PS5: Kein Ladenverkauf wegen COVID-19?

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Ein weiterer Bericht legt nahe, dass die PS5 am 19. November 2020 nicht in den Regalen der stationären Händler liegen wird. Demnach soll Sony die Einzelhändler dazu auffordern, auf den Online-Verkauf zu setzen.

PS5: Kein Ladenverkauf wegen COVID-19?
In diesem Jahr werden viele Spieler leer ausgehen.

Eine PS5 in den eigenen Besitz zu bringen, ist gar nicht so einfach. Der erste Vorverkauf startete mitten in der Nacht, während viele Interessenten bereits im Bett lagen. Die zweite Welle brachte die Bestellsysteme zum Erliegen. Dennoch waren innerhalb weniger Minuten sämtliche Exemplare vergriffen.

Ein dritter Vorverkauf, der Gerüchten zufolge im Oktober gestartet werden sollte, fand bisher nicht statt. Somit bleibt den Interessenten, die in diesem Jahr in den Besitz der PS5 kommen möchten, nur noch der Weg in den stationären Handel.

Allerdings ist längst nicht gewährleistet, dass am Launch-Tag der PS5 tatsächlich irgendein frei zugängliches Regal mit Next-Gen-Konsolen gefüllt sein wird. Schon in den vergangenen Wochen signalisierten erste Händler, dass die zugesicherten Exemplare im Grunde in den Online-Verkauf gehen werden.

Reiner Online-Verkauf angestrebt

Ein neuer Bericht der norwegischen Website Gamer.no (via Wccftech) geht noch einen Schritt weiter. Laut der Angabe der Publikation sind die Lagerbestände nicht nur gefährlich knapp. Zugleich soll Sony dahingehend auf die Einzelhändler einwirken, dass sie 2020 keine PS5-Konsolen im Laden lagern bzw. verkaufen. Alle zusätzlich zur Verfügung gestellten PS5-Einheiten sollen stattdessen nur online zur Lieferung oder Abholung im Geschäft verkauft werden.

Auch den Grund nannte Gamer.no: Sony möchte dem Bericht zufolge nicht als Beihilfe zur Verbreitung von COVID-19 angesehen werden. Tatsächlich gab es bei den vergangenen Veröffentlichungen neuer Konsolen kuriose Bilder. Hunderte Menschen standen teils dichtgedrängt vor den Geschäften und stürmten nach deren Öffnung gemeinschaftlich in Richtung der Regale.

In diesem Zusammenhang machte Sony den Einzelhändlern laut Gamer.no klar, dass sie später weniger Exemplare der PS5 geliefert bekommen, wenn sie auf den klassischen Ladenverkauf setzen.

Bisher keine Bestätigung

Die Publikation bezieht sich auf den norwegischen Markt. Doch keimte bereits das Gerücht auf, dass es sich um eine europaweite Richtlinie handelt. Doch weder die genannte Richtlinie noch die Aussagen von Gamer.no wurden von Sony bestätigt, sodass es zumindest theoretisch möglich sein könnte, dass ihr im November 2020 im Handel eine PS5 erwischen werdet.

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Richtig ist aber auch: Angesichts der zweiten Welle von COVID 19-Fällen, die wir derzeit weltweit beobachten, wäre eine derartige Richtlinie eine legitime Möglichkeit, Menschenansammlungen im Handel zu vermeiden. Fraglich ist ohnehin, ob der stationäre Elektronikhandel am 19. November 2020 in allen Regionen öffnen kann oder einem weiteren Lockdown zum Opfer fällt.

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Kommentare

  1. mps-joker sagt:

    Die selben Bilder kann man doch 2020 trotzdem sehen. Es sind dieses jahr nur Klopapierrollen und keine Konsolen

  2. radar74 sagt:

    "Demnach soll Sony die Einzelhändler dazu auffordern, auf den Online-Verkauf zu setzen."
    Der Witz ist echt gut. Ist nur blöde das man keine mehr vorbestellen kann.

  3. Hendl sagt:

    glaubt mir, wenn die genügend konsolen vorher produziert hätten,
    würde ein ladenverkauf zu 100% stattfinden...

  4. merjeta77 sagt:

    Auf dem Video kann man sehen, wie beliebt Sony Playstation ist. Microsoft Xbox interessiert kein Mensch.

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