft wird SE bald zu Sony gehören 😉

  4. SlimFisher sagt:

    @Squall Leonhart ich weiß ja nicht, wo du bei mir Angst rauslesen kannst aber ich lasse dir mal deine eigenartige und absolute falsche Wahrnehmung.... Grundsätzlich habe ich nur Fakten aufgezeigt und keine Gefühle.

    Klar, hat Sony Geld für strategische Akquisitionen zur Seite gelegt, das kann man auch nachlesen, aber kein Unternehmen haut einfach mal aus dem Bauch heraus oder weil der Konkurrent Firmen kauft, mehrere Milliarden raus. Das wird schon lange im Vorfeld entschieden. Letztlich muss sich der Deal auch rentieren und wenn das Ergebnis ist, kein Return on investment, dann ist es ein schlechter Deal. Microsoft hat ja bereits verkündet, dass der Plan vorsieht, dass man auch ohne Bethesda Spiele auf der Playstation Plattform zu veröffentlichen wieder das Geld reinholt, d.h. jemand hat sich im Vorfeld zu dem Deal Gedanken gemacht...

    Was meinst du mit 33 Milliarden Euro SE? Eigenkapital? Cash?

    Wie bereits gestern erwähnt schau mal auf die Historie der Akquisitionen und du wirst feststellen, dass da zwar ein paar Akquisitionen im Milliarden Bereich waren aber keine so großen wie bei Microsoft z.b. (und nein, ich bin kein Fanboy... nur Fakten!)

  5. Squall Leonhart sagt:

    @Slim
    Ich habe nie gesagt dass das von heute auf morgen passieren wird mit der Akquisition.
    Die 33 Milliarden sind Sonys Eigenkapital nach der aktuellen Bilanz 2020. Das bedeutet Sony hat 33 Milliarden Euro die genutzt werden könnten.

    Das Sony sowas noch nie gemacht hat, muss nicht ausschließen das kein Wandel de Strategie in die Firma kommt. Siehe nur im Sport den Klub FCB, haben sich immer davor gesträubt Transfers im Bereich von 80-100 Millionen zu machen. Und jetzt haben sie erst letztes Jahr einen Sportler für 80 Millionen Euro geholt. Selbst Sony wird sich der Marktsituation anpassen wollen und glaub ob nun SE oder wer auch immer, Sony wird auch einen Publisher kaufen wenn MS weiter Publisher shoppt.

  6. Squall Leonhart sagt:

    Edit:

    „ Microsoft hat ja bereits verkündet, dass der Plan vorsieht, dass man auch ohne Bethesda Spiele auf der Playstation Plattform zu veröffentlichen wieder das Geld reinholt, d.h. jemand hat sich im Vorfeld zu dem Deal Gedanken gemacht...„

    Ja weil Xbox von Microsoft finanziell unterstützt wird! Du glaubst doch nicht wirklich dass die Sparte Xbox einen Umsatz von 11 Milliarden Dollar erzielt hat? Xbox, Windows wird alles mit einbezogen. Klar wenn Papa Gates ein Eigenkapital von 142 Milliarden Dollar hat, kommt das Geld auch wieder rein

  7. SlimFisher sagt:

    Beim Strategiewechsel gebe ich dir recht, manchmal ändert diese sich und man muss quasi mit der Zeit gehen... Letztlich werden wir es sehen, wer als nächstes einverleibt wird, ob von Sony, Microsoft oder andere größere Unternehmen, ne? 🙂
    Aber Eigenkapital ist ungleich Cash auf der Bank, sondern Eigenkapital beinhaltet Gebäude, Fuhrpark, Forderungen etc. und ein Teil davon sind wirklich liquide Mittel (Cash auf der Bank). Wenn du mir nicht glaubst schau es im Internet nach. Ich hatte bspw. fast 8 Jahre lang mit BWL zu tun (Schule, Ausbildung und Studium), daher kenne ich noch so ein paar Themen ganz gut.

    Wenn ich es richtig gesehen habe, dann hat Sony ca. 14 Milliarden Cash geparkt und auch für strategische Investitionen eingeplant, dass muss aber nicht bedeuten, dass es ausschließlich in der Gaming Sparte passiert. Bin mal gespannt.

  8. Squall Leonhart sagt:

    @Slim
    Die Gaming Sparte ist gerade für Sony die wichtigste von allen im Gegensatz zu Microsoft.
    Ich weiß das die neuen Smartphone Modelle gut ankommen sollte diese Sparte aber nicht weiter wachsen wird, Sony die früher oder später verkaufen wenn da nur Verlust entsteht. Die Handy Sparte gehen sicher nicht für Peanuts weg, das würde locker nochmals 10-15 Milliarden Dollar für einspülen in die Kasse.

  9. SlimFisher sagt:

    @Squall Leonhart dass Microsoft hinter Xbox steht sollte ja auch kein Geheimnis sein und die Kohle von Gates ist auch nicht zwangsläufig notwendig und das Geld kann er nicht einfach ins Unternehmen pumpen. Sicherlich hält er noch einen beachtlichen Anteil an Microsoft aber grundsätzlich verdient Microsoft im Moment besonders viel Geld mit Azure und Office 365 und hat auch sonst einen sehr gesunden Mix aus verschiedenen Produkten, die zum Umsatz beitragen und ja du hast recht, der Umsatz von Surface, Windows und Xbox ist gebündelt:
    "Die Microsoft-Sparte, in der das Geschäft mit dem Windows-Betriebssystem, den hauseigenen Surface-Computern und der Spielkonsole Xbox gebündelt ist, steigerte den Umsatz um 14 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar. " Chip Artikel von 2020. Aber letztlich wayne... Sonst hätte ja Microsoft die Xbox einstampfen können aber dennoch bringen sie eine neue Konsole raus und verfolgen eine langfristige Strategie, welche das ist, sollte ja auch ziemlich klar sein. Egal welche Plattform, sprich Xbox oder Windows --> Gamepass.

  10. SlimFisher sagt:

    @Squall Leonhart das die Gaming Sparte für Sony wichtig ist, weiß ich.. Ich sehe in der Handysparte keine Zukunft mehr und hätte eigentlich erwartet, dass diese bereits eingestellt wird aber Sony probiert es nochmal. Ich hatte selbst zwei Xperia Geräte und war sehr angetan vor allem von den kleinen Modellen aber die gibt es ja leider nicht mehr. Auf Dauer muss aber Sony auch in anderen Bereichen deutlich aktiver werden und nach neuen Geschäftsbereichen suchen.

  11. consoleplayer sagt:

    Ich habe mich auch gefragt weshalb hier 33Mrd angeführt wird. Hat ja rein garnichts mt zB Bankguthaben zu tun.

  12. Squall Leonhart sagt:

    @ consoleplayer
    Ich bin kein BWLer 🙂 hatte das zwar in der Schule, habe länger nichts mehr getan. Habe nur das Eigenkapital berechnet. Dass es nur 14 Milliarden Euro sind kann schon richtig sein.

    Trotzdem wäre das genug um einen Publisher wie Square Enix zu kaufen. Square ist deutlich weniger wertvoll als ZeniMax gesamt! Ein angeschlagenes Unternehmen wie SE wird niemals mehr wie 7 Milliarden kosten,erst Recht nicht wenn die Krise im Unternehmen weiter steigt.

  13. consoleplayer sagt:

    Squall Leonhart
    Ah ok. Ich dachte, dass das EK bewusst angeführt wurde, weil es öfter zu lesen war (nicht nur von dir). Aber EK ist eben nicht gleich liquide Mittel bzw. Zahlungsmittelbestand.

    Ja, SE ist aber natürlich nicht so eine große Hausnummer wie Zenimax, finanziell gesehen.

  14. SlimFisher sagt:

    Und trotzdem angeschlagen oder nicht, für den Netto Wert wird das Unternehmen nicht verkauft, ausser es gerät noch mehr in Schieflage und die Aktionäre wollen bloß die Aktie loswerden. Ansonsten gilt und darüber habe ich mich gestern noch mit einem Kollegen aus dem Financebereich unterhalten, dass der Market Cap ein Anhaltspunkt dafür ist, wie viel man für ein Unternehmen unter Umständen auf den Tisch legen muss, dazu kommt eine Portion "Good will" und im schlimmsten Fall ein uplift auf den aktuellen Kurs und dann bist du sehr schnell bei größeren Summen. Gibt genug Beispiel für Akquisitionen in der IT-Industrie....

  15. Squall Leonhart sagt:

    Ja, kann sein das Faktoren sind die berücksichtigt werden müssen, trotzdem würde ein Kauf von Square Enix niemals so viel wie ein ZeniMax veranschlagen. Ich rechne mit der Hälfte wenn gar maximal von einer Summe bis 5 Milliarden Dollar.

    Wie werden sehen wie es in den nächsten 1-2 Jahren sich entwickelt der Markt, die Wirtschaft, Corona und Square selbst. Natürlich auch das Agieren der Konkurrenz wird in der Zeit observiert von Sony.

  16. consoleplayer sagt:

    Ich bin auch überzeugt, dass Sony Übernahmen in Zukunft anstreben wird. Mal sehen welche es schlussendlich werden.

  17. RegM1 sagt:

    Hohe Lernresistenz, aber ich gebe nicht auf:
    Square Enix kann als börsennotiertes Unternehmen nicht einfach gekauft werden, viele Aktionäre warten nur auf einen Übernahmeversuch, damit sie langfristig richtig Gewinn machen oder sie verkaufen eben nur zu einem absurd hohen Preis.

    Erst wenn 95% eines Unternehmens in der Hand eines Aktionärs sind kann ein Squeeze-Out (Zwangsverkauf der Anteile der Minderheitenaktionäre) erfolgen.

    Es wäre für Sony ein sehr sehr sehr langer Weg (JAHRE) und die Kosten sind nur schwer kalkulierbar, daher müsste die Qualität und Performance der Studios über JEDEN Zweifel erhaben sein und ich glaube das ein Blick auf Verkaufszahlen und die News der letzten Jahre genügt, um dies zu verneinen.

    Im Endeffekt wird Sony bestenfalls (oder schlimmstenfalls, wenn man kein Fan von Übernahmen/Eingliederungen ist) einige Studios kaufen und eingliedern.

  18. Squall Leonhart sagt:

    @Reg

    So derjenige der nicht verstehen will oder sich weigert Fakten anzunehmen. Jetzt nochmal für die ganz Doofen:

    Laut Finanzen.net

    SQUARE ENIX AKTIONÄRSSTRUKTUR
    Inhaber in %
    Freefloat 65,84
    Yasuhiro Fukushima 19,28
    Invesco Asset Management (Japan) Ltd. 6,23
    Fukushima Family 5,52
    Ayar First Investment Co. 5,02
    JPMorgan Asset Management (Japan) Ltd. 4,64
    American Funds EuroPacific Growth Fund 3,11
    Square Enix Holdings Co., Ltd. 2,69
    Nomura Asset TOPIX ETF Fund (1306) 1,86
    Invesco Funds - Japanese Equity Advantage Fd. 1,84

    65% sind im Free Float, d.h. nicht in festem Besitz!
    Nichts würde Sony daran die Mehrheit zu kaufen, dass es aber nicht ganz billig wäre stimmt so. Aber niemals, niemals in den Ausmaßen eines ZeniMax Deals!

  19. supersmash91 sagt:

    Sony hat mit Juni 2020 ca. 33 Milliarden Dollar Cash in Hand. Das bedeutet, auf dieses Geld kann man jederzeit zugreifen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte man diese Summe von ca. 24 Milliarden um mehr als 9 Milliarden Dollar steigern.

  20. RegM1 sagt:

    @Squall Leonhart
    Nenn mir doch einmal bitte Gründe, warum Sony Interesse daran haben sollte "nur" Großaktionär bei Square Enix zu werden.
    Und selbst wenn eine komplette Übernahme möglich wäre - warum sollte Sony das wollen?
    Square hatte 2013 ein sehr hartes Jahr - bereits 2014 ist Sony als Aktionär ausgestiegen....
    Und auch aktuell hat Square nicht nur Hits im Portfolio, Just Cause 4 hat development cost nicht reingeholt, Left Alive war auch kein Erfolg.

    Sony wird sicherlich noch Studios erwerben, aber ganz sicher keinen ganzen Publisher für zig Milliarden und das ist auch gut so.

  21. consoleplayer sagt:

    Squall
    in Summe wären das 116,03%?

    Supersmash
    Also sind 33 Mrd doch Bankguthaben und nicht EK? xD

  22. Squall Leonhart sagt:

    @ RegM1
    Du musst ja mächtig Angst haben das Sony Square Enix kaufen könnte wie :)?
    Was würde Sony daran hindern die nicht zu übernehmen?
    Bei einer Übernahme kann Sony die Ausrichtung von Square Enix ändern, weil dan kein Grund vorhanden wäre die an der Börse zu handeln.

    Das ist umso mehr ein Argument die zu übernehmen wenn Square finanziell so schlecht geht, hat auch ein Microsoft nicht davon abgeschreckt ein stark angeschlagenes ZeniMax zu erwerben. Dir ist schon klar das Microsoft mot dem Kauf nicht nur positive Dinge erhalten hat mit dem Kauf sondern auch die Schulden, laufenden Kosten, Kredite etc.?
    Das Sony auch ein wenig Zeit und Geld in die Umstrukturierung von Square Enix stecken müsste, wäre Sony schon klar. Wenn es nach dir geht werden Firmen nicht übernommen weil ihre Aktien an der Börse gehandelt werden. Gibt genug Beispiele für Übernahmen von Börsennotierten Firmen in der Wirtschaft. Und was heißt hier zig Milliarden? SE wäre trotzdem immer noch deutlich günstiger als ein ZeniMax mit all seinen Assets.

  23. supersmash91 sagt:

    @ consoleplayer:
    Ja. Die 33 Mrd Dollar werden auf der Bank liegen. Eine solche Summe wird nicht in bar bei Sony rumliegen. 😉

  24. consoleplayer sagt:

    supersmash91
    Das ist schon klar xD Ich meine, weil bisher immer geschrieben wurde, die 33 Mrd wären Eigenkapital und nicht liquide Mittel^^ Ich habe die Zahlen nicht geprüft

  25. RegM1 sagt:

    Wieso sollte ich Angst haben, wie kommst du auf die Idee?
    Ich habe einen Gaming-PC, eine Switch und eine PS4 Pro/PS5, kann also alle relevanten Spiele auch spielen.

    Ich sehe einfach keine Anzeichen dafür, dass Sony überhaupt Interesse an einer Übernahme hat, im Gegenteil, sie haben ihre Anteile verkauft und gehen Exklusivdeals für die richtig relevanten Titel ein (Final Fantasy VII Remake und FF XVI z.B.).
    Auch Sonys Vergangenheit zeigt, dass sie eigentlich nur Interesse an Studios haben die konstant sehr hohe Qualität abliefern.

    Sony hat zudem noch Sparten im Unternehmen die kriseln, da wird man seine Finanzreserven nicht in unnötige Übernahmen stecken bei denen die Kosten kaum kalkulierbar sind und ein ROI ungewiss. Sondern man kauft bei Bedarf eben Studios / Exklusivtitel zu (z.B. Bloodborne, zeitexklusive Titel).
    Microsoft steht hinter der Xbox-Sparte, ROI spielt hier kaum eine Rolle, das Unternehmen möchte sich langfristig als erste Wahl für Spieler etablieren.

  26. Squall Leonhart sagt:

    Du verstehst es einfach nicht. Nur weil SE nicht gut performt bedeutet dass lange noch nicht man kein Interesse haben kann an einer Firma. Unternehmen wie Sony wären die ersten die erfahren würden dass SE zum Verkauf stünde, ZeniMax stand offiziell auch nicht zum verkaufen. MS ist eher auf ZeniMax zugegangen und hat sie auf den Verkauf angesprochen. Sony hat mit unter eine der besten Studio Voraussetzungen die so bei anderen Entwicklern nicht vorhanden sind. Sony könnte nach der Übernahme Square Enix nach seinen Vorstellungen umstrukturieren bis eben passt. Du glaubst doch nicht ernsthaft dass Sony stillschweigend zuschauen würde wenn jemand versucht SE zu kaufen?

  27. RegM1 sagt:

    Ich sehe halt keine Anzeichen für eine Übernahme, sondern eher das Gegenteil (zeitexklusive Spiele wie FF XVI, Verkauf der Aktien 2014, frühere Acquisitionen geben keine Anhaltspunkte, andere Unternehmenssparten in "Gefahr").
    Und ich sehe nicht das Sony stillschweigend zuschaut, sondern ich sehe generell einfach nicht, dass jemand Square Enix in der nahen Zukunft aufkauft.

    Zum Thema SE haben wir dann eben unterschiedliche Meinungen, wir werden ja sehen, ob einer von uns beiden recht hat.
    CU in 2-5 Jahren, Treffpunkt: Kommentarbereich auf play3.

  28. Squall Leonhart sagt:

    Okay abwarten wenn die erste News kommt :„ Sony kauft Square Enix“ bin ich der Erste der antwortet 😀

  29. supersmash91 sagt:

    @ consoleplayer:
    Ich habe nie von Eigenkapital geschrieben, immer nur von verfügbaren Mitteln. Und das sind die 33 Mrd Dollar, auf die Sony zurückgreifen kann.
    Die Kommentare von anderen kann ich nicht beeinflussen. Aber das Eigenkapital von Sony ist schon nochmal etwas höher als 33 Milliarden Dollar. 😉

  30. supersmash91 sagt:

    Btw:
    Aus meiner Sicht macht eine Übernahme von Square Enix nur bedingt Sinn. Wäre ich bei Sony in einer führenden Rolle, ich würde mich nach einem Publisher umsehen, der den Markt erweitert. Beispielsweise ein Publisher mit einem eigenen PC Store, wie Ubisoft. Dann hätte Sony für die First Party Games die Hauptplattform PS5 und könnte die Games dann auch im eigenen Store anbieten, über den auch PSNow läuft und ist nicht auf Steam angewiesen. Dann bliebe auch alles im eigenen Ökosystem.

  31. RegM1 sagt:

    @supersmash91
    Gut, dass du den Punkt noch ansprichst.
    Ich fand die Übernahme von ZeniMax nicht komplett katastrophal, weil die Spiele eben weiterhin auch auf dem PC released werden, sogar mit Option auf PS-Releases (und mich 90% sowieso nicht interessieren), sollte Sony beispielsweise Ubisoft übernehmen (wird nicht passieren), dann wäre die Kombination PS/PC ebenfalls besser als "komplett" exklusive Spiele.

  32. Squall Leonhart sagt:

    @ supersmash91
    @ RegM1

    Sowas wird nicht passieren, wozu einen Publisher mit eigenem PC Store übernehmen? Sony hat nicht umsonst so eine starke Partnerschaft mit Epic. Sony ist erst vor kurzem auf den Geschmack von PC Portierung gekommen, das wird also nicht zur Regel werden Spiele zeitgleich mit den Konsolen Version zu veröffentlichen.

    Sony schaut nur auf eins: Sein Portfolio an Spielen zu erweitern, also mehr IPs und somit Exclusives für die Playstation. Deshalb macht eine Akquisition von Square Enix am meisten Sinn. Wie gesagt ich werde als erstes schreiben wenn die News kommt das Sony Square Enix übernommen hat ^^

  33. supersmash91 sagt:

    @ RegM:
    Sony möchte ja laut eigenen Aussagen auch vermehrt Eigenproduktionen auf den PC bringen, da macht ein eigener Store mit direkter Einbindung von PSNow meiner Einschätzung nach einfach Sinn. Zusätzlich hätte man mit UPlay Plus auch noch einen Aboservice, den man zeitgleich noch um ältere First Party Games (2 - 3 Jahre?) erweitern und mit PSNow kombinieren könnte.

    Wie gesagt: Das ist nur meine Meinung. Finanziell wäre das auch machbar, speziell, da die PlayStation zu einer der wichtigsten Säulen im Konzern zählt. Und wenn ich die Strategie bezüglich der PlayStation richtig einschätze, bleibt eigentlich nur ein Publisher wie Ubi als sinnvolles Akquisitionsziel. Das würde jedoch voraussetzen, dass Sony einen Publisher übernehmen möchte. Kann ich mir momentan nicht vorstellen, aber möglich wäre es.

  34. Squall Leonhart sagt:

    Nur das Ubisoft um Welten teuerer ist als Square Enix oder ZeniMax selbst. Hinzukommt das die Guillemot nicht verkaufen wollen und sich schon gegen eine zwanghafte Übernahme durch Vinvendi zur Wehr gesetzt haben. Ich sage es nochmals wenn ein Publisher akquiriert wird dann wird das ein Japaner sein, völlig egal ob num SE, Capcom , Sega oder wer auch immer.

  35. supersmash91 sagt:

    @ Squall:
    Du hast genauso wenig Einblick in die Strategie der PlayStation Sparte wie ich und jeder andere hier. Außerdem liegst du mit der Annahme, dass Square Enix für ca. 2 Milliarden gekauft werden könnte, aber sowas von völlig falsch. Die Marktkapitalisierung liegt schon bei ca. 7,5 Milliarden Dollar. Und für den Betrag bekommst du Square Enix niemals.
    Zum Vergleich: Ubisofts Market Cap liegt bei ca. 10 Milliarden Dollar.

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