Scarlet Nexus: 7 Einsteigertipps ins Action-RPG – Guide, Tipps

Kommentare (17)

Das neue Action-RPG "Scarlet Nexus" ist mittlerweile auch hierzulande erhältlich und entführt euch in ein umfangreiches Science-Fiction-Abenteuer. Wir geben euch einige Tipps, damit ihr gut ins Spiel einsteigen könnt.

Scarlet Nexus: 7 Einsteigertipps ins Action-RPG – Guide, Tipps
"Scarlet Nexus" ist unter anderem für PS4 und PS5 verfügbar.

Seit wenigen Tagen ist das Action-RPG „Scarlet Nexus“ bei uns im Handel erhältlich. Wir geben euch in diesem Artikel ein paar Tipps mit auf den Weg, um euren Einstieg ins Abenteuer mit Yuito und Kasane etwas zu erleichtern.

Tipp Nr. 1: Erkundet die Spielwelt

Ehe wir gleich etwas tiefer ins Detail gehen, möchten wir euch zunächst empfehlen, die teils recht weitläufigen Levels gründlich zu erkunden. Es ist ein integraler Bestandteil eurer Spielerfahrung und hat ganz nebenbei auch den nützlichen Vorteil, dass ihr seltene Materialien, versteckte Gebiete und auch einige besonders mächtige Gegner finden, mit denen ihr euch messen dürft. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten.

Tipp Nr. 2: Nehmt regelmäßig Nebenmissionen an

Was wäre ein Action-RPG ohne Quests? Selbstverständlich kommen auch in der Science-Fiction-Welt von „Scarlet Nexus“ immer wieder Charaktere auf euch zu, die euch um einen Gefallen bieten. Praktischerweise werden die verfügbaren Quests sogar auf euer Mini-Map vermerkt, was euch dabei hilft, die offenen Nebenmissionen im Blick zu behalten. Doch warum solltet ihr euch denn nun immer mal wieder um diese Aufträge bemühen?

Natürlich übernehmen Kasane und Yuito diese Missionen nicht aus reiner Herzensgüte, sondern erhalten im Gegenzug auch die eine oder andere Belohnung. Unter anderem könnt ihr besondere Items, starke Waffen oder auch Geschenke ergattern. Doch Achtung, einige dieser Nebenmissionen können wirklich knackig schwer ausfallen!

Tipp Nr. 3: Sammelt Daten und verkauft sie bloß nicht!

Bevor wir näher auf die eben erwähnten Geschenke eingehen, widmen wir uns zunächst den Daten. Hierbei handelt es sich um Items, die ihr in den Levels finden könnt und die wichtiger sind, als ihr anfangs womöglich denkt. Was euch das Spiel nämlich nicht verrät, ist, dass ihr diese Daten im Laden (bei jedem manuellen Speicherpunkt) auch gegen Accessoires, Items und Waffen tauschen könnt. Diese Option ist jedoch erst nach circa einer Stunde verfügbar.

Entsprechend solltet ihr eure Datensätze und weitere Items, die in Seltenheitsstufen unterteilt sind, idealerweise nicht im Laden verkaufen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Nutzt sie stattdessen, um neue Gegenstände zu erhalten oder eure Waffen upzugraden und so stärkere Versionen freizuschalten. An dieser Stelle noch ein kleiner Bonustipp: Immer wenn ihr manuell das Spiel speichert, wird eure Gesundheit komplett regeneriert.

Tipp Nr. 4: Freundet euch mit eurem Team an

Nun gehen wir etwas mehr ins Detail: Eine zentrale Mechanik von „Scarlet Nexus“ ist der soziale Umgang mit euren Teamkameraden. Ihr habt die Möglichkeit, mit ihnen zu sprechen, ihnen Geschenke zu überreichen oder auch besondere Bindungs-Episoden abzuschließen. Je besser eure Verbindung zu euren Teammitgliedern ist, desto höher sind eure Chancen für verschiedene Boni, etwa stärkere Attacken oder auch besondere Gegenstände.

Bereits sehr früh im Spiel wird dabei die Option eingeführt, dass ihr Nachrichten von euren Teammitgliedern erhaltet, die ihr euch regelmäßig durchlesen solltet. Auf einige Chats dürft ihr auch antworten, was wir euch ebenfalls ans Herz legen möchten, denn auch dies erhöht eure Verbindung zu euren KI-Kumpanen. Zudem solltet ihr auch immer wieder in euer Versteck zurückkehren, da ihr dort mit euren Begleitern interagieren könnt.

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Tipp Nr. 5: Nutzt Plug-ins

Ihr werdet in den Kämpfen schnell merken, dass einige Attacken eurer Gegner bei eurem Charakter zu diversen Statusveränderungen führen können. Dies bedeutet in der Regel in den zahlreichen Kämpfen natürlich einen gewaltigen Nachteil für euch, schließlich beschränken sie oft deutlich eure Mobilität und können entsprechend dazu führen, dass ihr ordentlich Schaden einsteckt.

Glücklicherweise könnt ihr diesen negativen Statusveränderungen entgegenwirken und hier kommen die sogenannten Plug-ins ins Spiel, mit denen ihr sowohl Kasane und Yuito als auch eure KI-Begleiter ausrüsten dürft. Für quasi jede Statusveränderung findet sich ein geeignetes Plug-in, das deren Wirkung abmindert oder euch sogar resistent dagegen macht. Passt eure Ausrüstung im Menü also immer an die jeweiligen Gegner an.

Tipp Nr. 6: Benutzt das SAS und achtet auf euer Timing

Kommen wir nun noch zu einigen kleinen Tipps für die Kämpfe im Action-RPG. Eine zentrale Mechanik ist um das SAS aufgebaut. Dieses erlaubt es euch, die Kräfte eurer Teammitglieder kurzzeitig auszuleihen und so eure eigenen Attacken zu verstärken, was euch im Kampf ganz neue Taktiken und Optionen eröffnet. Allerdings könnt ihr dies nur für eine begrenzte Zeit tun, weshalb ihr darauf achten solltet, es sinnvoll einzusetzen.

Doch nicht nur bei eurem Umgang mit dem SAS kommt es aufs Timing an, sondern ebenso beim Ausweichen (Kreis-Taste). Einigen besonders mächtigen Attacken, die euch bei einem Treffer garantiert umhauen und für weiteren Schaden anfällig machen, solltet ihr immer ausweichen. Wenn euer Timing dabei perfekt ist, verlangsamt sich das Geschehen kurz und ihr könnt zu einem durchschlagskräftigen Konter ausholen.

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Tipp Nr. 7: Spielt Scarlet Nexus zweimal

Zu Beginn eures Abenteuers steht ihr vor der Wahl, ob ihr dieses mit Kasane oder Yuito bestreiten möchtet. Beide erleben im Grunde genommen die gleiche Geschichte, allerdings aus verschiedenen Perspektiven und es gibt Abschnitte, die exklusiv einem der Charaktere vorbehalten sind. Dies wird vor allem immer dann deutlich, wenn sich die Pfade der zwei Protagonisten kreuzen. Um die komplette Story und entsprechend auch das volle „Scarlet Nexus“-Erlebnis zu erhalten, empfehlen wir euch, die Handlung des Titels zweimal durchzuspielen.

Das waren auch schon unsere sieben Einsteigertipps zum neuen Action-RPG „Scarlet Nexus“. Das Spiel ist seit dem 25. Juni 2021 für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S und den PC erhältlich.

Welche Tipps würdet ihr „Scarlet Nexus“-Anfängern empfehlen?

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Kommentare

  1. Plastik Gitarre sagt:

    wirklich tolles spiel. gefällt mir schonmal besser als diese FF VII verwurstung. der großteil wird einen bogen drum machen weil es grafisch kein brett ist und das richtig schade. mir gefällt der grafikstil. action und story sind durchaus gelungen.

  2. Der Namenlose sagt:

    Wie ist die Spielzeit ca. samt allem?

  3. AlgeraZF sagt:

    @Plastik Gitarre

    Mir gefällt diese Cyberpunk Stadt nicht so. Bei einem JRPG will ich alte Städte und Dörfer. Und zum Großteil natürlich durch die Wildnis streifen und nicht in einer riesigen Stadt gefangen sein.
    Denke das Tales of Arise da besser wird.
    Wünsche dir aber viel Spaß mit Scarlet Nexus.

  4. Bassmensch sagt:

    Laut How long to Beat 22 bis 38 Stunden.

  5. suicunexx sagt:

    @Der Namenlose

    Pro Charakter mit Nebenmissionen, ausführliches Erkunden der Spielwelt etc. so um die 25-30 Stunden. Also insgesamt um die 60 Stunden plus/minus.

  6. TeamBravo sagt:

    @Suicunexx
    Huiii, das ist aber viel. Klingt cool. Mal schauen, ob ich es mir am WE hol 😀

  7. Der Namenlose sagt:

    Danke euch... Wird eventuell im nächsten Sale geholt 🙂

  8. Kintaro Oe sagt:

    Ist es denn wirklich so gut? Habe nur gelesen, dass das Kämpfen Spaß machen sollen, Monster toll und kreativ sind, aber die Darstellung der Gespräche eher Visual Novel like und die Spielwelt auch eher meh...

    Gruß

  9. giu_1992 sagt:

    Meiner Meinung nach, ist Scarlet Nexus das deutlich bessere Persona. Kämpfe genial, Story sehr spannend, eine wirklich verdammt coole Optik und es fühlt sich nicht gestreckt an. Die Konversationen sind oft Visual Novel Like, das stimmt, aber es wirkt nicht erzwungen, dient immer der Geschichte und wechselt sich auch andauernd wieder mit normalen Zwischensequenzen ab. Ist wirklich ein über 90 Game für mich 😀

  10. Plastik Gitarre sagt:

    besser als persona da muss ich widersprechen. persona 5 ist eines der best bewerteten ps4 games aller zeiten.
    sn wurde im schnitt mit 8 bewertet und das geht in ordnung. ich bereue den vollpreis auf jedenfall nicht.

  11. GolDoc sagt:

    @giu_1992

    Das Spiel hat abgesehen vom anime-style und vielleicht dem ausgefallenen Gegnerdesign absolut nichts mit Persona gemeinsam. Aber hey, ich finde Witcher 3 auch dass deutlich bessere Tomb Raider.

    Persona 5 ist tatsächlich etwas gestreckt, hätte statt den 95h tatsächlich 10-15h kürzer sein können. Trotzdem waren auch diese gestreckten Abschnitte immer noch unterhaltsam, im Gegenteil zu vielen anderen Spielen.

    SN ist ein gutes Spiel. Kampfsystem ist sehr gut und der Rest ordentlich aber objektiv ist Persona in nahezu allen Bereichen besser. Trotzdem kann man natürlich SN " deutlich" besser finden, wenn einem halt Setting/Szenario und Aktion-Kampfsystem besser gefällt.

  12. giu_1992 sagt:

    Wie gesagt - meine Meinung Jungs. Ich zum Beispiel fand, dass man aus Persona 5 locker Minimum 50% des Games hätte wegschneiden können und es wäre niemandem aufgefallen. Ich komm selbst mit Hunderten von halb durchgeskippten Konversationen (weil null Relevanz und einfach extrem uninteressant, wirklich zum einschlafen), auf knapp 100 Stunden Spielzeit. Ich mein, was sollte zum Beispiel der Mist mit dem Urlaub, wo absolut nichts passiert ist? Dann hat sich andauernd alles wiederholt und auch die Story war, für mich zumindest, gerade mal interessant genug um am Ball zu bleiben. Die Bosslevel waren überragend, genau so wie die Kämpfe und die Optik, wobei die Kämpfe auch hier irgendwann gänzlich Ihren Reiz verloren. Von mir hätte Persona 5 maximal eine 75-80 bekommen, alleine aufgrund des extremen Filler-Contents, was komischerweise in quasi keinem Releasetest aufgegriffen wurde.

    Zum Thema SN und Persona: ich finde schon, dass es einiges an Parallelen gibt und oft erinnert mich auch die Musik und die Art der Kommunikation an Persona 5. nur weil es ein anderes Kampfsystem hat, ist es ja nicht gleich gar nicht vergleichbar.

    Was Story, Kampfsystem und Setting angeht, ist halt alles Geschmackssache. Mir geht bei SN einer ab, bin ich ganz ehrlich 🙂

  13. GolDoc sagt:

    @giu

    Ist ja auch vollkommen in Ordnung, hat halt jeder einen anderen Geschmack und sind wir mal ehrlich: Die meisten Leute bewerten Spiele zu 90% anhand des " wie sehr trifft Spiel xy meinen Geschmack" Kriterium, objektive Qualität spielt dabei meist nur eine sekundäre Rolle.

    Ist aber auch normal, ich habe auch schon einige eher qualitativ durchschnittliche Spiele gespielt, die ich persönlich über viele der qualitativ hochwertigeren Spiele stellen würde. Was bringt mir ein hervorragendes Spiel, wenn es mir aufgrund von Vorlieben überhaupt nicht gefällt? Am Ende des Tages interessiert es nur wie viel Spaß man selber mit einem Spiel hatte und nicht was andere denken oder ob es objektiv vielleicht "nur" durchschnittlich ist.

    Lustigerweise geht es mir in Sachen Kämpfe/Story/Charaktere in SN so wie dir mit Persona 5. Kämpfe sind gut, verlieren aber nach der Hälfte des Spiels an Reiz, Story ziemlich flach und langweilig ( Story in P5 ist auch nichts überragendes, fand ich aber interessanter) und Charaktere sind mir ziemlich gleichgültig. Für mich aber trotzdem noch ein ganz gutes Spiel, würde ne 7/10 geben.

    Zu Persona 5:

    Wenn du tatsächlich 50% als Filler betrachtest, dann habe ich die Vermutung, dass dir der ganze "Social Life" Aspekt der Reihe einfach nicht gefällt, sprich alles abseits der Haupthandlung/Dungeons. Das gehört aber zur Serie, deswegen wird es auch nicht kritisiert. Klar, gefällt dies nicht allen, aber dann ist es vermutlich einfach keine Reihe für diese Leute.

    Wie ich bereits in meinem ersten Kommentar gesagt habe, gerade in der zweiten Spielhälfte könnte man jedoch tatsächlich 10-15% kürzen, da man teilweise zu oft um den heißen Brei redet und sich wiederholt.

  14. giu_1992 sagt:

    @GolDoc es wird so sein, wie du es schon sagst, besonders bei den Social Life Aspekten. Das sind alles einfach persönliche Präferenzen, deshalb sage ich von vorne herein immer, dass dies eine persönliche/subjektive Meinung ist, denn es gibt in der Regel immer einen, der sofort die Mistgabel rausholt. Dennoch empfinde ich, dass die beiden Games mehr Gemeinsamkeiten haben, als man Anfangs meint 😛

  15. aleg sagt:

    Normalerweise hate ich nicht bei Spielen, die mich nicht ansprechen. Jedem schließlich das seine. Aber dieses Spiel ist das Parade-Beispiel warum mir japanische Spiele grundsätzlich nicht zusagen. Wenn ich alleine diese Gegner anschaue, die als Blumenstrauß designed sind, dann wirkt das auf mich wie ein Unfall. Man kann nicht hin-, aber auch nicht wegsehen.

    So, hate off ^^

  16. giu_1992 sagt:

    Das mit den blumigen Gegnern hat ja einen storyrelevanten Hintergrund, genau wie es z. B. bei Last of Us mit den blumig/pilzigen Gegnern ist

  17. aleg sagt:

    Das mag sein. Das ist eben eine design-Entscheidung der Entwickler. Und genau solche design-Entscheidungen der japanischen Entwickler finde ich grauenhaft. Das war nur ein Beispiel. Es gibt viel mehr Sachen, die mich stören. Das kitschige und überdrehte Auftreten der Charaktere, ihre Mimiken und Gestiken, usw.