Xbox Series S: Erste Details zu den Features des Lockhart-Modells durchgesickert?

Kommentare (15)

In diesen Tagen scheinen sich die Hinweise auf das "Lockhart"-Modell der Xbox Series X erneut zu verdichten. So tauchten heute erste unbestätigte Details zu den Features der Konsole auf.

Xbox Series S: Erste Details zu den Features des Lockhart-Modells durchgesickert?
Die Xbox Series X erscheint im Weihnachtsgeschäft 2020.

Nach wie vor lässt die offizielle Ankündigung des „Lockhart“-Modells der Xbox Series X auf sich warten. Allerdings zeichnet sich in diesen Tagen erneut ab, dass die Enthüllung der Konsole wohl nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte.

Unter anderem tauchte das „Lockhart“-Modell vor wenigen Stunden in den Release-Notes des Microsoft Game-Development-Kits von Juni 2020 auf. Ergänzend dazu erreichten uns heute unbestätigte Details zu den Features der Xbox Series S. In Umlauf gebracht wurden die Angaben von den englischsprachigen Kollegen von Videogames Chronicle, die Zugriff auf entsprechende offizielle Dokumente erhalten haben wollen.

Xbox Series S mit Smart-Delivery und mehr?

Genau wie es bereits auf der Xbox Series X der Fall ist, soll auch die Xbox Series S die sogenannte Smart-Delivery-Technologie unterstützen. Mit Smart-Delivery wird dafür gesorgt, dass Xbox-Kunden zukünftig nur noch eine Version eines Spiels erwerben müssen und innerhalb der Xbox-Familie die Möglichkeit erhalten, stets die technisch beste Version des Spiels herunterzuladen – ohne zusätzliche Kosten.

Zum Thema: Xbox Series S: Lockhart-Modell taucht in Entwicklerdokumenten auf

Ebenfalls unterstützt wird auf der Xbox Series S demnach die Abwärtskompatibilität, die Xbox-, Xbox 360- und Xbox One-Titel genau wie auf der großen Schwester mit technischen Verbesserungen wie einer möglichen HDR-Unterstützung, einer optimierten Framerate und mehr versieht. Laut den Dokumenten sollen die Xbox Series X und die Xbox Series S von den Entwicklern parallel unterstützt werden. Als Beispiel werden hier die Xbox One S und die Xbox One X genannt.

Da sich Microsoft zum „Lockhart“-Modell weiterhin ausschweigt, ist nach wie vor unklar, was es mit dem System im Detail auf sich hat. Unbestätigten Berichten zufolge soll die Xbox Series S beziehungsweise „Lockhart“ zum halben Preis der Xbox Series X ins Rennen geschickt werden. Offiziell bestätigt wurde das Ganze bisher aber nicht.

Quelle: VGC

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Kommentare

  1. Lando_ sagt:

    Ja, genau. Macht den Entwicklern noch mehr Arbeit. Und bevor die Xbox- und Nintendo-Fanboys hier wieder herumjammern: Sony ist mit Einführung der PS4 Pro auch nicht unschuldig. Mir geht diese „halbe Generation“ gewaltig auf die Nüsse. Warum nicht wie immer nur eine Konsole pro Generation raushauen und gut?

  2. InStalls sagt:

    Money money money. Frage beantwortet?

  3. _Hellrider_ sagt:

    Wie gut können Spiele für die Xbox werden, wenn sie gleichzeitig auf eine sehr viel schwächere Version zugeschnitten werden müssen?

  4. Benwick sagt:

    @Hellrider
    Musst Du nicht. Du programmierst für die stärkste Hardware und skalierst bei schwächerer Hardware (automatisch)runter. Eben wie beim PC.

    Lockhart ist eine interessante Strategie aus Marketing Sicht. Erschließt ganz neue Kundenmärkte. Das wird eine interessante neue Konsolengeneration und alle Gamer profitieren davon.

    Endlich mal wieder mehr Wettbewerb! 🙂

  5. Rikibu sagt:

    Dumb Delivery hätt ich besser gefunden

    Oder dump Delivery

    Just kidding

  6. Saleen sagt:

    Das System dahinter ist einfach nur Käse ^^
    Jetzt sollen die Games auf der Xbox One X, Lockhart und der Series X laufen.
    Die Entwickler müssen also 3 Konsole berücksichtigen + PS5 und PC.
    Das sind ganze 5 Plattformen wo Spiele laufen sollten. Als Entwickler würde ich durchdrehen....

    Schmutz was die da veranstalten. Hoffe das findet kein Anklang. Nicht nur Entwickler bekommen mehr Aufwand....
    Spiele können sich nicht richtig entfalten weil da immer noch eine Hardware aus dem Jahre Achtzehnhundert Blumenkohl berücksichtigt werden muss....
    Ne ^^

  7. Mr. Monkey sagt:

    Das sind aber jetzt 4 Xbox Konsolen. Die xbox hat doch auch ne updatekonsole in dieser gen.

  8. Rikibu sagt:

    Der mehraufwand dürfte durch Vereinheitlichung überschaubar bleiben, aber wieviel neigen wird es geben, wenn die Spiele auch auf der alten one Plattform laufen müssen?

  9. martgore sagt:

    @saleen

    Das kann ja nur für die exclusiven Xbox Games heißen.
    Kein Entwickler kann und wird gezwungen sein, das alle seine Games auch noch auf der Xbox one x laufen.
    Und es gibt ja schon Games, die nur für die neuen Konsolen angekündigt sind.

  10. big ron sagt:

    @Saleen
    Die XBOX One wird nur noch begrenzte Zeit (max. drei jahre) unterstützt. Danach gibt es nur noch die Series-Einheiten.

  11. Electrotaufe sagt:

    @big ron
    Sie unterstützen die alten Konsolen bis Ende 2021. Also nur etwas über Jahr nach Release der neuen Gen.

  12. giu_1992 sagt:

    Habt ihr alle noch nie einen PC zum zocken benutzt? Die Games müssen Milliarden von Hardware Kombinationen unterstützen, was glaubt ihr denn, wie schwer es sein wird, in den Engines Grafikmodi für 4 Systeme einzustellen? Der Aufwand wird wahrscheinlich kaum existent sein. Die First Party Spiele werden einfach für die Series X programmiert und bieten Downgrades für die Leistungsschwächeren Systeme, das ist doch kein Hexenwerk Leute. Raytracing aus und es wird schonmal nur ein Bruchteil der Leistung benötigt, einige Details, Schatten und Effekte auf Medium und man kann es auf der One X zocken, alles auf Low, wird dann auf der normalen One laufen - fertig.

    Das wird keinen Einfluss auf die grafische Qualität der First Party Games haben.

  13. Saleen sagt:

    Ich glaube da muss viel mehr passieren als irgendwo an Reglern rum zu schieben.
    Bin aber kein Entwickler...
    Wäre ich es aber, dann wäre ich stinksauer für die Masche.
    Auch wenn man nur ein Jahr noch für die alte Hardware entwickeln muss.

  14. Das Wissen sagt:

    _Hellrider_: schon mal an die PS4 gedacht? merkst du was?

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