PS5 & Xbox Series X: Publisher erwägen höhere Preise für Spiele

Kommentare (52)

Es scheint, dass Spiele in der kommenden Generation teurer werden. Nachdem 2K bekannt gab, dass für die Next-Gen-Versionen von "NBA 2K21" mehr bezahlt werden muss, scheinen andere Publisher ähnliche Ziele zu verfolgen.

PS5 & Xbox Series X: Publisher erwägen höhere Preise für Spiele
Im Fall von "NBA 2K21" steht bereits fest: Next-Gen-Kunden zahlen mehr.

Während weiterhin unklar ist, wie viel die beiden Konsolen PS5 und Xbox Series X kosten werden, verdeutlicht eine Ankündigung von 2K, dass in der neuen Generation mit höheren Spielepreisen gerechnet werden muss.

Das Unternehmen machte gestern die Preise von „NBA 2K21“ offiziell. Während das Basketballspiel für PS4 und Xbox One mit 69,99 Euro zu Buche schlägt, müssen für die PS5- und Xbox Series X-Fassungen 74,99 Euro bezahlt werden. In den USA stieg der Preis von 59,99 auf 69,99 Dollar.

Offen ist bisher, ob andere Publisher nachziehen werden. Stimmen aus der Branche deuten jedoch darauf hin, dass sich die Spieler auf eine Preiserhöhung einstellen müssen.

Letzte Preiserhöhung vor Jahren

In einem Gespräch mit GamesIndustry.biz betonte Yoshio Osaki, Präsident und CEO von IDG, dass die Preise für Spiele seit 2005 unverändert blieben, während die Preise für TV und Filme deutlich stiegen. „Das letzte Mal, dass die Preise für Software der nächsten Generation angehoben wurden, war 2005 und 2006, als sie zu Beginn der Xbox 360- und PS3-Generation von 49,99 Dollar auf 59,99 Dollar kletterten“, so seine Worte.

Auch erklärte Osaki, dass die Produktionskosten für Konsolenspiele abhängig von der Marke, dem Studio und Genre um 200 bis 300 Prozent stiegen, aber die Preise bei 59,99 Dollar blieben. In der Zwischenzeit wurden die Kinokarten um 39 Prozent teurer, während die Abonnementkosten für Netflix um 100 Prozent nach oben kletterten und für Kabelfernsehpakete 105 Prozent mehr bezahlt werden muss.

Selbst die Erhöhung auf 69,99 Dollar für Spiele der nächsten Generation sei verglichen mit anderen Unterhaltungssparten und unter Berücksichtigung der steigenden Kosten ein eher kleiner Schritt, der laut Osaki „in die richtige Richtung“ geht.

Publisher für Preiserhöhungen offen

Es scheint, dass die Publisher ähnlich denken: „IDG arbeitet mit allen großen Publishern zusammen. Und unsere Überprüfungen der Channels deuten darauf hin, dass auch andere Publisher aus den oben genannten Gründen versuchen, ihre Preise für Spiele der nächsten Generation bei bestimmten Franchises anzuheben“, so der Mann.

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Laut seiner weiteren Aussage sollte nicht jedes Spiel den Preispunkt von 69,99 Dollar erreichen. Doch „Flaggschiff-AAAs wie NBA 2K“ würden diese Preisgestaltung mehr als andere verdienen.

Was haltet ihr grundsätzlich von höheren Preisen? Sind Preissteigerungen angemessen?

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Kommentare

  1. TeamBravo sagt:

    Dass dann ausgerechnet so ein Sportspielverein damit ankommt. Die Brut, die jährlich ihre Spiele mit kleinen, inkrementellen Updates auf den Markt werfen und sich eine goldene Nase mit ihren Ultimate Team ähnlichen Lootbox-verseuchten Spielmodi verdienen.

    Bei Spielen wie Last of Us 2, Spider Man, Watch Dogs 3, Cyberpunk etc., sprich große AAA Titel mit jahrelanger Entwicklungszeit, könnte ich das ja noch verstehen, aber nicht bei so einem recycelten, alljährlichen Sportspielschund voller Lootboxen.

    Letzendlich kanns mir ja auch egal sein, wenn ich Sport will, geh ich ins Fitnessstudio und spiel nicht auf der Playstation irgendeine Sportsimulation.

  2. pasma sagt:

    2005 - 2006 sind die Spiele sogar drastisch im Preis meiner Meinung nach gestiegen. Ich meine, wenn man die kostenpflichtigen DLCs dazuberechnet, (ohne die, das Spiel ja eigentlich unvollständig ist) die es inzwischen für fast jedes Game gibt.

    Kurz vor dem PS4-Release versprach man uns, dass die Spiele für die PS4 nicht teurer, als PS3 Spiele werden. (Eine PS3 Version kostete damals auch tatsächlich soviel, wie die PS4 Version.)

    Aber da es heutzutage bei fast jedem Game jetzt eine "Special Edition" oder "Gold Edition" für 100€ aufwärts gibt, sind die Games somit schon "nochmals" im Preis gestiegen. 😉

    Würde PS Plus, bzw. Online-Gaming bei den Games dabei sein, dann würde ich mit einer Preiserhöhung der PS5 Spiele komplett einverstanden sein.

    Aber eigentlich mich juckt es auch nicht mehr so ganz, wie viel ein Game zu Release kostet. Ich kann meistens warten, bis es günstiger wird. (Außer zur Anfangszeiten der PS3 kosteten die Spiele sehr lange die besagten 59€.)
    Ich hoffe, dass sie dann mit 75€ zum Start auch wieder schneller günstiger werden.
    Also, so wie PS4 Spiele fallen.

    Ja, zu Release der PS3 wurden die Games im Handel allgemein teurer.
    Aber ich kann mich auch erinnern, dass manches PS2 Game auch 60€ kostete.
    Im Einkaufscenter kostete sogar Burnout Paradise, welches 2008 für PS3 erschien 69,99€.
    PS4 Spiele gibt es auch für 74,95€. (Günstigster Preis anderwo: 69,99€)

    Die Preiserhöhung der PS5 Spiele ist also dann nicht überall eindeutig erkennbar.
    Da sie je nach Händler variieren.

    Die Preiserhöhung erkläre ich mir auch wegen des neuem UHD Blu-Ray Formats der Spiele.
    Aber ernsthaft 75€ als "UVP ist schon happig. ...Wenn man sich die Masse der Games anschaut...

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