Ratchet & Clank Rift Apart: Fokus liegt laut Insomniac nicht mehr auf dem Hardcore-Gamer

Kommentare (58)

In einem Interview sprachen die Entwickler von Insomniac Games über den Schwierigkeitsgrad von "Ratchet & Clank: Rift Apart" beziehungsweise von Spielen im Allgemeinen. Wie es unter anderem heißt, sind die Zeiten, in denen sich Videospiele ausschließlich über ihren Schwierigkeitsgrad definieren, längst vorbei.

Ratchet & Clank Rift Apart: Fokus liegt laut Insomniac nicht mehr auf dem Hardcore-Gamer
"Ratchet and Clank: Rift Apart" erschien exklusiv für die PS5.

Mit der Ankündigung, dass „Psychonauts 2“ über einen Modus verfügt, in dem der Hauptcharakter Raz unverwundbar ist, traten die Entwickler von Double Fine Productions kürzlich eine Diskussion über den Schwierigkeitsgrad von Spielen los.

Während ein Teil der Spieler den besagten Modus kritisierte, wiesen die Macher von Double Fine Productions darauf hin, dass Videospiele so gestaltet werden sollten, dass sie von allen Spielern genossen werden können. In einem Interview mit Axios sprang Mike Daly, der Game-Director hinter dem Action-Plattformer „Ratchet & Clank: Rift Apart“, seinen Kollegen zur Seite und wies darauf hin, dass die Zeiten, in denen sich Spiele ausschließlich über einen hohen Schwierigkeitsgrad definieren, seiner Meinung nach längst vorbei sind.

Auch Insomniac Games möchte breite Zielgruppen ansprechen

„Wir müssen diese konventionelle Weisheit ablegen, dass Spiele hart sein müssen, damit man Genugtuung aus ihnen ziehen kann“, wird Daly zitiert. „Wir denken nicht mehr darüber nach: ‚Was wird den Elitespielern ein gutes Gefühl geben?‘ Sondern eher: ‚Was wird es jedem ermöglichen, die Erfahrung zu machen, die er haben möchte?‘ Denn das ist für uns das Wichtigste.“

Zum Thema: Psychonauts 2: Mehrere Schwierigkeitsgrade – Alle Spieler sollen das Abenteuer genießen

Dieses Vorhaben macht sich auch bei „Ratchet & Clank: Rift Apart“ bemerkbar, das verschiedene Möglichkeiten bietet, Neulinge an die Hand zu nehmen. Beispielsweise ist es möglich, die Puzzle-Level komplett zu überspringen. Ein Feature, das laut Insomniac Games‘ Mike Fitzgerald vor drei bis fünf Jahren noch undenkbar gewesen wäre und für reichlich Wirbel gesorgt hätte. Auch Features wie die PlayStation Plus-Aktivitätskarten tragen laut Insomniac Games dazu bei, dass Neulingen und Gelegenheitsspielern eine frustfreie Erfahrung geboten wird.

Mit den Aktivitätskarten werden den Spielern beispielsweise Hinweise auf versteckte Quests, Gegenstände oder Trophy-relevante Inhalte geliefert. Dadurch sollen selbst Spieler mit wenig Zeit die gleiche Erfahrung erhalten wie alle anderen, während Vielspieler bei den höheren Schwierigkeitsgraden auf ihre Kosten kommen.

Quelle: IGN

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Kommentare

  1. Hendl sagt:

    Rift Apart, kann getrost auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad gezockt werden.

  2. triererassi sagt:

    🙂

  3. nec3008 sagt:

    Ich finde unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auch völlig in Ordnung, damit jeder Spaß mit dem Spiel haben kann. Meist ist die Schwierigkeit beim Start ja so eingestellt, wie der Entwickler sich das Spielerlebnis gedacht hat und meist heißt es ja nicht mehr Easy- sondern Storymodus, damit man die Story genießen kann. Bei Control wurde es ebenfalls sehr gut gelöst, da man alles frei einstellen kann (wie schnell sich die eigene Fähigkeitenenergie regeneriert, wie viel Schaden man nimmt bzw. austeilt usw.) und sogar Unverwundbar sein kann.
    Dann gibt es natürlich Spiele, die bei höheren Schwierigkeitsgraden den Gegnern "nur" mehr Energie geben und meist auch mehr Schaden austeilen, was etwas nerven kann, wenn man unnötig lang einen Gegner beharken muss, bis der endlich umfällt. Dann lieber die reine Anzahl der Gegner etwas erhöhen.
    Bei Spielen wie Demons/Dark Soul, Returnal usw. hat der Entwickler eine sehr genaue Vorstellung, wie man spielen soll. Man muss meist einfach lernen, wie alles funktioniert und wie Gegner angreifen, dann kommt man gut klar. Diese Spiele sind aber auch so fair designt, dass man nicht das Gefühl bekommt, das es unfair wird und das ist schon eine Kunst. Auf sowas kann man sich dann auch ab und ab mal einlassen, wenn man sich mal nicht nur berieseln lassen möchte.

  4. TheSchlonz sagt:

    Mich würde ja mal interessieren, wie viele von den harten Souls Progamern vor jeder Nebelwand das Summon-Symbol suchen, weil sie die Buxe voll haben. 😉

  5. naughtydog sagt:

    Wenn vor Release jedem klar ist, für welche Zielgruppe ein Spiel gemacht ist, ist alles möglich. Umgekehrt muss jedem Entwickler zugestanden werden, dass er sich seine Zielgruppe aussuchen kann. Nicht jedes Spiel muss einen EasyMode haben. Muss man halt vorher kommunizieren.

  6. sonderschuhle sagt:

    Ist dann für Entwickler auch finanzielles Risiko. Wer lässt gern Geld liegen?

    Wem die Spiele noch zu einfach sind, kann zusätzlich noch Permadeath einschalten.

  7. RegM1 sagt:

    @triererassi
    Ich hab auch Familie und zocke im Schnitt 30-60 Minuten/Tag, stressiger Job ist auch vorhanden.
    Trotzdem spiele ich am liebsten Souls-, Roguelikes & co, auf Easy nen paar Tasten drücken ist sinnlos, dann lieber Walkthrough gucken + Hanteltraining, hat man mehr von.

    Sollen die Casuals doch cheaten, aber das hätte eine negative Konnotation und das wollen die Publisher nicht, stattdessen heißt es dann Storymode...

    Und wer hier behauptet Schwierigkeitsgrade verändern die Visionen der Devs nicht, sollte mal aufwachen, kein Studio kann jeden Schwierigkeitsgrad wirklich individuell anpassen, die nehmen Leicht oder Normal als Ausgangspunkt und dann wird nur Schaden angepasst, zusätzliche Munition oder andere Fundreihenfolge der Waffen gibt es nicht.

    Sie sollten wenigstens kenntlich machen, mit welchem Schwierigkeitsgrad sie das Spiel konzipiert haben.

  8. RoyceRoyal sagt:

    Naja dann hätte man aber auch ne Trophy für höhere Schwierigkeitsgerade einbauen, so ist die Idee im Gedanken schon obsolet.

    Aber gut, ehrlich gesagt spiele ich es nur, weil es im Bundle dabei war. Wie hat einer im Trophyforum gemeint? Die Platin ist eher eine Teilnahmeurkunde.
    Ist ja nicht schlimm, heißt nebenbei ja auch noch Disneyplatin.

    Soll ja jeder seinen Spaß mal haben. Solange ich in der gewohnten Härte das Bloodborne Remake platinieren darf ist alles gut.

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