PS5 kaufen: Britischer Abgeordneter bekräftigt Forderung nach einem Verbot von Bots

Kommentare (21)

In dieser Woche erreichte uns die Meldung, dass es Scalpern in Großbritannien gelang, mittels Bots mehr als 2.000 PlayStation 5-Konsolen vorzubestellen. Für den britischen Abgeordneten Douglas Chapman Grund genug, sich noch einmal für ein Verbot von entsprechenden Bots einzusetzen.

PS5 kaufen: Britischer Abgeordneter bekräftigt Forderung nach einem Verbot von Bots
Die PS5 kämpft weiter mit Lieferengpässen.

Nur kurz nachdem in dieser Woche bekannt gegeben wurde, dass britische Händler über frische PS5-Kontingente verfügen, kam es im Prinzip so, wie es kommen musste.

Wieder einmal griffen Scalper auf Bots zurück und waren dadurch in der Lage, alleine bei der britischen Handelskette GAME mehr als 2.00 Konsolen vorzubestellen, ehe Otto Normalverbraucher überhaupt die Möglichkeit hatten, ihr Glück zu versuchen. Nachdem ein Sprecher von GAME darauf hinwies, dass das Unternehmen die Bot-Problematik im Blick hat, könnte in Kürze auch die britische Politik verstärkt auf dieses Thema aufmerksam werden.

Politiker spricht sich für mehr Verbraucherschutz aus

In einem aktuellen Statement ließ sich Douglas Chapman, ein führendes Mitglied der Scottish National Party (SNP), über dieses Thema aus und merkte an, dass es seiner Meinung nach an der Zeit sei, dass sich die Politik der Reseller- und Bot-Problematik annimmt. Laut Chapman wird die Situation für die Kunden nämlich zunehmend unerträglicher, da es bei der Veröffentlichung von vielen begehrten Gütern kaum noch möglich ist, an das entsprechende Produkt zu gelangen, ohne in den ersten Monaten nach der Markteinführung auf Plattformen wie eBay und Co. zurückzugreifen.

Zum Thema: PS5: Scalper greifen neue Kontingente ab – Erster Händler reagiert

„Es ist einfach nicht im Interesse des Verbrauchers, eine große Menge an gefragten Lagerbeständen aufzukaufen. Sehr aufregende neue Produkte werden massenhaft aufgekauft. Es gibt dem normalen Verbraucher keinen fairen Zugang zum Markt“, so Chapman. „Es ist einfach so unfair für den normalen Menschen, der nur sein Spiel spielen oder seinem Kind zu Weihnachten ein Geschenk machen möchte. Diese Situation wird immer schlimmer.“

Chapman vertritt die Scottish National Party als Mitglied des Verteidigungsausschusses im britischen House of Commons und hofft laut eigenen Angaben darauf, nach einem im Sand verlaufenen ersten Versuch im Parlament einen weiteren Gesetzentwurf vorlegen zu können, mit dem das Problem in Angriff genommen werden soll. Seiner Meinung nach werden Online-Bots nämlich eher zu einem Problem, wenn nichts dagegen unternommen wird.

Quelle: PSU

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Kommentare

  1. James T. Kirk sagt:

    lol

  2. Noir64Bit sagt:

    Wie gesagt, in der EU ist das auch mehr als überfällig!

  3. El Chefè sagt:

    Den Shops ist es eh egal wer kauft, Bots oder Humans. Geld ist Geld.

  4. KingColone sagt:

    Sony kann es aber nicht so egal sein, wenn keine Spiele verkauft werden.

  5. freedonnaad sagt:

    El Chefe

    Vielleicht, aber Sony ist es nicht. Bringt ja nichts, wenn das Image von Sony den Bach runter geht, wenn keiner auf legalen Weg eine Playstation bekommt, und es bringt Sony ja auch überhaupt keine Punkte, wenn sie Spiele rausbringen, die kaum einer kauft, weil kaum.ekenr eine Kosnole hat.

  6. PS3süchtiger sagt:

    @KingColone
    Die ist schon klar, dass der Bot nicht mit der PS5 spielt, sondern "nennen" wir in Bot die PS5 weiterverkauft? Der Käufer kauft sich dann die Spiele. (Logisch?)

  7. Spritzenkarli sagt:

    würde sich von selbst regeln wenn keiner überteuerte Konsolen kauft dann würden die auf ihren sitzen bleiben

  8. Finger_im_Po_Mexiko sagt:

    Geld ist geld und ein unternehmen ist es egal ob es vom bot oder menschen kommt hauptsache sie bekommen ihr geld
    ansonsten hätten sie was gegen bots unternommen weil sowas fällt auch nicht auf das mehrere bestellungen immer zu der selben adresse führen

  9. zero18 sagt:

    @mimimi
    Aber die 200-400euro die der Käufer mehr bezahlt hat Garten genauso Gut in pherepherie und mehr Spiele gesteckt werden können.

  10. xjohndoex86 sagt:

    Normalerweise müsste Ebay dazu verpflichtet werden, dass bei derlei Produkten einer Anhebung von über 50€ der UVP ein Riegel vorgeschoben wird.

  11. southpark1993 sagt:

    Dann sollten die auch verbiete wenn große hersteller absichtlich ihren geräte zurückhalten um künstliche knappheit erzwingen. Z. B apple oder die gafikhersteller

  12. Horst sagt:

    Boah Leute, Sony oder jeder anderen Firma ist es eben NICHT egal, ob ein Bot die Kiste kauft oder ein echter Kunde. Erstens ist dank dem Bot überhaupt kein garant gegeben, dass die Konsole überhaupt beim Kunden ankommt (möchte gerne wissen, auf wievielen konsolen manche Scalper sitzen), und wie gesagt wurde bereits, wer tiefer in die Tasche greift für ne Konsole, hat weniger Geld übrig für Peripherie oder Spiele. Ausserdem schadet diese ganze Scalperei auch dem Ansehen der Firmen, Sony z.B. gerät auch dadurch ins Kreuzfeuer. Also, erst überlegen, dann reden/schreiben. Verstehe eh nicht, wie man diese Bot- und Scalpersache so abtun kann. Müsste eigentlich jeden Gamer aufs übelste ärgern... aber wehe, ein Spiel wird verschoben, dann geht das Gemeckere wieder los... >_>

  13. AloytheHunter sagt:

    @Horst

    Ist halt echt so!

    Man man man v.v

  14. devilish_p sagt:

    Mal was anderes....das die Bot´s am Frontend vorbei direkt die Bestellung auslösen verstehe ich ja noch, aber das kann doch nur ohne Account erfolgen oder?
    Man müsste doch nur sicherstellen, dass nur Personen mit einem Account und einer hinterlegten Zahlungsmethode (Kreditkarte/Paypal) eine Bestellung tätigen können.
    So könnte man die Bot-Bestellungen doch unterbinden oder?

  15. VerrückterZocker sagt:

    Imageschaden? Das hat noch keinem Großunternehmen geschadet, siehe Apple, Samsung, Starbucks und co.

    Also bis die ersten Sony Spiele nur für die PS5 kommt dauert es noch und bis dahin werden genug Konsolen beim Kunden sein. Ein Verlust werden die dadurch nicht machen, zumindest keinen der ins Gewicht fällt.

    Das die Politiker jetzt dagegen wettern liegt doch nur daran das die Stimmen wollen. Und Gamer sind mittlerweile eine große Schicht.

  16. ilija1984 sagt:

    Normalerweise hätte jeder der eine haben wollte auch eine haben können. Die Leute die maßen kaufen um sie teurer weiter zu verkaufen sind für mich arme Würstchen die in hinten leben nichts erreicht haben und einfach nur kriminell sind. Dann kommen noch die Leute dazu die eine überteuerte Konsole kaufen.
    Ich warte bis ich sie in einem Shop für den normalen Preis kaufen kann.

  17. VerrückterZocker sagt:

    @ilija1984
    Im Grunde machen die nix anderes was nicht auch große Unternehmen machen. Nur das der Konsument dieses Mal direkt betroffen ist.
    Nix erreicht? Naja irgendwoher müssen die das Geld ja haben.
    Finde solche Aktionen ebenso mies, dennoch sollte man die Kirche im Dorf lassen.

    Wenn bloß bei wirklich wichtigen Dingen der Aufschrei so groß wäre...

  18. aschu sagt:

    @MIMIMI

    1000 € ./. 500 € = 1000 € Reingewinn. Setzen 6. Somit 200 %. Das ist die zweite 6.

  19. Blacknitro sagt:

    @xjohndoex86 ebay macht nichts weil die bekommen auch was vom Kuchen ab xD

  20. Shinlos sagt:

    Keinem Unternehmen ist es egal, wenn andere mit ihrer Entwicklung Geld verdienen. Das schadet einem Unternehmen immer in irgendeiner Art und Weise.

  21. Giwen sagt:

    Der Ruf durch die nicht verfügbarkeit leidet natürlich. Sicherlich kann Sony nichts für die Verkaufsprobleme. Allerdings könnten sie Druck auf die Verkäufer ausüben. Nur wer etwas gegen Bots unternimmt bekommt auch Konsolen geliefert. Tun sie nicht. In jedem Fall ist es keine gute Werbung wenn ein Produkt nicht verfügbar ist. Auch wenn gerne etwas anderes behauptet wird.

    @devilish_p1
    Nein, so leicht ist es nicht. Die Bots haben tausende von Fake Accounts mit Zahlungsmitteln. Sonnst könnten sie ja auch nicht bestellen. Bei den Meisten Läden ist ein Account ja Pflicht.

    @ilija1984
    „Normalerweise hätte jeder der eine haben wollte auch eine haben können.“ Wenn dem so währe hätte ich eine. Wie bei so vielen ist mir die Konsole unzählige male aus dem Warenkorb gehüpft bevor ich die Kasse abschließend durchlaufen konnte. Zwischen „bestellen“ (liegt im Warenkorb) & „zur Kasse“ war das Ding nicht mehr verfügbar. Ein Klick und ein Seitenaufbau haben gereicht es verschwinden zu lassen. Und ich habe eine schnelle Leitung.

    @MIMIMII
    „Gebrauchte PS5 gehen für 1000€ weg. Neue Konsolen für 1500€. Scalper verkaufen was genau? Neue oder gebrauchte? 
Schreib dich nicht ab. Lern lesen und schreiben!“
    Dann solltest du selbst schreiben lernen. In deinem Orginalpost sprichst du nie von einem Verkaufspreis von 1500€ von neuen Konsolen. Da nir 1000€ erwähnt werden und aktuell praktisch nur Neue verkauft werde... (2 Monate zocken wird wohl keiner als gebraucht erwähnen.) Übrigens werden auf eBay viele für 750€ verkauft. Habe das mal verfolgt.